Donnerstag, 29. März 2007

Der Blumenhenker, seine Frau und ihr Gärtner

Ich bin/war ja wirklich nicht sein Fan. Aber irgendwie, ja irgendwie, in einer ganz speziellen Hinsicht wird mir der Edmund Stoiber doch abgehen. Uns allen.

Edmund Stoibers beste Sager auf spiegel.de

Dank für den Link an Alex!

Dienstag, 27. März 2007

Ohrenfälliges # 1

Legal downloadbare MP3-Dateien sind ein essentielles Promotion-Tool für Musikacts geworden. Dabei sind gerade neue und weniger bekannte Bands und Künstler in der Situation, dass sie durchaus das Beste aus ihrem gegenwärtigen Material ins Netz stellen müssen, um den erwünschten Widerhall zu finden. Kann uns nur recht sein.

Somit kann nämlich derjenige, der ein bisschen etwas von zeitgenössischer Popularmusik versteht, und weiß, wo er den Blick schweifen lassen muss, im uns umgebenden Datenraum Tonnen von guter Musik finden, ohne dabei auf Tauschbörsen angewiesen zu sein.

Ich bin kein Tauschbörsen-User, weil erstens mein Respekt vor geistigem Eigentum und vor den Mühen der Produktion von Musik doch noch ausgeprägt genug ist, um mir ein Herunterladen ganzer Alben und Diskographien zu verbieten, und weil zweitens das Angebot einer solchen Einrichtung bei mir schlicht zu einer heillosen Reizüberflutung führen würde. Angesichts der Fülle von Musik, die mich interessiert, hätte ich immer das Gefühl, nicht genug heruntergeladen, geschweige denn die Musik auch entsprechend gehört zu haben. Ein Weinkenner bricht ja auch nicht desnachts in einen Weinkeller ein und trinkt jedes Fass leer, bis er ins Koma fällt..Eine ganz andere Geschichte sind da allerdings die Musik-Blogs, aber genug der Vorrede jetzt.

In diesem Blog soll wöchentlich eine legale MP3 vorgestellt werden, die mir persönlich augenblicklich am Herzen (bzw. in den Gehörgängen) liegt. Vielleicht werden es manchmal auch mehr sein, aber die Zielvorgabe lautet grundsätzlich so. Gerade jetzt zu Beginn mag es sein, dass die Frequenz ein bisschen höher ausfällt. Denn nicht wenige der "Bestgehörten Tracks" in der immer wieder aktualisierten Liste rechts unten stehen zum freien Download zur Verfügung. Es besteht also ein gewisser Nachholbedarf.

Fangen wir also gleich in meinen "Top 25" von unten an:

The Shondes - "I Watched The Temple Fall"(Demo)

The Shondes (sprich: shan-duhs; von jiddisch "shonde" = "Schande") gehören zur immer grösser werdenden Zahl von über die Grenzen ihrer Stadt hinaus bekannt werdenden New Yorker Bands, die sich einem Stilmix aus (Punk-)Rock und osteuropäischer Folklore, insbesondere auch Klezmer-Musik, verschrieben haben. Als weitere Hauptakteure dieser "Bewegung" (soweit man das so nennen darf) wären zu nennen: Gogol Bordello (d.i. Eugene Hütz - vielen eher als Filmpartner von Elijah Wood in "Alles ist erleuchtet" bekannt - mit seinem mit Klezmerelementen angereicherten Gypsy-Punk), Golem oder auch The Klezmatics (noch einem eher traditionellen Klezmerverständnis verpflichtet, jüngst auf ihrem Woody Guthrie-Tribute allerdings mit einem starken Twist Richtung amerikanischem Folk). Auch DeVotchKa, eine Band aus Denver, gehört in diese musikalische Ecke (das ist jene Band, die den Großteil des Soundtracks zu "Little Miss Sunshine" beigesteuert hat).

Der spezielle Ansatz der Shondes besteht in der Verbindung von Elementen der traditionellen jüdischen Musik mit solchen der klassischen Musik und des Punk, insbesondere seiner Spielarten Queercore und Riot Grrrl-Punk. Letztere beiden Stilrichtungen prägen auch ganz stark das Selbstverständnis der Band, die sich ganz bewußt in einer rebellischen Anti-Establishment-Rolle sieht und inszeniert, in einer Außenseiterrolle (das dokumentiert auch der Bandname) - und zwar sowohl in politischer als auch in Gender-Hinsicht. 3 der 4 Bandmitglieder sind jüdischer Herkunft, aber alle drei sind sie Mitglieder der Organisation "Jews Against the Occupation", die sich den Kampf gegen die israelische Besatzung Palästinas auf die Fahnen geschrieben hat. Gleichzeitig sind 3 der 4 Transgender, was ihre starke Verwurzelung in der Queercore-Bewegung erklärt.

Man mag die Art, wie die Shondes ihre Außenseiterrolle inszenieren und zum marketingrelevanten Alleinstellungsmerkmal stilisieren nun als etwas übertrieben, vielleicht sogar als unangenehm empfinden (und in der Hinsicht gab es tatsächlich einiges an Kritik, die auch auf der Shondes-HP nicht ausgepart bleibt), an der Qualität ihrer Musik kann das aber nichts ändern. "I Watched The Temple Fall" ist bloß eine Demo, aber sie macht das (Hit-?)Potential dieser Truppe aus Brooklyn deutlich. Richtig ausproduziert kann das auch auf Albumlänge durchaus was Interessantes werden.

Hier gehts zu "I Watched The Temple Fall" und zwei weiteren Tracks von The Shondes.


Donnerstag, 22. März 2007

Coming Up Soon..

Dieses Blog geht jetzt in eine sponsionsfeierlichkeitsbedingte Wochenend-Pause. Ich möchte es aber nicht versäumen, an dieser Stelle auf die zu erwartenden Highlights der nächsten Woche zu verweisen.

Der Jahresrückblick 2006: Endlich sollte ich Zeit finden, das Jahr 2006 in (fast) jederlei Hinsicht, die mir wichtig erscheint, Revue passieren zu lassen. Mit Bildern.

Die MP3 der Woche:...sollte eigentlich schon längst fixer Bestandteil dieses Blogs sein. Hab ich aber irgendwie noch nicht geschafft. Dieser Übelstand wird nächste Woche endlich beseitigt werden. Ein Link zu einer MP3 aus der Fülle der gut anzuhörenden, im Internetz ganz legal verfügbaren wird gepostet und mit Kritik versehen werden.

Linz : Kommentierte Bilder aus meinem Fundus zur Würdigung einer unterschätzten Stadt.

OK, ich war wohl doch etwas zu optimistisch, was mein Blog-Pensum dieser Woche angeht. Aber die angekündigten Sachen sind nur aufgeschoben, keineswegs aufgehoben!

Meine Erzfeinde # 1


Oh Schreck!

Ich bin von Natur aus ein friedfertiger Mensch, oder versuche zumindest redlich einer zu sein. Wann immer eines dieser wuscheligen Eichhörnchen aus dem kleinen Park, der mein Wohnhaus umgibt, auf die an sich nicht sonderlich befahrene Auhofstrasse läuft, zieht es mir das Herz zusammen und ich zittere um sein körperliches Wohlbefinden. Ich kann auch keiner Fliege was zu Leide tun, auch wenn sie noch so hässliche Geräusche machen, wenn sie immer wieder stumpfsinnig gegen die Fensterscheibe klatschen.

Leider gibt es aber auch ein paar Dinge, die meinen unnachgiebigen Zorn erwecken. Dazu gehören die aufgehenden Schuhbänder.

Wenn die aufgehenden Schuhbänder aus Glas wären, würde ich immer eine Tasche voller Steine mit mir führen. Wenn die aufgehenden Schuhbänder ein eigenes Volk wären, würde ich im Handumdrehen in Den Haag landen. Wenn die aufgehenden Schuhbänder Kärntner wären, würde ich sie zwingen, in slowenische Schuhe einzufädeln.

Sie sind einfach zu gemein. Sie schlagen immer hinterrücks zu, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Meist dann, wenn man gerade eilig auf dem Weg ist. Sie zwingen einen zum Stehenbleiben und zu einem demütigenden Kniefall vor dem Trottoir.

Vielleicht hätte ich einfach damals in der Volksschule besser aufpassen sollen..

Sonntag, 18. März 2007

Der Übergang

Das BZÖ ist nicht mehr in der Regierung und hat keine willfährige schwarze Generalindendantin mehr am ORF-Küniglberg sitzen. Wie sich das auswirkt, kann man - unter anderem - sehr schön hier sehen. Sicher, das Lindner-Feigenblatt "Dorfers Donnerstalk" war auch nicht immer zimperlich, aber das ist dann doch ein anderes Kaliber..

Dank für den Link an Albert!

Tja, und hastdusnichtgesehen hat sich das Video schon wieder von YouTube verabschiedet! Siehe dazu auch die "Kommentare".

Reunion

Irgendwer da draussen, den das auch reizen würde?

Samstag, 17. März 2007

Die Göttliche Ferse

War das Absicht? Eines der unglaublichsten Tore, dass ich je gesehen habe, war das auf alle Fälle, als Matusalem von Donetsk zu seinem Fersen-Kunststoß abhob und Sevilla-Keeper Palop alt aussehen ließ. Aber der hat seine Revanche ja dann noch bekommen. Wahnsinnsspiel.

Die Highlights der UEFA-Cup-Begegnung Shakthar Donetsk vs. FC Sevilla auf YouTube.

Donnerstag, 15. März 2007

Endlich!

Darauf hat das Land gewartet! Exklusiv auf diesen Seiten: Der Grund, warum sich Jörg Haider seit Wochen in den Schlaf weint. Der wahre Grund, warum Peter Westenthaler urplötzlich "krankheitsbedingt" den Banken-Untersuchungsausschuss verlassen hat. Die Erklärung für den Umstand, dass Kfz mit Kärntner Kennzeichen nicht mehr bremsen, wenn ich versuche, die Strasse zu überqueren. Der Schlüssel zum Verständnis der Versuche Kärntner heimattreuer Verbände zu Agenten des russischen Geheimdienstes Kontakt aufzunehmen.

Meine Diplomarbeit (ja, hier steht auch mein richtiger Name ;) ).

Ich wünsche euch im übrigen noch alles Gute! Behaltet mich in guter Erinnerung..

Obacht, Linzer!


Jeeede Menge preiswerte Bücher..

Alle, die sich dieses Wochenende in Linz/Donau aufhalten, aufgepasst: Der Bücherflohmarkt der Gruppe 8 von amnesty international findet wieder statt! Schauplatz ist wie immer die Freie Waldorfschule in der Baumbachstrasse 11. Dort findet man am Samstag von 9-18 Uhr und am Sonntag von 9-13 Uhr dann alles von Camus bis Cartwright und von Platon bis Pilcher. Dabei ist der Preis auch noch sowas von günstig: 1 Euro für Gebundenes, 50c für Taschenbücher! Und die Einnahmen kommen natürlich ausschliesslich der Menschenrechtsarbeit von amnesty international zugute. Mit diesem Geld werden wir die Bösewichte der Welt in Grund und Boden protestieren!

Nähere Informationen auf der Homepage der Gruppe 8.

Erbschaftssteuer

Gusenbauer ist umgefallen. Ganz was Neues. Um der eigentlich traurigen Angelegenheit mit unserem horizontalen Bundeskanzler etwas Humor abzuringen, hier - für alle, dies noch nicht kennen - der (halbwegs) passende klassische Maschek.

Mittwoch, 14. März 2007

Haarscharf

Das war knapp. 66 Sekunden vor Schluss 1:0 für Jesenice, der Torhüter schon vom Eis, dann doch noch der Ausgleich durch Robert Lukas. Schließlich der Sieg im Penaltyschiessen. Wahrhaftig ein Thriller von Jesenice.

Fast ein Ende, aber jetzt beginnt die Saison von Neuem. Wer ist bei den Play-offs mit von der Partie?

Dienstag, 13. März 2007

Wettlauf der Evolution


Redaktionssitzung

Vor nicht allzu langer Zeit erschreckte uns die Meldung, dass man im Senegal Gruppen von Schimpansen entdeckt habe, die mit Speeren kleinen Halbaffen nachstellen. Das machte deutlich: Sie sind dabei, uns auf der Evolutionsleiter zu überholen! Und: Sie trainieren bereits für den großen Showdown (sie jagen mit Speeren nach Halbaffen, alles klar?)!
Ich war schon knapp davor, die alte VHS vom "Planet der Affen" wieder hervor zu kramen, da brachten mich andere Dinge auf andere Gedanken.

Mittlerweile beschäftigt mich das Thema wieder. Ich bin nämlich zu der festen Überzeugung gelangt, dass die Viecher nicht nur bereits mit Speeren jagen, sondern, dass sie es auch geschafft haben, in der österreichischen Medienlandschaft Fuß zu fassen und jene Gratiszeitungen herausgeben, die in U-Bahn und Strassenbahn auf uns warten! Dies mag man vielleicht auf den ersten Blick nur als einen winzigen evolutorischer Schritt ansehen, beunruhigend ist es aber allemal! Offensichtlich haben sie "Planet der Affen" gesehen und wollen die Geschichte ein bisschen beschleunigen!!

Montag, 12. März 2007

Wurscht

Letzten Donnerstag in der Ordination der Ärztin meines Vertrauens in Wien 14

(Eine mittelgroße Gruppe von Menschen wartet darauf, aufgerufen zu
werden, darunter auch ein Mann mit zeitweise schreiendem Kleinkind)

Mann mit Kleinkind (zu seiner Nachbarin gewandt): "Stellen´s eana vur, jetzt hot eam die Oma ein komplettes Set gschickt: Strampelanzug, Bettdeckn, Hondtuch..olles in Grean-Weiß, mit Rapid-Logo..Sog i zur Oma: ´Waaßt du eigentlich, dass i Austrianer bin?!!´ Sogt sie: ´Waaßt du eigentlich, wie wurscht mir des is?!!´ "
Frau: " Wird er halt Rapidler..."
(Ende)

Mittwoch, 7. März 2007

Über Schreiben

Jetzt gibt es dieses Blog seit fast zwei Wochen. Keine lange Zeit, dennoch früh genug, um eine Beobachtung festzuhalten:

Regelmässiges freies, selbstbestimmtes Schreiben ist weit mehr als nur eine handwerkliche und intellektuelle Tätigkeit. Es ist ein eigener Bewusstseinszustand. Denn durch das Wissen um das, was man geschrieben hat, vor allem aber darum, dass man weiterhin regelmässig etwas niederschreiben wird, verändert sich die Wahrnehmung. Man blickt interessierter, genauer um sich und sucht nach Dingen, die es wert sind, betrachtet, beforscht und letztlich beschrieben zu werden.

Das frei-kreative Schreiben ist mithin beinahe so etwas wie eine Bewusstseins erweiternde Droge. Nur ohne unangenehme Nebenwirkungen und (fast) ohne Entzugserscheinungen beim Aussetzen.

Sehr zu empfehlen.

Dienstag, 6. März 2007

Spurlos verschwinden?


Hauskatze, untergetaucht


Werte RezipientInnen!

Da ich derzeit etwas im Umzugsstress bin (und zudem an einen Ort ziehe, wo es vorerst kein Internetz gibt), könnte es sein, dass mein Blog in der nächsten Zeit phasenweise einen etwas stillgelegten Eindruck erweckt. Von Stilllegen kann aber natürlich keine Rede sein!

Ich werde mich bemühen, auch unter diesen etwas schwierigeren Umständen Posts anzubringen, mal sehen ob ich dieses Versprechen einhalten kann.

Samstag, 3. März 2007

Fiktion und Fakten

In dem Film "Letters From Iwo Jima" von Clint Eastwood gibt es folgende Szene (SPOILER! DIESEN ABSATZ ÜBERLESEN, FALLS DER FILM NOCH ANGESCHAUT WERDEN SOLL!):
Zwei japanische Soldaten desertieren und landen in der Gewahrsame der U.S. Marines. Der befehlshabende Offizier lässt ihnen Wasser geben und erteilt zwei seiner Männer den Auftrag, bei den beiden Kriegsgefangenen zu bleiben und diese zu bewachen, während die Einheit mit dem Sturm auf die japanischen Stellungen fortfährt. Anstatt diesen Befehl auszuführen, beschließt einer der beiden Marines jedoch, sich der beiden Gefangenen und damit der als lästig empfundenen Aufgabe zu entledigen und erschießt diese. Vermutlich rechnet er damit, nie für diese Morde zu Verantwortung gezogen zu werden. Sein Kamerad wird möglicherweise dichthalten, weitere Zeugen gibt es nicht, und eine alternative Version über das Geschehene wird man schnell parat haben. Außerdem handelt es sich bei den Opfern ja "nur" um Japaner - selbst berüchtigt für die grausame Behandlung von Kriegsgefangenen - und von denen hat man beim Sturm auf Iwo Jima ohnehin schon Tausende getötet, es herrscht ja schließlich Krieg. Auch wird es selbstverständlich keine Obduktion der beiden toten Japaner geben, die die Version der Marines zu widerlegen geeignet ist, man wird sie mit den anderen 20.000, die hier unter der Flagge mit der aufgehenden Sonne gefallen sind, einfach verscharren..

Nun ist es bei weitem nicht bewiesen, dass wir es bei den jüngsten drei mysteriösen Todesfällen in Guantánamo Bay mit Morden zu tun haben. Aber auch das Gegenteil ist keinesfalls belegt. Das hat sehr viel damit zu tun, dass die amerikanischen Militärs sich weigern, ihre Obduktionsergebnisse zu veröffentlichen. Dass es nicht völlig abwegig ist, das Schlimmste anzunehmen, hat wiederum sehr viel mit dem Übel Guantánamo, seiner Geschichte und seiner Gegenwart zu tun, und damit, dass der Umgang mit des islamistischen Terrors Verdächtigen durch die US-Streitkräfte und -Behörden bekanntlich nicht immer unbedingt schonend war.

Näheres zu den aufklärungswürdigen drei Todesfällen von Guantánamo HIER.

Kommentare

Aus Anlass des ersten in diesem Blog veröffentlichten Kommentars (Vielen Dank für die Mitgestaltung des Blogs, Florian!) einige Worte zur Behandlung von Kommentaren in diesem Forum.

In diesem Blog kann JEDER Kommentare posten. Wirklich jeder. Egal ob Papst oder Dalai Lama, ob Dick Cheney oder Osama bin Laden, ob Gusenbauer oder Westenthaler, ob Zidane oder Materazzi (naja..), ob Kärntner oder Grönland-Inuit, ob Taliban oder Kunststudentin. Dieses Blog ist so justiert, dass nicht nur registrierte User ihre Weisheit beifügen können, sondern jeder, der die Seite aufruft. Das bedingt natürlich, dass der Autor des Blogs die Möglichkeit hat, sich die Kommentare vor ihrer Veröffentlichung anzuschauen und über ihre Veröffentlichung zu entscheiden.

Strafgesetzwidrige, sittenwidrige, beleidigende oder Zinedine Zidane herabsetzende Kommentare (das ist für dich, Materazzi!!) werden daher zu keinem Zeitpunkt veröffentlicht werden. Diese Art der "Vorzensur" ist leider notwendig, wenn man ein derart offenes Forum schafft. Aber: Wenn ein Kommentar in diesem Sinne unbedenklich ist, so wird er natürlich unverändert das Licht des Blogs erblicken. Eine weitere Bearbeitung meinerseits findet diesfalls natürlich NICHT statt!

Also, nicht davon abhalten lassen, ab und zu eine Meinungsäußerung fallen zu lassen!

Freitag, 2. März 2007

Kulturbedingte Unterschiede # 1

Im Kaffeehaus

Linz

K: Grüss Gott! Bitte..?
I: Grüss Gott! Am..einen Kaffee, bitte!
K (freundlich): Einen Verlängerten?
I: Ja, bitte!
(K geht ab, kommt nach einer halben Stunde mit einem Verlängerten wieder)


Wien

K: Tag.
I: Grüss Gott! Mhm..einen Kaffee, bitte!
K: Ja, Kaffee hamma. (Subtext: Heast, was glaubst eigentlich? Glaubst, i bin auf der Nudelsuppn dahergschwummen, Deppata!?)
(kurzes Schweigen)
K: Was für einen Kaffee?? Einen Kleinen Braunen, einen Großer Braunen, einen Verlängerten, eine Melange, eine Wiener Melange, eine Kaisermelange, einen Häferlkaffee, einen Großen Schwarzen, einen Kleinen Schwarzen, einen Mokka, einen Caffè Latte, einen Capuccino, einen Café au lait, einen Doppelmokka, einen Mokka gespritzt, einen Fiaker, einen Einspänner, einen Kapuziner, einen Franziskaner, einen Biedermeier, einen Piccolo, ein Schalerl Braun, ein Schalerl Gold, einen Eiskaffee Wiener Art, einen Eiskaffee englischer Art, einen Gespritzten, einen Intermezzo, einen Kaffee Verkehrt, einen Konsul, einen Weißen mit Haut, einen Maria Theresia, einen Ungarischen Kaffee, einen Kosakenkaffee..
I: Äh....ein Mineralwasser, bitte!!
K: Kommt sofort!
(K knallt drei Zehntelsekunden später ein Mineralwasser auf den Tisch)

Donnerstag, 1. März 2007

Nationale Hackler Liga

Es läuft wieder glatt für den österreichischen NHL-Topmann Thomas Vanek. In den letzten drei Spielen hat er sich insgesamt sechs Mal für seine Buffalo Sabres in die Scorerliste eingetragen (22.2.: 2 Tore beim 6:5 über Divisions-Erzrivale Ottawa, 24.2.: 1 Tor + 1 Assist beim 5:6 in der Revanche, 27.2.: 2 Assists beim 6:1-Triumph in Toronto).

Dass er schon in seiner Zeit im Team der University of Minnesota gezeigt hat, was für Potential in ihm steckt, davon kann man sich anhand dieser netten Zusammenstellung überzeugen.

Und unser nächstes Supertalent steht schon vor der Tür..