Donnerstag, 30. Oktober 2008

Jag Älskar Sverige!?

Ich verlasse unser derzeit wieder einmal eher unheimliches Land morgen für ein paar Tage. Dann besteige ich ein Flugzeug und lasse mich von diesem nach Stockholm, Schweden tragen.

Schweden hat für manche ja fast so etwas wie einen mythischen Ruf. Schöne Menschen, die ausnahmslos einen Uniabschluss besitzen, entwerfen da für freundliche Großkonzerne praktische Einbauküchen, treten ihr damit verdientes Einkommen großzügig an den Staat ab, der damit ein vorbildliches Sozialsystem unterhält und gründen in ihrer Freizeit im Keller Rock- und Popbands, die schon übermorgen die Welt erobern werden.

Natürlich schaut eine Realität viel nüchterner aus als solch sonnige Klischees.

Aber Stoff für eine künstlerische Auseinandersetzung geben sie allemal her, die Klischees wie die Realität.


Die der Provokation zugeneigten britischen New Wave/Punk-Legenden The Stranglers meinen zum Beispiel, das Spannendeste an Schweden seien die Wolken. Der Sänger Hugh Cornwell hat als Student ein Auslandsjahr in dem skandinavischen Land verbracht.





In eine ähnliche Kerbe schlägt die wunderbare schottisch-schwedische Indiepop-Entdeckung The Social Services (!) mit ihrem sehr feinen Song "The Baltic Sea", den man sich unbedingt hier holen sollte. Dann versteht man auch das folgende Video ohne großes Nachdenken.

Touch the Swede



Die deutschen Spaßpunks Die Ärzte hingegen geben sich einer eher weniger ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema "Schweden" hin.






Die Mathpunks Alarma Man aus Göteborg schließlich benötigen bei ihrem dementsprechenden Unterfangen nicht einmal so etwas wie Worte..




So, das wars dann auch schon wieder, ich muss bald weg..Aber schön zu sehen, dass Schweden offensichtlich nicht nur gute Musik hervorbringt, sondern auch solche inspiriert!

Ich werde übrigens versuchen, dort oben einen Rechner mit Internetzverbindung in die Finger zu bekommen, notfalls in einem Internetzcafé. Falls mir das gelingt, werde ich von mir auf diesen Seiten lesen lassen!

Dienstag, 28. Oktober 2008

Dicke Luft auf der U.S.S. Enterprise

Das ist ja wohl auch wirklich zu gemein. Der treudoofe Genosse Chekov darf Trauzeuge spielen und der große Captain wird nicht einmal eingeladen.

Da ist es nur zu verständlich, dass er mit jemandem darüber reden muss..

Freitag, 24. Oktober 2008

Trauerarbeit

Ich hoffe, die beiden kommen nie auf die blöde Idee, nach Kärnten auf Urlaub zu fahren.

Im für sie noch günstigsten Fall finden sie sich wahrscheinlich in einer "Sonderanstalt" auf einer Alm wieder..

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Sarah wundert sich # 2: Verkehrshütchen in Linz



Gelegentlich muss sich meine Freundin Sarah über Linz, Oberösterreich oder die Oberösterreicher wundern. Wenn das passiert, ersuche ich sie darum, das auf diesen Seiten zu verarbeiten.


Das könnte eine lange oder eine kurze Geschichte werden, aber wer mich kennt, weiß, dass ich mich im Zweifelsfall immer für die lange Variante entscheide.

Ich hatte bereits vor einigen Monaten die Idee, ein Verkehrshütchen zu einer Lampe umzubauen. Und bin also aufmerksam durch die Straßen von Wien gewandert, immer auf der Suche nach so einem Gegenstand, in der vagen Hoffnung, eines zu finden, das so verwaist ist, dass es keiner vermissen würde, wenn ich es in Besitz nehmen würde. Wochenlang war ich mit dieser selbst gestellten Aufgabe beschäftigt. Erfolglos. Es gab schon welche, aber die waren gesichert oder bewacht oder schwer zugänglich oder auch wichtig...

Dann begann ich doch einen relevanten Teil meiner Zeit in Linz zu verbringen. Und siehe da: Überall Verkehrshütchen. Auf einem Friedhof (das war leider kaputt), im Park (das gehört jetzt mir) und eigentlich überall. Als würden die Bauarbeiter, nachdem sie die Dinger nicht mehr brauchen, einfach stehenlassen. Das wundert mich.

Montag, 20. Oktober 2008

In Concert # 6: Madsen, 14.10.2008, Posthof (Linz)



Sie sind jung und sie brauchen den Kick. Sie sind zwischen 16 und 18, haben buntes Gewand und bedruckte T-Shirts an und sind im Alltagsleben wohl im Petrinum oder im Akademischen Gymnasium anzutreffen. Etwas unsicher blinzeln sie noch in die wilde Rockwelt.

Madsen sind da und der Posthof ist gut mit Minderjährigen gefüllt. Madsen sind dreieinhalb Zwillinge und deren Großvater am Keyboard. Madsen spielen eine gekonnt-schmissige Mixtur aus The Clash-Punk, Oasis-Britrock und viel Deutschrock-Gefühligkeit. Madsen sind eine hervorragende Liveband. Ihr junges Publikum zeigt sich aufs Äußerste enthusiasmiert und gibt bald so etwas wie einen Gymnasiasten-Pogo zum Besten - großen Kreis bilden und dann, beim Höhepunkt der Nummer, blindlings durcheinander laufen. Das wirkt auf den ersten Blick wild, stellt sich aber bei genauerer Betrachtung als recht harmlos heraus. Ringelpiez für Nachwuchsakademiker.

Neben mir ruft ein vergleichsweise älterer Herr zwar gelegentlich "Revolution", aber davon ist man hier meilenweit entfernt. Die Musik der Niedersachsen ist, wie alles, was für den Teenager-Markt gemacht wird, nicht progressiv, stilbildend oder gar revolutionär, sondern vor allem eine geschickte Mischung aus Erfolg verheißenden, schon lange existenten Zutaten. Wichtig ist natürlich neben den schmissigen Tönen aus der Pophistorie, dass bestimmte Themen angesprochen werden, wie Freundschaft oder erste Liebe. Und, dass jeder Sechstklässler alle Lieder Zeile für Zeile mitsingen kann.

Madsen sind sympathische H&M-Punks, die sich für ihre jungen Freunde förmlich zerreißen. Der Sänger der Band ist an diesem Abend im Posthof sichtlich noch rekonvaleszent. Immer wieder muss er zwischen den Liedern am heißen Tee nippen, muss sich für seine heisere Stimme entschuldigen, der Schweiß rinnt ihm in Strömen vom Körper.

Madsen sind komplett harmlos. Wer hier jugendliches Aufbegehren, die Lust am Ausloten von Grenzen, den Flirt mit der Revolte erwartet, findet sich im falschen Film wieder. Immerhin, Madsen sind als role model völlig unbedenklich, auf jeden Fall um Klassen besser als von Bierzelt zu Bierzelt rasende, berufsjugendliche Rechtspolitiker.

"Das Gute an diesen Teenie-Konzerten ist, dass die nicht so stinken!" lässt sich nach dem Konzert der Schlagzeuger der völlig vernachlässigbaren, Südstaaten-rockenden Vorband (solange es Vorbands geben muss, muss es wohl auch Südstaaten-Rock geben, sind mein Begleiter und ich uns einig) vernehmen, der am Merchandising-Stand sitzt und vergeblich auf Kundschaft wartet.

Womit ein weiterer positiver Zug eines Madsen-Abends angesprochen wäre.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Pizzeria in der Warteschleife

Schräg gegenüber von meiner Wohnung wartet eine Pizzeria auf ihre Einweihung.

Sie tut dies nun schon seit Monaten.



Offensichtlich sind besagte "gesundheitliche Gründe" noch immer nicht eingetreten.

Hoffentlich passiert das bald!

Solange man aber nicht so eine Homepage produziert, sei das gerne nachgesehen..

Dienstag, 14. Oktober 2008

Sarah wundert sich # 1: Einkaufen in OÖ



Augenscheinlich bin ich recht naiv, also selber Schuld. Ich hatte tatsächlich angenommen, dass man in Linz und Umgebung beim Einkauf ähnlich vorgehen kann wie in Wien. Das war ein Irrtum.
Diesen Freitag war ich also hier in Linz, in der auffallend leeren Wohnung des Winzers, am nächsten Tag sollte seine Feier steigen und ich dachte, schön, da ist doch gleich bei Linz dieses Einkaufzentrum, wo auch ein Ikea steht, also fahren wir da hin, das ist doch eine einfache Lösung.

Es ist mit bewusst, dass Einkaufszentren für Autofahrer gebaut werden, aber dass die in diesem obskuren Bundesland ausschließlich für diese gebaut werden, wunderte mich dann doch ziemlich. Nach ausgiebiger Recherche im Netz und Bekanntenkreis bestätigte sich, was sich bereits abgezeichnet hatte. Man kann den Ikea keinesfalls öffentlich erreichen. Nie. Ohne Auto kommt man da nicht hin.

Wundert das außer mir niemanden?

Montag, 13. Oktober 2008

Das Fest ´08

Geburtstag und Wohungseinweihung auf einen Sitz.

Das war das Gärtnerstraßen 8/5-Fest 2008!

Und das war es auch! Durch die Augen und die Kamera von Paul. (Ergänzt am 14.10.)

Sonntag, 12. Oktober 2008

Radio Amnesty am 13.10., 14.10. und 20.10.2008

Radio Amnesty: Bleiberecht

Moderation: Paul Frühauf

Studiogäste:
Sabri Opak, interkultureller Coach beim BFI, MigrantInnenbetreuer bei diversen Hilfsorganisationen
Anna Tanyeli, Konzipientin, Mitglied der AI-Gruppe 8 in Linz


am Mo, 13.10.2008, 19.00-20.00 Uhr im Freien Rundfunk Oberösterreich (Radio FRO)
am Di, 14.10.2008, 14.00-15.00 Uhr ebenda
am Mo, 20.10.2008, 16.00-17.00 Uhr im Freien Radio Freistadt

Zum Radio FRO-Livestream..

Zum Cultural Broadcasting Archive (Sendungen können hier downgeloaded werden)..


Verunglückte Namen # 8

Manchmal machen mir die Menschen aus den Marketingabteilungen regelrecht Angst..



Gesichtet im Baumax in der Freistädter Straße.

Samstag, 11. Oktober 2008

Färöer vs. Österreich 1:0

Heute werden den österreichischen Teamkickern in der Umkleidekabine bestimmt gehörig die Knie zittern.

Vor Mannschaften wie Frankreich, Serbien oder Rumänien haben wir ja keine Angst mehr. Die Färöer hingegen sind da ein anderes Kaliber. Die freche Bande aus Fischern, Busfahrern und Volksschullehrern hat uns 1990 eines der größten Traumata unserer Fußballgeschichte beschert (ich formuliere vorsichtig, denn es gab deren ja mehrere). Der Färöer-Pepi (er golfe in Frieden) kann ein Liedchen davon singen. Aber gut, wer will den Hicke schon singen hören?

A propos singen. Wir würde eigentlich ein Wettstreit der heutigen Fuballkontrahenten auf den Feldern der internationalen Popmusik ausgehen?

Ganz klar: 1:0 für die 48.000-Einwohner starken Färöer. Denn die haben den sympathischen Teitur (und nicht, dass mir da jetzt irgendwer mit Christl Stürmer oder DJ Ötzi kommt..)!





Im Fußball sollte die Sache dann diesmal nach menschlichem Ermessen doch anders ausgehen. Brückner sei Dank.

Freitag, 10. Oktober 2008

Zuhause

Seit gestern bin ich endlich zuhause..



Gestatten: Winz an der Donau.


Dank an Sarah (schon wieder).

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Die Büste des Commandante

Aufgepasst, ihr Blauen!

Ich glaube, der Wiener Bürgermeister ist sehr wütend.

Und er meint es verdammt ernst!

Anders ist wohl kaum zu erklären, dass er so kurz nach der Wahl im Donaupark eine Che Guevara-Büste enthüllt hat.

Und der war bekanntlich nicht zimperlich mit rechter Opposition im Speziellen und Andersdenkenden im Allgemeinen.

Andererseits, die Worte, die der Bürgermeister bei der Enthüllungszeremonie sprach, klingen salbungsvoll und friedliebend:

"Der Mensch ist mehr wert als alles Geld des reichsten Mannes der Welt"


Sehr schön gesagt ist das. Und auch so wahr. Vor allem für Che Guevara, der den Satz angeblich einmal von sich gegeben haben soll, gilt das offensichtlich. Der ist zumindest in Wien mehr wert als das Geld des Steuerzahlers.

Schwangere Männer

Das wär was für die letzte Seite vom SPIEGEL..



"Tips" vom 8.10.2008

Samstag, 4. Oktober 2008

Fans und Fiktionen

Batman jagt den Joker durch finstere Gassen. Batman verfolgt Catwoman über die Dächer von Gotham. Batman durchkreuzt die diabolischen Pläne des Pinguin.

Vertraute Bilder sind das, die sich seit nunmehr fast 70 Jahren in das popkulturelle Gedächtnis von Millionen eingeprägt haben.

Die großen Comicserien sind in gewisser Weise (in gewisser Weise auch nicht) die Mythen der Jetztzeit. Comichelden existieren in einem zeitlosen, halb-realen Raum, in dem sie sich immer wieder aufs Neue dem Kampf mit äußeren und inneren Widersachern, sowie den Mächten von Destruktion und Chaos stellen müssen.

Da erscheint es vielen verlockend, selbst einzugreifen, selbst den Faden der Geschichte weiterzuspinnen und auf dem Boden der zugrunde liegenden Themen und Motive eigene Variationen zu entwickeln.

In ganz alter Zeit, vor der schriftlichen Fixierung der alten Mythen, muss es so gewesen sein: jeder fantasiebegabte Mensch, dem zugehört wurde, konnte die Mythen weitererzählen und in diesem Vortrag selbst gestalterisch tätig werden. Den Faden weiterspinnen. Irgendwann einmal wurde der fließende Erzählstrom dann festgehalten, erstarrte unter der Hand eines gelehrten Schreibers und erlangte kanonische Geltung.

Eine Weiterbearbeitung des Stoffes war nun zwar nachwievor möglich - sofern nicht religiöse und weltanschauliche Verbote dies hinderten - jedoch nicht mehr als reiner Mythos sondern in Form einer als solche klar erkennbaren literarischen Fiktion.

Die modernen "Mythen" des Comics hingegen stehen unter dem Signum des Copyright. Sie unterliegen zwar einem ständigen Wandel, wobei wesentliche Grundelemente beibehalten werden, der Wandel aber läuft in den Bahnen einer autorisierten und wirtschaftlich zugeordneten Traditionslinie.

Das Schöne ist aber nun, dass das Freunde des Mythos, die über Begabung und Mittel verfügen, nicht daran hindert, ihre eigenen Varianten desselbigen zu entwickeln. Mit hemmungsloser Leidenschaft und Humor. Und mit der Lust, verschiedene Mythen irrwitzig zu kreuzen. Das Ergebnis ist dann fan fiction.

Batman im Kampf mit den Ausserirdischen aus Alien vs. Predator? Batman trifft auf Superman? Batman tot? Alles möglich.

Sandy Collora: "Batman: Dead End"




Sandy Collora: "World´s Finest"




John Fiorella: "Grayson"

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Wo die üblen Dämpfe herkommen

Man sollte ja hin und wieder die Zeitung lesen. Nicht nur eine, die diese Bezeichnung an sich verdient, sondern auch dieses bedruckte Papier, dass bei uns am Trottoir herumliegt. Es könnte ja sonst sein, dass einem etwas Relevantes entgeht, das den Zustand unseres Landes betrifft.

Schlagen wir also die "Heute" von gestern auf, Oberösterreich-Ausgabe.

In Linz ist eine schreckliche Bluttat geschehen, man hat davon gehört. Vor einer Diskothek haben vier Bosnier einen 21-jährigen Landsmann tot geprügelt. Die vier jungen Gewalttäter im Alter von 17-21 Jahren sind rasch ausgeforscht worden und suchen nun im polizeilichen Verhör nach allerhand rechtfertigenden Argumenten. Sie verantworten sich damit, dass sie den jungen Mann nur deswegen derart hart attackiert hätten, weil sie nicht erkannt hätten, dass es sich um einen Bosnier handelte. Sie hätten ihr Opfer für einen Österreicher gehalten.

Mag sein, dass das der Wahrheit entspricht und nun im Schock der Erkenntnis, jemanden aus der eigenen Gemeinde getötet zu haben, diese Wort fallen. Mag sein, dass es auch gelogen ist und die Täter das Opfer sehr wohl kannten (was angesichts der relativen Überschaubarkeit der bosnischen Szene in Linz nicht ganz abwegig ist) und nun ein Motiv verschleiert werden soll. Wahrscheinlich handelt es sich aber auch einfach nur um den hilflosen Versuch, in der nunmehr eingetretenen, emotionalen Extremsituation irgendetwas Rechtfertigendes zu finden, eine klägliche Verteidigungslinie zu etablieren. Eine Verteidigungslinie, die sich möglicherweise während der Zeit zwischen Tat und Festnahme in Gesprächen zwischen den Bosniern herausgebildet hat.

Mehr als derartige Spekulationen anstellen, können wir aufgrund der spärlichen Informationen über das Verhör der Täter nicht.

So weit, so schrecklich.

Aber es gibt da auch noch "Heute". Die hochqualifizierten Kriminalpsychologen, die dort in der Redaktion Dienst tun, haben eine Erklärung parat und sie haben sie in eine pointierte Schlagzeile gefasst:

Bosnier (21) totgeprügelt, weil er wie ein Österreicher aussah


So liest sich das dann also in der Schlagzeile der Gratiszeitung. Bosnische Mobs machen offenbar gezielt Jagd auf Österreicher. Oder auf Bosnier, die es wagen, wie Österreicher auszusehen. Weil man bei "Heute" eben keine Probleme damit hat, mal flugs eine aus dem Zusammenhang gerissene Verantwortung jugendlicher Straftäter mit dem Motiv der Straftat gleichzusetzen. So funktioniert österreichischer Boulevardjournalismus.

Und da wundert sich noch irgendwer über 30%?

Schon gar nicht wundert man sich, wenn man die ORF-Diskussion der JournalistInnen am späten Wahlabend verfolgt hat. Wenn man den enervierten Zynismus der einen Herausgeberin erlebt hat ("also, ich bitte Sie, meine Zeitung hat sicher von allen die meisten FPÖ-Wähler unter den Lesern!"). Und den anderen Herausgeber, der sich und aller Welt einreden möchte, dass er und seine Redaktion so etwas wie "guten" Boulevardjournalismus machen, der sich die politische Welt so schönredet und schreibt, wie er sie gerne haben möchte und der dabei keinerlei Probleme damit hat, sich das Geld der FPÖ in die Taschen zu stopfen, indem er zu reißerischen Aufmachern über Kriminalitätszunahme HC-Strache-Anzeigen drucken lässt.

Natürlich sind diese Gestalten und Gestalter nicht alleinverantwortlich. Aber ihre Publikationsmaschinerie kanalisiert, leitet und verstärkt den Gestank.

Die weiteren Gründe und Ursachen hat der PROFIL-Chefredakteur sehr schön in seinem Leitartikel auf den Punkt gebracht. Die Medienfrage lässt er allerdings interessanter Weise ängstlich außen vor..