Sonntag, 29. Juni 2008

Die Sache mit den Qualitäten

So manch ein(e) regelmäßige(r) LeserIn dieses Blogs mag sich vielleicht fragen, wie denn eigentlich die Liste der „25 bestgehörten Tracks“ zustande kommt. Nun, die Antwort ist gar nicht einmal so einfach zu geben.

Klar gesagt werden kann, dass für die Liste nur Nummern in Frage kommen, die sich auf meinem MP3-Player befinden. Das sind eben jene Stücke Musik, die ich mir derart oft zu Gehör bringe, dass eine Bewertung und Einordnung möglich ist.

Natürlich trachte ich danach, Tracks, die ich im Radio oder anderswo vernehme und die mich ansprechen, für meinen Player verfügbar zu machen. Dies ist ja Dank der Segnungen des Netzes und im Rahmen des § 42 des österreichischen Urheberrechtsgesetzes (Recht auf Privatkopie) in den meisten Fällen problemlos möglich – auch ohne, dass ich auf Tauschbörsen zurückgreifen muss. Das Zauberwort heißt hier Musikblogs. Im Übrigen gelangen MP3s schlicht dadurch auf meinen Player, dass ich im Netz über sie drüberstolpere (etwa in eben jenen Musikblogs oder im Tonspion und ähnlichen Plattformen).

Bei der Frage, wie die einzelnen Tracks dann zu reihen sind, spielt eine ganze Reihe von Faktoren zusammen. Vereinfachend kann gesagt werden, dass es da für mich im Wesentlichen darauf ankommt, mir darüber klar zu werden, mit welchen Gefühlen mich das Musikstück zuletzt zurückgelassen hat. Und zwar nicht nur beim letzten Anhören, sondern sozusagen in der Addition der letzten Durchläufe. Diese Gefühle wiederum sind natürlich auch von einigermaßen objektivierbaren Faktoren mitbestimmt, wie zB dem Neuigkeitswert von Musik und einer Mannigfaltigkeit anderer qualitätsbezogener Umstände, die aufzuzählen hier jetzt den Rahmen sprengen würde.

Eine ganz spezifische Qualität guter Musik kann hier aber nur unzureichend berücksichtigt werden. Da die Addition der gefühlten Beurteilungen nämlich nur eine begrenzte Zeitspanne in die Vergangenheit abdeckt, weil sich danach einfach die Erinnerung eintrübt, erfährt das Qualitätsmerkmal „Langlebigkeit“, also die Eigenschaft von Musik, sich nicht so schnell abzunutzen und über einen langen Zeitraum anhörbar zu sein, hier keine ganz adäquate Würdigung. Gleichwohl lässt es sich aber erstaunlich gut quantifizieren, indem man schlicht den Zähler des MP3-Players ins Spiel bringt! Dies funktioniert insbesondere deshalb gut, weil ich sehr konsequent darin bin, Musik, die mich nicht mehr interessiert, vom Abspielgerät zu löschen. Dies schon deshalb, weil ich Platz für neue Musik machen möchte.

Um diese andere Dimension guter Musik (es gibt noch viele weitere) entsprechend herauszustellen, wird es morgen erstmals auf diesen Seiten eine Top 5 der auf meinem MP3-Player meistgespielten Nummern geben. Diese Liste wird einmal im Monat einem Update unterzogen.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Das Rollen der Glaskugel

Die Euro 2008 ist fast schon wieder Geschichte. Doch das Beste kommt erst! Ich habe einen Blick mit meinem zweiten Auge gewagt, in die Zukunft nämlich.


Mittwoch, 25.6.2008:

Während ich in einer wichtigen Vereinssitzung weile, überrascht Jogi Löw die Sportöffentlichkeit, den türkischen Gegner und die 120.000 türkischen Anhänger im Baseler St. Jakob-Park mit einer Aufstellungsvariante mit 4 Stürmern und 6 defensiven Mittelfeldspielern. Die deutschen Sportkommentatoren und Martin Blumenau jubeln über den mutigen und modernen Ansatz des deutschen Spieles. Jogi Löw wird allerdings in der 14. Minute dabei erwischt, wie er dem vierten Schiedsrichter einen nicht regelkonformen Blick zuwirft und von der UEFA daraufhin standrechtlich in die Erdumlaufbahn geschossen.

Bis zur 91. Spielminute führen die Deutschen durch drei Treffer des auf Betreiben von Franz Beckenbauer im Eilverfahren eingebürgerten und nachnominierten Martin Harnik dennoch mit 3:0. Die Türken, die aufgrund ihrer personellen Probleme nur mit 9 Mann, darunter zwei Torhütern als Doppelspitze, dem Zeugwart und dem Busfahrer in der Aussenverteidigung, dem unverwüstlichen Innenverteidiger Servet im Rollstuhl und mit Gipsfuß sowie dem Mannschaftsesel Börek als Spielgestalter im Mittelfeld, antreten, schaffen es jedoch noch, innerhalb der zwei-minütigen Nachspielzeit ein 3:3 zu erreichen.

In der 119. Spielminute wähnen sich die Anhänger der deutschen Mannschaft aber dann doch schon im Finale, als Rüstü im türkischen Kasten, der sich gerade darüber freut, dass er es erstmals in diesem Turnier geschafft hat, einen Ball festzuhalten, von Michael Ballack samt dem Spielgerät zum 4:3 über die Torlinie getreten wird. Im Anschluss daran muss der an der Strafraumgrenze herumtobende türkische Trainer Fatih Terim vom Schweizer Schiedsrichter Busacca erstmals nachdrücklich ermahnt werden. Doch die Türken, die nach drei Ausschlüssen und vier Verletzungen mittlerweile auf den eingewechselten Semih Sentürk und Börek, den Mannschaftsesel, (sowie den am Spielfeld herumtobenden Fatih Terim) reduziert sind, schaffen in der 120. Minute noch den kaum mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. In der 121. Spielminute schliesslich fixiert der eben eingewechselte Mario Gomez, der im türkischen Strafraum plötzlich völlig frei zum Ball kommt, aus vier Metern Entfernung zum türkischen Tor den 5:4-Endstand für die Türkei. Jens Lehmann ist chancenlos. Der türkische Ministerpräsident Erdogan und sein nicht minder berühmter Zwillingsbruder Kevin Spacey fallen sich auf der Tribüne in die Arme. Angela Merkel verzieht keine Miene, zieht ihr Cape an und fliegt aus dem Stadion.

Donnerstag, 26.6.2008:

Bereits am Tag zuvor ist es zu einem Eklat gekommen, als einige russische und spanische Spieler im IKEA in der SCS an der Kinderrutsche beinahe handgreiflich aneinander geraten sind und in der Folge von ihren Müttern abgeholt werden mussten. Guus Hiddink streicht seinen Spielern das Taschengeld und Luis Aragones sperrt sie unter wüsten Beschimpfungen über Nacht in den Keller des Hotels Milderer Hof im Stubaital.

Angesichts dieser Ereignisse wird der Begegnung mit großer Unruhe entgegengesehen. Doch um 12.00 Uhr des Spieltages kapituliert die spanische Regierung endlich nach vier Tagen astronomischer Strompreise unter dem Druck vieler anderer europäischer Länder und zieht ihre Mannschaft vom Turnier zurück. Als Begründung für den ungewöhnlichen Schritt führt Ministerpräsident Zapatero lapidar an, die Nationalmannschaft habe sich "unspanisch" verhalten und kündigt entsprechende Vorerhebungen gegen alle Beteiligten an.

Sonntag, 29.6.2008:

Vor 190.000 türkischen Fans geht im Wiener Ernst-Happel Stadion das Finale der Euro 2008 über die Bühne. Die Türkei tritt mit einer Notmannschaft an, bestehend aus 5 Akteuren: Börek, Servet, der in einem Notbett des Donauspitals und im künstlichen Tiefschlaf antritt, die Mannschaftsziege Mekhmekh, die als "Rasenmäher" im defensiven Mittelfeld agieren soll, Fatih Terims Frau, sowie ein Kebapspieß im Tor (Volkan ist trotz abgelaufener Sperre nach einer Schlägerei mit einem Anabolika-Dealer leider nicht einsatzfähig). Die Russen spielen in Bestbesetzung.

Nach 45 Minuten steht es 42:1 für Russland, wobei Pawljutschenko zwei Dutzend hochkarätige Torchancen ausgelassen hat, sowie Arshawin mit Mekhmekh anfangs mehr Schwierigkeiten gehabt hat als erwartet. Bereits in der 27. Spielminute beginnen die russischen Betreuer zur Feier des Tages anstelle der isotonischen Getränke Wodka zu reichen, was sich zunehmend auf die Spielkultur der Russen auswirkt. So gelingt auch noch kurz vor der Pause Fatih Terims Frau mit einem herrlichen Fallrückzieher der Anschlusstreffer zum 1:42.

In der Halbzeitpause müssen die Russen in ihrer Umkleidekabine die fürchterliche Entdeckung machen, dass sich Trix und Flix dort soeben erhängt haben. Um die Situation besser verkraften zu können, ordern sie noch mehr Wodka, Frauen und Cheeseburger.

Die russische Mannschaft kommt 15 Minuten zu spät auf das Spielfeld zurück und muss feststellen, dass Schiedsrichter Rosetti die Partei bereits wieder angepfiffen hat, die Türken Anstoß hatten und den Treffer zum 2:42 erzielt haben. In weiterer Folge stellt der Referee auch noch fest, dass das Schuhwerk von Arshawin sowie von Zhirkow insofern nicht regelkonform ist, als darin offensichtlich Düsen ausrangierter MiG-Kampfflugzeuge verbaut sind. In einer beispiellos mutigen Entscheidung beschließt er, sämtliche von diesen beiden Spielern erzielte Treffer abzuerkennen, sodaß der Spielstand auf 18:2 für Russland korrigiert werden muss. In der Folge gerät eine zunehmend unkoordinierter agierende Sbornaja gegen die wütend anrennende Frau von Fatih Terim immer mehr in die Defensive. Als diese in der 89. Minute durch einen wunderbaren Flugkopftuchball das 13:19 erzielt, kommt wieder Leben in die türkischen Ränge, während 23 wohlbeleibte Russen mit nackten Oberkörpern nervös auf ihren Stühlen hin- und herrutschen. Fatih Terim entschließt sich, alles auf eine Karte zu setzen und wechselt sich selbst sowie seinen Edeljoker Semih Sentürk ein. Beim Spielstand von 19:19 findet der einzige überzeugte Antialkoholiker im Dress der Russen, Roman Pawljutschenko, in der 93. Spielminute plötzlich die Chance zum alles entscheidenden Siegtreffer vor, doch er scheitert an dem Kebapspieß.

Als im Gegenzug Semih Sentürk zum 20:19 trifft, geht im Stadion plötzlich und unerwartet die Flutlichtanlage aus, doch Schiri Roberto Rosetti reagiert geistesgegenwärtig und pfeift die Begegnung einfach ab. Die Türkei ist Europameister.
In der türkischen Kabine kommt es zu einem tränenreichen Wiedersehen mit Fatih Terim, der in der 90. Minute nach einer rüden Attacke an Andreij Arshawin die rote Karte gesehen hat.


Was nach der Euro noch geschah:

Die spanische Fußballnationalmannschaft wurde nach ihrer Heimkehr wegen "unspanischen Verhaltens" vor Gericht gestellt. Luis Aragones bezeichnete den Richter Baltasar Garzon während laufender Verhandlung als (Zitat!) "schwule Schwuchtel" und wurde mitsamt seinen Spielern auf die Kanaren verbannt. Luis Torres eröffnete einen Sangria-Stand am Strand und der Haarschopf von Carles Puyol wurde zum Naturschutzgebiet erklärt.

Die Portugiesen erwirkten bei der UEFA eine historische Regelung, wonach Mannschaften, die in großen internationalen Wettbewerben auf Portugal treffen
eine Durchschnittsgröße von 1,65 m nicht überschreiten dürfen. Diese neue UEFA-Regel ging als "Lex Germania" in die Geschichtsbücher ein.

In Italien erliess Silvio Berlusconi ein Gesetz, das mit rückwirkender Wirkung sämtliche Begegnungen, die nicht mindestens 3:0 für Italien und/oder den AC Mailand geendet haben, annullierte.

In Frankreich wurde Raymond Domenech wegens seiner machtvollen Stellung als Großmeister diverser esoterischer Logen als Teamchef bestätigt. Auf Anraten seines Hofastrologen beschloss er, in Hinkunft nur mehr Spieler einzuberufen, die am 3.3.1933 Geburtstag haben. Die so neuformierte französisches Mannschaft trat erstmals in der WM-Qualifikation gegen Österreich an und erreichte immerhin ein 0:0.

Henrik Larsson verkündete vor laufender Kamera, dass er erst endgültig aus der schwedischen Nationalmannschaft zurücktreten würde, wenn er mit dieser einen großen Titel gewonnen hätte. Er wurde in der Folge sofort von Mitarbeitern der Königlichen Nervenklinik Helsingborg abgeholt.

Jogi Löw verliess die Erdumlaufbahn und war der erste Mensch, der mit einer außerirdischen Zivilisation Kontakt aufnahm. Er wurde zurückgeschickt und die Außerirdischen drehten um. Zurück auf der Erde zog er mit Hansi Flick in ein schmuckes Haus an einem Amsterdamer Kanal, wo er Nationaltrainer der Niederlande wurde.

Edwin van der Sar beendete allerdings zuvor seine Nationalmannschaftskarriere und arbeitete fortan als Windmühle in einer auf reiche russische Touristen spezialisierten Minigolfanlage in Dordrecht.

Jan Koller wurde ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen, weil sich aufgrund der Beobachtungen von Jogi Löw herausstellte, dass die Chinesische Mauer nicht das einzige menschenbezogene Objekt ist, dass man vom Mond aus sehen kann.

In Griechenland geschah gar nichts.

Adrian Mutu hörte 40 Tage und 40 Nächte nach dem vergebenen Elfer gegen Italien zu weinen auf. Er ging in ein Kloster in den Waldkarpaten, wo er sich auf Teufelsaustreibungen spezialisierte und die örtliche Nonnenmannschaft trainierte.

Die kroatischen Fußballer wurden trotz des unglücklichen Ausscheidens gegen die Türkei triumphal in ihrem Heimatland empfangen. Slaven Bilic erklärte zu Tränen gerührt: "Hier zeigt sich wieder einmal, dass dies von all jenen Nationen, die sich nie, niemals irgendetwas zu schulden kommen haben lassen, die mit Abstand großartigste und beste ist"! Bilic wurde sodann auf den Schultern von 12 blumenbekränzten Jungfrauen, von denen 9 mutmaßliche Kriegsverbrecher waren, durch die Straßen von Zagreb getragen.

Der Erzprimas von Polen erklärte, die Euro 2008 habe gezeigt, dass die Fußballeuropameisterschaft Teufelswerk sei und schloss die UEFA im Namen der Heiligen Jungfrau von Tschentschochau aus der Katholischen Kirche aus.

Josef Hickersberger schaffte es, sein Golfhandicap neuerlich merklich zu verbessern.

Guus Hiddink übernahm die Nationalmannschaft von Äquatorialguinea und führte sie bis ins Finale der Weltmeisterschaft 2010. Nachdem er im Viertelfinale Holland und im Halbfinale das Frankreich der Post-Domenech-Ära (der beim Versuch, Gold zu machen, zu einer Salzsäule erstarrt war) mit dem reaktivierten Zinedine Zidane eliminiert hatte, endete der Siegeszug im Finale an einer sehr erfahrenen schwedischen Mannschaft, bei der Henrik Larsson zwei Treffer erzielte.

Besiktas Istanbul verpflichtete den Kebapspieß aus dem Europameisterschaftsfinale und setzte Rüstü auf die Ersatzbank.

Die englischen Gazetten kannten indes am Tag nach dem Euro-Endspiel nur ein Thema: Amy Winehouse ist schwanger und der Vater laut ihren eigenen Angaben ein 3-köpfiges Alien vom Planeten Melmac (Pete Doherty zufolge soll es sich aber um einen 3-Meter großes Kaninchen mit den Augen von Winston Churchill gehandelt haben). Die "Times" erwähnten das Europameisterschaftsfinale unter "Vermischtes".

Dienstag, 24. Juni 2008

Zeit, zu gehen

Neues aus den Nachrichten:

Der Oberösterreicher-Anteil an Österreichs Landeshauptleuten sinkt von 44,4 % auf erschreckende 33,3 % !

Dafür: ein Tiroler Gendarm weniger als Innenminister und stattdessen Landeshauptmann von Tirol. Es sei ihm und uns allen gegönnt..

Außerdem: Ein menschlich sympathischer, zugleich aber fachlich suboptimaler Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft weniger?

Das wird sich zeigen, wenn der Nachfolger feststeht.

Und, ja, es besteht Hoffnung! Schön langsam müssen dem ÖFB doch die Cordoba-Gestalten ausgehen..

Donnerstag, 19. Juni 2008

Mambo Fußball

And now to something completely different:


Fußball!

Gut, ich gebe zu, das Thema hat im Augenblick einen gewissen Überhang, sowohl in diesem Blog als auch im Leben da draussen. Vor allem letzteres sehe ich ja wirklich mit einer gewissen Skepsis. Einerseits, weil das allerorts, sei es im Kulturbetrieb, Geschäfts- oder Sozialleben, festzustellende Bemühen, irgendwelche Bezüge zum Tanz um das runde Leder herzustellen, nur allzuoft äusserst verkrampft daherkommt. Andererseits, weil unsereins als Angehöriger einer unter normalen Umständen durchaus oft recht verächtlich angesehenen Subkultur (Menschen, die Fußball mögen und ins Stadion gehen, nämlich) es irgendwie nur mäßig prickelnd findet, wenn plötzlich, aufgrund einer temporären Modeerscheinung, Hinz und Kunz (so hätte man die Euromaskottchen eigentlich auch nennen können!) die Mannschaftsaufstellung von Kroatien heruntersagen kann und über die Stärken und Schwächen des schwedischen Zeugwarts diskutieren möchte. Das ist nämlich so eine Sache mit den Subkulturen. Wenn sie allzu sehr ins Licht der Mainstream-Öffentlichkeit gezerrt werden, leiden ihre Präponenten unter Umständen etwas (ausser Krocha, vielleicht, aber das ist eine andere Geschichte). Stell dir vor, du hast einen lauschigen kleinen Badesee in den Bergen entdeckt und auf einmal wird er von deutschen Touris überrannt!

Aber, ich übertreibe, so schlimm ist das Ganze auch wieder nicht. Da gibt es auch Lichtseiten. Man hat zB auf einmal ganz viele nette Menschen, mit denen man sich Fußball anschauen kann. Und auch die Rezeption des Themas in der breiteren Öffentlichkeit fördert durchaus Liebenswürdiges zutage.

Zum Beispiel, wenn sich Mambo Kurt, der gelernte Chirurg, nordrhein-westfälische U14-Heimorgelmeister des Jahres 1982 und Kultfigur der deutschen Metal-Szene [sic!] den Österreichern und dem Mythos Cordoba widmet (und, ja, ich möchte diesen Städtenamen auch, abgesehen von diesem Mambo Kurt-Stück, nie wieder hören!!):





...und den Holländern:



Da bietet sich eigentlich ein Werkzyklus an. 14 Teile fehlen noch.

Mambo Kurt gastiert übrigens nächsten Montag in Wien im Chelsea..


Zur MySpace-Seite von Mambo Kurt.

"Stellenwert der transthorakalen Echokardiographie in der Begutachtung berufsbedingter Atemwegs- und Lungenerkrankungen" (Doktorarbeit von Mambo Kurt).

Dienstag, 17. Juni 2008

Die EuroChecker: Österreich vs. Deutschland

An dieser Stelle sollte jetzt eigentlich die glänzende Analyse der Partie Österreich vs. Deutschland durch Mag. Florian P. stehen (provokanter Grundtenor: "Andi Herzog ist schuld!"). Leider wurde es mir vom Analysten unter Androhung gerichtlicher Schritte untersagt, das kostbare Videomaterial auf diesem Blog zu präsentieren. Da dieser ungefähr im Jahr 2017 sogar Partner in einer Anwaltskanzlei werden wird, halte ich mich lieber daran!

Bleibt mir nur trocken festzustellen, was ohnehin jeder gesehen hat: Einsatz und Potential allein reichen nicht, um bei einer Europameisterschaft zu bestehen. Auch nicht, wenn man eine verhältnismäßig leichte Vorrundengruppe erwischt hat. Für die österreichische Mannschaft ist diese Euro offensichtlich zwei Jahre zu früh gekommen. In zwei Jahren hat die Alpenrepublik dann vielleicht eine Auswahl, die, wenn sie das spielt, was sie kann, auch Top-Nationen schlagen kann. Ein, zwei Veränderungen sollten sich aber vielleicht bis dahin idealerweise noch ergeben: Ein Spielmacher und Mannschaftskapitän wäre zB nicht schlecht, der auch seinen Mann stehen kann, wenns wirklich darauf ankommt. Und ein internationaler Topmann als Teamchef anstelle der nächsten lebenden Cordoba-Reliquie. Und ein Stürmer natürlich, der auch unter Druck bei einem Großereignis ins Tor trifft. Dies alles wird vonnöten sein, denn eines ist auch klar: beim nächsten großen Turnier hat man, sollte man die Qualifikation denn schaffen, keine drei Heimspiele mehr.

Freitag, 13. Juni 2008

McMusicCheck

Der McMusicCheck ist die Schnellkritik für frisch in meinen Wahrnehmungskosmos eingedrungene Musik. Der McMusicCheck ist rasch und impulsiv und erhebt nicht den geringsten Anspruch auf Objektivität. Beurteilungen durch den McMusicCheck sind Momentaufnahmen ohne Anspruch auf dauernde Gültigkeit. Der McMusicCheck erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es handelt sich um jeweils 5 aus dem neuen Material willkürlich herausgepickte Tracks und gegebenenfalls ein Album. Sofern die Nummern nicht eigens verlinkt sind, können sie auf der MySpace-Seite angehört werden.


Nine Inch Nails
- The Slip (LP)

Mit den Nine Inch Nails verhält es sich für mich so wie mit den Rolling Stones. Ich kann anerkennen, dass da gute Musik gemacht wird. Ich finde den Sound stark, die Rhythmik zündend, die Intensität des Vokalisten glaubhaft und eindrücklich, das musikalische Konzept stimmig und eigenständig. Und dennoch: die Summe dieser Einzelteile berührt mich nicht. Die Seele dieser Musik und die meinige treten nicht wirklich miteinander in Kontakt.

Das dürfte sich auch durch The Slip (den freien Download gibt es hier) nicht fundamental ändern. Immerhin: NIN variieren ihre Grundformel hier derart eloquent (vor allem zur Mitte des Albums hin), dass es sich doch immer wieder einmal für Momente ausgeht mit dem Berührtwerden. Aber wer weiß, vielleicht wird das ja auch noch so richtig was, eines Tages. Und bis es soweit ist, taugt diese Scheibe ja zumindest recht gut als nicht unangenehme Hintergrundmusik für diverse Aufmerksamkeit beanspruchende Tätigkeiten..


The Alpine - Ayers Rock

The Alpine sind keine Australier, wie man angesichts von Titel wie Stil dieser Nummer (die es hier zu holen gäbe) meinen könnte, sondern Dänen. Angenehm schmiegt sich dieser rockige Ohrwurm in die Gehörgänge und vermag es außerdem sehr schön, jene für den ozeanischen Raum so typische Musik-Spielart nachzuahmen, in der sich Rock mit einem Reggae-artigen Offbeat zusammentut und einen knackigen Groove erzeugt. Natürlich ist „Ayers Rock“ kein Stück Musik für die Ewigkeit, wie das meiste, das diese Band kreiert, aber vorübergehend Spaß machen kann es durchaus.


Coldplay - Violet Hill

Coldplay sind offensichtlich jetzt endlich da angekommen, wo es sie eigentlich schon immer hingezogen hat: im lieblos-gefälligen massentauglichen Mainstream-Pop. „Violet Hill“, die erste Single aus dem neuen Album mit dem hochtrabenden Titel "Viva la Vida or Death and all his Friends" wirkt wie für eine im Pfusch selbstgebastelte Schnittstelle zwischen Massenradio und Gerade-noch-Alternative-appeal fabriziert. So etwas könnte man aber zumindest ehrlicher, weniger gekünstelt, weniger peinlich bewerkstelligen, wie zb The Alpine mit „Ayers Rock“ beweisen (s. oben). Bei Coldplay jedenfalls ist das Ergebnis ein reichlich belangloser Mainstream/Britpop-Bastard der sicherlich harmlosen, aber auch verzichtbaren Art.


Death Cab For Cutie - I Will Possess Your Heart

Schon vor der Veröffentlichung des neuen DCFC-Albums "Narrow Stairs" war eines klar: Death Cab For Cutie waren, sind und werden zweifellos immer eine der besten Popbands sein, die der nordamerikanische Kontinent in der Nullerjahren hervorgebracht hat. Das neue Songmaterial lässt einen nun im Zwiespalt zurück. Da ist die große Klasse des Vierers aus Seattle irgendwie schon spürbar, aber das ganz große Ding ist es irgendwie auch nicht. Oder doch? Möglicherweise bedarf es noch einiger Hördurchgänge und uU ist das einfach "Albummusik", Musik die man im Gesamtkontext der LP hören muss, was ich noch nicht getan habe.


Does It Offend You, Yeah? - With A Heavy Heart (I Regret To Inform You)

No, it doesn´t offend me, but it makes me forget Ed Banger Records at once, yeah!!


Skream - Losing Control

Dubstep ist eines der großen neuen Musikphänomene der letzten Jahre. Mir hat es sich bis dato nicht ganz erschlossen, was aber vermutlich einen Grund hat: Dubstep ist Clubmusik und ganz klar – mehr noch als andere Spielarten elektronischer Musik - auf große Anlagen und mächtige Bässe angelegt. In solch einem Kontext werde ich sicher desöfteren damit konfrontiert worden sein, einen bewussten Eindruck hat das aber nicht gemacht, was sicher damit zu tun, dass man da seine Aufmerksamkeit nicht nur auf den Hintergrund-Soundtrack richtet. Vor einiger Zeit wäre ich einmal zu einer Dubstep-Party eingeladen gewesen, aber ich habs terminlich nicht geschafft. Mein erster wirklich bewusster Kontakt mit dem Genre erfolgte somit durch den kritikerseits hochgepriesenen Langspieler „Untrue“ von Burial. Sehr düster, sehr minimalistisch, für meinen MP3-Player absolut ungeeignet.

Ich hatte also mit Dubstep praktisch schon abgeschlossen, da kam Skream. Das heißt, eigentlich war er schon längst da, ist er doch einer der Gründerväter der Bewegung. Mit ihm entdeckte ich so etwas wie eine hellere, leichter zugängliche Seite des Dubstep. Natürlich ist das keine Gute-Laune-Musik, aber sie ist von einem sphärischen Schimmern durchdrungen, das fasziniert. Die Reise in den Dubstep kann weitergehen.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Fußballgeschichte hoch zwei

Ich bin schon gespannt, mit welcher Schlagzeile uns die Kronenzeitung morgen beglückt.


Vielleicht so:


Ivo, jetzt bist du ein Lippizzaner!!

Dienstag, 10. Juni 2008

Die EuroChecker: Holland vs. Italien

Die EuroChecker - diesmal mit der Begegnung Holland vs. Italien und dem ausgewiesenen Oranje-Experten MMag. W.!


Montag, 9. Juni 2008

Fanzonengrenzen

Warum und wozu sucht man im Wiener Euroland eine Fanzone auf?

Zunächst einmal aus reiner Neugierde. Die Fußballeuropameisterschaft steigt nicht alle Tage vor der eigenen Haustüre. Dann, weil man das bunte Völkchen begutachten möchte, dass sich in der Stadt anlässlich dieses Ereignisses breitmacht. Und, tatsächlich, es macht Spaß, die verschiedenen Fangruppen in ihrer Buntheit und überwiegenden Fröhlichkeit zu beobachten, auch die Vergeschwisterungen zu sehen, die sich hie und da unter dem Einfluß von Alkohol zutragen.

Allerdings merkt man bald: die Buntheit beschränkt sich im Wesentlichen auf jene 4 Nationen, die am Spieltag im Einsatz sind und die herrschende, das Match begleitende Stimmung ist auch nicht unbedingt Welt bewegend. Und: Der besagte Alkohol ist teuer und von fragwürdiger Qualität (nicht, dass ich ihn gestern probiert hätte, aber die allgegenwärtige Bier-Marke lässt nichts Gutes erahnen). Auch Essbares ist teilweise eher astronomisch zu vergüten (eine nicht übermäßig große Schnitzelsemmel macht
€ 4,50, hm..) und ausserdem ist die Auswahl extrem reduziert, es gibt im Grunde nur zwei Typen von Buden, die sich in einer schier endlosen Reihe immer wieder wiederholen.

Und man steht im Freien herum und sich die Beine in den Bauch und, wenn man ganz viel Pech hat, wird man Opfer eines plötzlich hereinbrechenden Wolkenbruches. Genau das ist uns gestern passiert.

Fazit: Muss eigentlich nicht unbedingt sein. Ein gemütliches Lokal oder die eigene Wohnung sind wohl die besseren Optionen.



Österreicher und Kroaten in gemeinsamer Beobachtung der Darbietungen ihrer nationalen Auswahlmannschaften (0:1).


Auch wir beobachten genau.



Buntes Treiben vor dem Parlament (vor der Sintflut).

Sonntag, 8. Juni 2008

Horst Skoff

1990, das war Tennis pur. Das österreichische Davis Cup-Team kämpfte sich ins Halbfinale dieses Bewerbes, wo man nach heroischem Kampf, begleitet von einer Ohren betäubenden Kulisse in Wien, gegen die USA (mit André Agassi und Michael Chang) 2:3 verlor. Für uns Racket schwingende Jugend waren die rot-weiß-roten Asse natürlich die großen Vorbilder. Am meisten wurde der Boom des Filzkugeldreschens dabei in jener Zeit, in der Tenniskleidung sogar als so etwas wie modisch galt, von Thomas Muster verkörpert. Muster, das war dicht konzentrierte, gnadenlose Willenskraft, ein Fleisch gewordener Vektor, der nach oben, Richtung Tennis-Olymp, zeigte. Man wusste, dass er es weit bringen würde und man drückte ihm deswegen die Daumen. Er war die treibende Kraft hinter der Euphorie. Dann gab es noch Alex Antonitsch, ein wichtiger Ergänzungsspieler im Davis-Cup, weil Doppelspezialist, aber mehr schon nicht. Er verkörperte den Ethos der im Aussterben befindlichen Gattung des Serve-and-volley-Spielers. Und dann war da Horst Skoff.

Ein Jahr zuvor, 1989, hatte der Kärntner in einer denkwürdigen Begegnung im Davis Cup-Viertelfinale die Nummer Eins der Welt, die schwedische "Gummiwand" Mats Wilander, nach über 6 Stunden Kampf niedergerungen, 9:7 im fünften Satz. Dieses Spiel steht bis heute in den Geschichtsbüchern als längste Davis Cup-Partie seit Einführung des Tie-Breaks. Im Davis Cup, da schien Skoff zu seiner Höchstform aufzulaufen, da schien sein Wollen dem eines Muster vergleichbar. Ansonsten präsentierte er sich eher unbeständig. In seiner besten Zeit schaffte er es zwar bis auf Platz 18 der ATP-Weltrangliste, brillierte im Davis Cup und schnappte Thomas Muster ausgerechnet in der Wiener Stadthalle den Titel weg, dennoch stand er immer im Verdacht, ein schlampiges Genie zu sein. Seine weitausladende Vorhand war zwar eine begnadete Peitsche, aber zu oft flogen die gelben Bälle ins Netz oder ins Aus. Seine persönliche Disziplin hielt mit seinem Talent nicht ganz Schritt. So konnte er mit dem wütend kämpfenden Muster, der sich sogar nach schwerster Verletzung ins Spitzentennis zurückarbeitete, auf Dauer nicht mithalten, ein Umstand, der sicherlich für ihn zu einer weiteren Motivationsbremse wurde.

Aber gerade deswegen war dieser Horst Skoff als Widerpart zu Thomas Muster so wichtig. Die Ballmaschine Muster hatte für den Außenstehenden oft kaum mehr klar wahrnehmbare menschliche Konturen. Erst durch Skoff wurde das Davis Cup-Team von ´89 und ´90 zu einer runden Sache. Ich mochte ihn, weil er Züge eines tragischen Helden, eines Anti-Helden trug. Er konnte fighten, ja das konnte er, und man würde ihm sicher Unrecht tun, wenn man ihm unterstellte, dass er nicht auch hart für seinen Erfolg gearbeitet hat, aber das Fehlerhafte und das Glorreiche lagen bei ihm eben sehr nah beieinander. So ein Spieler taugte aber - bei allem geschuldeten Respekt für dessen Leistungen - als Identitätsfigur für mich fast mehr als ein Thomas Muster.


R.I.P.

Freitag, 6. Juni 2008

Springers Krieg

Was uns die ORF-Information hier verschweigt: die Vorgeschichte.

Begonnen hat den gegenwärtigen polnisch-deutschen "Fußballkrieg" die "Fakt", die Polens Kicker aufforderte, "Grunwald" zu wiederholen.

Wem die "Fakt" gehört? Dem Axel Springer-Verlag, dessen "Bild" sich jetzt dermaßen über den polnischen Boulevard echauffiert.

So zynisch kann Globalisierung sein.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Radio Amnesty am 9.6., 10.6. und 17.6.2008

Radio Amnesty: Jugendliche haben Rechte

Moderation: Brigitte Egartner
Studiogäste: Maga. Christine Winkler-Kirchberger, Kinder- und Jugendanwältin, Leiterin der KIJA OÖ
sowie Jugendliche, die Fragen stellen und ihre eigenen Ansichten äußern werden

am Mo, 9.6.2008, 19.00-20.00 Uhr im Freien Rundfunk Oberösterreich (Radio FRO)
am Di, 10.6.2008, 14.00-15.00 Uhr ebenda
am Mo, 17.6.2008, 16.00-17.00 Uhr im Freien Radio Freistadt

Zum Livestream von Radio FRO..

Zum Cultural Broadcasting Archive (Sendungen können hier downgeloadet werden)..

Mittwoch, 4. Juni 2008

Onion News Network

Die Web-Satiriker von "The Onion" kennt und schätzt man ja schon länger.

Dass sie jetzt aber auch einen eigenen Nachrichtensender betreiben, war mir neu (Dank an Konrad)..






Sonntag, 1. Juni 2008

In Concert # 3


Dinosaur Jr. , 25.5.2008, Posthof, Linz


Jetzt, wo (endlich) das chtonische Rauschen in meinem linken Ohr aufgehört hat, sind ein paar Zeilen zum Dinosaur Jr.-Konzert am letzten Sonntag fällig. Ich versuche mich also, in die Verfassung kurz nach Ende des Konzertes zurückzuversetzen..

ALSO..DINOSAUR JR. SIND DREI SLACKERTYPEN AUS MASSACHUSETTS UND DEN TIEFEN DER SPÄTEN ACHTZIGER/FRÜHEN NEUNZIGER JAHRE! SIE SPIELEN EINEN NOISIG-PUNKIGEN ALTERNATIVEROCK, WIE ER DAZUMALS STATE-OF-THE-ART WAR, NEIN, BESSER WURDE, WAS NICHT ZULETZT DIESER BAND ZU VERDANKEN IST, WIE ES HEISST! IM GRUNDE GENOMMEN IST DAS ABER NIX ANDERES ALS EIN SEHR, SEHR LAUTER BLUESROCK MIT JEDER MENGE VERSTÄRKERPOWER, FEEDBACK UND VERZERRUNG!!

SO WAR DAS AUCH AM LETZTEN SONNTAG. AM ANFANG HAT MAN SICH VIELLEICHT NOCH GEFRAGT, WAS DAS GANZE EIGENTLICH SOLL, ABER IRGENDWANN EINMAL HAT MAN SICH DANN EINFACH DER VIRTUOS HINGEZIMMERTEN LÄRMWAND HINGEGEBEN UND SCHLIESSLICH IN EINER ART LAUTSTÄRKENINDUZIERTEM RAUSCHZUSTAND ZUFRIEDEN VOR SICH HINGEWIPPT. GANZ IM GEGENSATZ ZUR MUSIK STAND ÜBRIGENS DAS BÜHNENVERHALTEN DER BAND - UNDERSTATEMENT PUR. FRONTMANN J.MASCIS HAT WÄHREND DES GANZEN KONZERTES VIELLEICHT DREI SÄTZE GESAGT. ANSONSTEN IST ER NUR SO DAGESTANDEN UND HAT LAUT, SEHR LAUT AUFGESPIELT. MIT DIESER ART VON HUMOR KONNTE ICH MICH ABER IRGENDWIE GUT ANFREUNDEN!

Nächstes Mal werde ich wahrscheinlich Ohrstöpsel applizieren..