Samstag, 29. September 2012

Das Winzerbuch der Rekorde # 6: Keywords

WinzerblogII
Dass man nach der Suchmaschineneingabe von "einwinzer.blogspot.com" oder "Önologie (und mehr)" in den Genuss dieses Blogs kommt, nimmt nicht weiter wunder. Bei welchen Keywords liegt dieses Blog aber noch gut und mit welchen Beiträgen hat dies zu tun?

10 Keywords, die diesem Blog reichlich Zugriffe verschafft haben:

 10 Athener Trilogie

  09 Las Vegas Eiffelturm

  08 Padua Dom

  07 Katzen Comic

  06 Igor Strawinsky Grab

  05 Intelligente Sprüche

  04 Soundmaster Nr. 911

  03 Restaurant Symbol / Symbol Restaurant

  02 ORF Sportkommentatoren

   01 Sierra Tequila

Freitag, 28. September 2012

Mittwoch, 26. September 2012

In Concert # 31: Garish, 22.9.2012, Claudias und Tobys Hochzeit, Schloss Traunsee, Altmünster

Garish, die Indie-Pop-Band aus dem Burgenland, habe ich schon einmal live genossen. Das war im Jahr 2008 in der KAPU. Ich war noch nicht ganz in meinem jetzigen, gefestigten Lebensabschnitt angekommen und habe damals ziemlich viel Bier getrunken, was wahrscheinlich auch kausal für meinen Versuch war, den Burschen von der Band hernach am Merchandising-Stand statt barem Geld einen "Warmer Hans"-Gutschein  (für alle, die Linz nicht kennen und jetzt Weißgottwas vermuten: das ist ein Imbisslokal!) anzudrehen. Das war vermutlich etwas unsensibel, wenn man bedenkt, wie Musiker oft ihr Dasein fristen müssen. Es tut mir leid.

In die KAPU hat mich damals der Toby mitgenommen. Den Toby habe ich so richtig ein halbes Jahr vorher auf der Geburtstagsfeier meines Rechtsbeistandes kennen gelernt. Nach der Feier hat es uns in die Untiefen des Wiener Nachtlebens verschlagen und als wir beide uns dann um fünf Uhr in der Früh in einer schrillen Schwulenparty an der Wienzeile wieder gefunden haben und uns eine Kunststudentin gesagt hat, dass wir die selbe Dioptrin-Zahl haben (was sogar gestimmt hat!), da haben wir gewusst, dass wir uns sicher wieder einmal begegnen werden.

Und, das kam dann so: Ich bin wieder einmal nach Linz gezogen. Dankenswerter Weise wurde ich von Toby dort Willkommen geheißen und konnte in der unsteten Übergangszeit auch vorübergehend bei ihm unterkommen. Das war doppelt gut, denn Linz war nicht mehr so, wie ich es verlassen hatte - viele FreundInnen, die dort gelebt haben, sind weg gezogen oder waren im Begriff, das zu tun.

Und jetzt schließt sich der Kreis wieder: letzten Samstag nämlich hatte ich die Ehre, zu Tobys Hochzeit mit Claudia eingeladen zu sein. Im Schloss Traunsee, einer einstigen Württembergischen Sommerresidenz in Neo-Renaissance-Ausführung mit Blick auf das Namen gebende Gewässer, wurde standesamtlich getraut und danach gefeiert. Mit dabei: Garish. Wer Hochzeit hält, kann sie auch hierfür buchen und muss das nicht bereuen: das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Freilich, bei einer fremden Hochzeit aufzutreten, ist für eine durchaus angesagte Indie-Pop-Band motivations- und stimmungsmäßig sicherlich nicht unspannend.  Das Publikum, das es hier zu bedienen gilt, ist in erster Linie wegen des Brautpaares da und in zweiter Linie wahrscheinlich wegen Speis und Trank. In der KAPU war das anders, da kamen die Leute sicher nicht nur wegen des Bieres, sondern auch der Garish-Musik wegen. So war es denn auch nicht ganz verwunderlich, dass die Hochzeitsgäste im Schloss anfangs noch etwas Distanz wahrten. Aber, das änderte sich. Denn Garish als Liveband sind keine schlechte Wahl, wenn es darum geht, eine eher disparate Menschenschar zusammen zu führen. Da findet tanzbarer Pop statt, der jedoch nicht zu wild gerät und auch immer wieder Ruhepunkte ansteuert, an denen die Beine der Gäste rasten dürfen. Da wird in deutscher Sprache gesungen, was auch den nicht so Fremdsprachen-Affinen zupass kommt (auch, wenn die Texte selbst eher verrätselt sind). Und, da werden unterschiedliche Instrumente und musikalische Stile in der Garish-typischen, spielerischen wie zugleich technisch-akkuraten Weise vermengt, die sogar eine Prise - das ist jetzt nicht abfällig gemeint - Schlagermusik enthält. Wenn dann der Frontmann auch noch herabsteigt, um Danzers "Weiße Pferde" auf einem Schimmel-Klavier zu geben, ist zu guter Letzt auch noch die Austro-Pop-Fraktion zufrieden gestellt.

Von fader Pflichterfüllung konnte bei all dem keine Rede sein. Garish spielten mehr als zwei Stunden auf und gaben nebenbei auch einiges an ganz frischer, noch unveröffentlichter Ware zum exklusiven Besten. Wobei das neue Material sich bereits jetzt so einfügte, als wäre es schon immer dabei gewesen. Am Ende konnte man auch in Kreisen der Band zufrieden resümieren, was ich nicht vermute, sondern weiß, weil ich es unbeabsichtigt belauscht habe (es gibt Orte, da kommt man einfach nicht aus). Ja, und besagter Toby und seine Angetraute wirkten auch ganz glücklich mit dem Dargebotenen. Und das ist ja das wichtigste, auf so einer Hochzeit.

Bild: Sarah Berger.
 

Samstag, 22. September 2012

Das Winzerbuch der Rekorde # 5: Die fleißigsten KommentatorInnen

WinzerblogII

Wie schon unlängst festgestellt, sind Kommentare beim Bloggen das Salz in der Suppe, oder womöglich sogar mehr als das, denn von Salz befreite Ernährung hat vielleicht auch ihre Vorzüge. 720 Kommentare hat es auf diesem Blog bislang gegeben.

Dies sind die fünf fleißigsten KommentatorInnen in der Geschichte dieses Blogs (mich selbst und alle anonymen Kommentare nicht eingeschlossen):


1.  Florian
                    90

2.  Hannes
                    84

3. Sarah
                   53

4. toby
                  43

5. Mark Valerius
                  34  


Ein großes Dankeschön an alle, die mit ihren Kommentaren hier für Leben gesorgt haben!   

   
                 

Donnerstag, 20. September 2012

Die Rückkehr

Ich bereue es in letzter Zeit öfters, dass ich in der Schule den Physikunterricht nur so über mich ergehen habe lassen, ohne mich wirklich fasziniert zu zeigen. Ist es aber. Wobei, wer weiß, vielleicht spricht da jetzt auch nur die Schokolade aus mir.

Denn, merke: eine Viererpackung Ritter Sport-Schokolade, die im Flugzeug noch vor dem Abheben neben den eigenen Füßen platziert wird, neigt dazu, einige Zeit später verschwunden zu sein. Das löst leise Verzweiflung aus, wurde sie doch intentional dort platziert, um sich ihren Inhalt über den Wolken zu Gemüte zu führen.

Aber, jetzt kommt die gute Nachricht: wenn der Flieger gelandet ist und auf der Landebahn zu stehen kommt, ist sie wieder da. Wie durch Zauberhand.


Montag, 17. September 2012

Road Tunes # 16

Dienstlich bin ich drei Tage in Kopenhagen. Daher derweil wieder Road Tunes.

Die Frage heute: Was wurde eigentlich aus People Press Play?

Sonntag, 16. September 2012

Update

Neuigkeiten gibt es zur US-amerikanischen National Defense Authorization Bill, über die ich bereits in der Vergangenheit berichtet habe.

Eine New Yorker Bezirksrichterin hat in erster Instanz einer Klage mehrerer KlägerInnen (darunter auch Noam Chomsky) stattgegeben. Die Regelung, wonach "Terrorverdächtige" durch die Armee ohne jeglichen Gerichtsbeschluss jederzeit unbeschränkt festgehalten werden können, wurde für verfassungswidrig befunden. Das ist ein erfreulicher Etappensieg.

Was macht der Friedensnobelpreisträger Obama? Er hat berufen. Yes we can..

Samstag, 15. September 2012

Das Winzerbuch der Rekorde # 4: die meist kommentierten Postings

WinzerblogII

Wenn es nicht ein paar Unentwegte gäbe, die ab und zu statt auf Facebook hier ihre Kommentare veröffentlichen würde, es wäre schon eine etwas traurige Sache. Nicht, dass es nicht auch Sinn machen würde, für sich selbst zu schreiben (so hat es irgendwie auch angefangen), aber etwas Feedback ist schon ganz nett. Ganz ohne Rückmeldungen hätte ich dann das Blog doch das eine oder andere Mal beinahe schon abgeschrieben.

Wohlan, welche Postings haben die meisten Kommentare entfacht? Die Top 10.


08 (ex aequo)
   
     Der große Facebook-Showdown # 3, 16.6.2011
   
     Rückblog 08 # 7: Die große Entscheidung, 23.12.2009

     Sarah wundert sich # 3, 13.11.2008

     Sonne, Klänge, Feiertage, 13.5.2008

je 7


04 (ex aequo)

      Glaskugel # 5, 17.6.2012

      Kommentare, 3.3.2007

      Liam Ralph Neeson Fiennes, 12.3.2009

      Zurück in die Zukunft, 2.7.2009

je 8


03
 
   Blök II, 17.6.2009

9

   
01

   Neues Leuchten, 16.9.2009

   Vorsatztäter, 2.1.2011

je 10 

Donnerstag, 13. September 2012

Musikvideo des Monats August 2012

In diversen Ecken des Internets finden sich durchaus auch Stimmen, die sich kritisch mit dem in den letzten Monaten statt findenden Medientrubel um die russischen Punk-Protestlerinnen Pussy Riot auseinandersetzen. Pussy Riot dürfe man nicht derart vorbehaltlos idealisieren, heißt es. Manches, was diese Frauen unter der Flagge des politischen Protests in der Vergangenheit getan haben, dürfe man unter moralischen Gesichtspunkten durchaus verwerflich finden. Einiges sei überhaupt der kühl kalkulierten Provokation zuzuordnen und diene überwiegend dem Zweck der Selbstvermarktung. Auch der Auftritt in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, jenes "Punk-Gebet" gegen Wladimir Putin, das letztlich zu dem Aufsehen erregenden Prozess geführt hat, sei durchaus differenziert zu sehen. Die Tatsache, dass man in einem autoritären Staat lebe, indem die Kirche eine unheilige Rolle spielt, rechtfertige es nicht zwangsläufig, den Gefühlen Tausender gläubiger Menschen derart mitzuspielen. Schließlich seien Pussy Riot nicht einfach nur gegen Putin, sie würden auch für radikal anti-kapitalistische bzw. anarchistische Ansichten stehen.

Manche dieser Aussagen mögen durchaus einen wahren Kern haben, sind vielleicht so falsch nicht. Die westlichen Medien haben sich mit einer Leidenschaftlichkeit auf das Thema gestürzt, die Differenzierungen wie etwa die heikle Frage nach der jeweiligen Zweck-Mittel-Relation der Pussy Riot-Aktionen oder dem ideologischen Hintergrund der Band recht entschlossen beiseite geschoben hat. Man muss kein finsterer Zyniker zu sein, um zu behaupten, dass das auch etwas mit den Faktoren "Sex" und "Revolte" (Pussy Riot!) zu tun hat, die hier in einem Cocktail verschwimmen, nach dem westliche Medien in der Regel lechzen.Sex und Revolte, das verkauft sich. Während hunderte, ja tausende andere politische Gefangene unbeachtet in ihren Zellen schmachten, waren Pussy Riot wie geschaffen für die große Bühne.

Bei derartigen Überlegungen darf man jedoch nicht stehen bleiben. Pussy Riot haben zweifellos erhebliche Risiken auf sich genommen, auch wenn sie vielleicht zunächst nicht mit einer derart brutalen Reaktion des Staates gerechnet haben. Zu behaupten, junge Mütter setzten sich einfach locker einmal für längere Zeit in ein Straflager, um nachher ihre Platten besser verkaufen zu können (wie auch zu lesen war), das ist wirklich Zynismus.

Eine Zweck-Mittel-Relation ist es aber nun auch, die zu hinterfragen ist, wenn der Staat gegen Taten seiner BürgerInnen einschreitet. Was Pussy Riot in der Christ-Erlöser-Kathedrale getan haben, kann man vielleicht als Ordnungswidrigkeit werten, als Besitzstörung vermutlich auch. Aber ein Verbrechen, das mit zwei Jahren Straflager zu ahnden wäre, ist hier nicht geschehen. Die Unverhältnismäßigkeit dieses Verdikts reiht sich ein in eine traurige Inszenierung der Putinschen Behörden, in der laufend RegimkritikerInnen mit fabrizierten oder überzogenen Vorwürfen bearbeitet werden, um sie mundtot zu machen.

Werden die Rechte von Menschen verletzt und reiht sich dies noch dazu in ein systematisches Vorgehen ein, so spielt es keine Rolle, wie man diese Menschen persönlich bewertet. Protest ist geboten.

Pussy Riots aktuelle Single, eine zornige Entgegnung an Wladimir Putin, ist daher auch mein Musikvideo des Monats August. Egal, ob ich es gut finde oder nicht.


Dienstag, 11. September 2012

Ohren(ge)fälliges: Monatsmeister des Monats August 2012

Debbie Clarke - Lay Down
Wye Valley, Wales
Gewonnene Ränge: + 10

Es war einmal ein verwunschenes Tal in einem entlegenen Winkel von Wales. Dichte Wälder gaben Blicke frei, auf uralte Weiler ebenso wie auf steinerne Zinnen, von denen einst König Arthus´ Ritter sinnend ins Land geschaut hatten. Im dichten Tann verrichtete der Förster sein Werk. Seine schöne, junge Tochter war stets an seiner Seite. Fröhlich sprang sie über Wurzeln, nahm den Duft der Wildblumen in sich auf, tänzelte über glasklare Bächlein. Und immer, wenn es die Forstarbeit erlaubte, erhob sie ihre wunderschöne Stimme und sang in den grünen Wald hinein, sodass alle Tiere des Waldes ergriffen lauschten und die Melodien an den alten Gemäuern widerhallten.

Das passt, wird sich auch Tony Visconti gedacht haben. Der legendäre Musikproduzent (David Bowie, Thin Lizzy, T.Rex, Boomtown Rats..) musste im fernen New York nicht allzu lange überlegen, nachdem er die E-Mail von der britischen Insel studiert hatte. Eine passende Vermarktungsschiene musste freilich noch her und da kam ihm wohl Deutschland in den Sinn, das Land, in dem sich Popmusik mit dem Label "keltisch" besonders gut verkauft.

Also landete Debbie Clarke bei einem großen deutschen Label, wo sie demnächst ihr Erstlingswerk "Manhattanhenge" (yep!) herausbringt. Und jetzt in Interviews die Geschichte vom singenden keltischen Waldmädchen erzählen darf. Das wirkt schon irgendwie alles etwas kalkuliert und auch die Songs auf "Manhattanhenge" sind ja nicht wirklich originäres Material. Vielmehr handelt es sich ganz überwiegend um zielgerichtet ausgewählte und bearbeitete Cover, etwa von Dylan, Morrissey oder Leonard Cohen.

Debbie Clarke hat ihre Musikkarriere durchwegs entschlossen verfolgt: Gesangsstudium an der Royal Academy in London, E-Mail an Tony Visconti. Sie strebt offenkundig auf jene Gefilde des Mainstreams zu, wo neben Amy McDonald noch etwas Platz ist. Wie oft bei derartigen Acts, ist die erste Single durchaus bemerkenswert und weckt Aufmerksamkeit. "Lay Down", bei dem es sich um ein Cover der 70er - Folkrocker Strawbs handelt, überzeugt durch ein elektrisches Cembalo ebenso wie eine einladende, irgendwie Gospelcountry-artige Grundstimmung. Und ja, natürlich durch Debbie Clarkes beeindruckende Stimme.

Freilich besteht die latente Gefahr, dass sich Derartiges rasch zu konsumistischer Fließbandware auszehrt, wie wir zB bei Lana Del Rey beobachten können, die seit einem Jahr dasselbe Lied immer und immer wieder herausbringt. Debbie Clarkes sehr maue Version von Cohens "Bird on a Wire" mit pseudo-keltischen Trommeln weist auch schon deutlich in eine weniger erfreuliche Richtung.

Debbie Clarke - Lay Down (freier Download)



Sonntag, 9. September 2012

Chuck Norris

Jedesmal, wenn Chuck Norris den Mund aufmacht, stirbt ein Chuck Norris - Fakt einen qualvollen Tod. Und wir büßen jeden Lacher tausendfach.



In einer "Simpsons"-Realverfilmung MUSS dieser Mann Homer Simpson spielen. Perfekt!

Samstag, 8. September 2012

Das Winzerbuch der Rekorde # 3: Die erfolgreichsten Postings

WinzerblogII

Was Erfolg ist, bedarf naturgemäß der Diskussion. Ich könnte sagen: Erfolgreich ist ein Posting, bei dessen Abfassung ich selbst ein gutes Gefühl habe. Denn, seien wir uns ehrlich, das meiste, das hier veröffentlicht wird, tangiert vermutlich mehr meine persönliche, situative Befindlichkeit, als das es anderen Leuten Großartiges bedeutet. Dann wären wir aber HIER.

Ich könnte den Erfolg auch so definieren, dass ein Text dann sein Ziel erreicht, wenn er Kommunikation entfacht. Dann wären wir bei der Dimension der Kommentare (bzw. sonstiger Feedbacks) angelangt. Dazu aber ein anderes Mal.

Die simpelste Währung für Erfolg sind aber wohl die blanken Zugriffszahlen oder - um es in der Mediensprache zu sagen - die Reichweite. Seit zwei Jahren sagt mir das Blog die Zahl der Zugriffe, die einzelne Artikel generiert haben. Das bedeutet aber auch, dass für jene Artikel, die davor erschienen sind, keine verlässlichen Zahlen verfügbar sind. Aus jener Zeit habe ich nur Werte aus Gesamtzugriffen, aus denen sich Schätzungen ableiten lassen.

In diesem Sinne folgt nun die Top Ten der erfolgreichsten Postings, wobei Postings, die aus der vor-statistischen Zeit stammen, teilweise auf Schätzungen beruhen:



10  Venedig in Buchstaben, L-Z, 4.7.2011


09  Das ORF-Kommentatoren-Ranking, 18.6.2008


08 Trotzdem, 6.2.2008


07 Venedig in Buchstaben, A-K, 2.7.2011


06 Die Jagd nach dem Winzerschatz, 23.1.2011


05 USA-Blog # 6, 6.9.2010


04 Fünf Bewerbe, in denen Österreich möglicherweise olympische Medaillen machen würde, wenn sie olympisch wären, 18.8.2012


03 Warum ich die Zeitumstellung mag - Ein Gastbeitrag von Sarah Berger, 25.3.2011


02 Glaskugel # 2, 9.6.2012


01 Glaubensfragen, 5.8.2011

Siehe auch da.


Danke an alle, die geteilt und weiter verbreitet haben!







Freitag, 7. September 2012

Para-olympisch

Angesichts der Paralympics schießen in den Medien derzeit fragwürdige Vergleiche ins Kraut.

Die Leistungen von paralympischen und nicht-paralympischen AthletInnen zu vergleichen, ist Unsinn. Eine Vergleichbarkeit ist hier nicht gegeben.

Auf der einen Seite kann man die persönlichen Leistungen der paralympischen AthletInnen kaum hoch genug einschätzen. Eine körperliche Einschränkung zu überwinden und große sportliche Leistungen zu erbringen, verdient größten Respekt. Auf der anderen Seite ist die Zahl der Nationen, in denen Behindertensport ernsthaft betrieben wird und die Zahl der Athletinnen, die diesen betreiben, nicht mit jener der "allgemeinen" Klasse vergleichbar.

Wer jetzt paralympische Erfolge dazu heranzieht, um olympische AthletInnen abzuwerten, tut in Wahrheit beiden Unrecht.

Donnerstag, 6. September 2012

Katzenfoto des Monats August 2012

Da es LeserInnen dieses Blogs gibt, die gar nicht genug von Katzenfotos bekommen können, gibt es ab sofort monatlich mein bestes Bild des abgelaufenen Monats.

 Miau.

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Montag, 3. September 2012

Tour durch OÖ - Prolog

Bezirke



 Seit Ewigkeiten haben wir es uns vorgenommen, längst habe ich es angekündigt und doch haben wir es bislang nicht geschafft, uns auf die Socken zu machen. Ich spreche von der Tour durch sämtliche Bezirke Oberösterreichs, alphabetisch gereiht.

Und jetzt war es endlich...immer noch nicht ganz so weit. Am Samstag haben wir zwar den Bezirk B wie Braunau durchquert, unser Ziel war aber an jenem Tag einzig Burghausen. Die bayerische Stadt beherbergt derzeit den chronologisch ersten Teil der gemeinsamen bayerisch-oberösterreichischen Landesausstellung "Verbündet - Verfeindet - Verschwägert", jenen, der sich mit der gemeinsamen Geschichte Bayerns und Österreichs bis ins späte Hochmittelalter beschäftigt.

Die Ausstellung in der Burg zu Burghausen ist solide gemacht und sehenswert. Sie ist so etwas wie ein Schnellkurs in mittelalterlicher Geschichte des Donau-/Alpenraumes. Wer sich schon intensiv mit dieser Epoche beschäftigt hat, wird nicht allzu viel wirklich Neues erfahren, zum Auffrischen bereits erworbenen Wissens ist die Schau aber gut geeignet.

Die Macher haben sich zudem Mühe gegeben, einige der wichtigsten Exponate zu diesem Themenkreis zusammen zu tragen. Tassilo-Kelch, Ostarrichi-Urkunde, Handschrift D des Nibelungenliedes, Evangeliare und Kodizes - alles da.

Burghausen ist aber sowieso einen Besuch wert. Dort erstreckt sich die längste Burganlage Europas (1.051 Meter) auf einem Höhenzug über der Salzach, die an dieser Stelle Bayern von Oberösterreich trennt.

Die weiteren Ausstellungsorte sind Mattighofen und Ranshofen bei Braunau. Mit der in Burghausen erworbenen Eintrittskarten können wir noch bis 4.11.2012 dorthin. Dann schaffen wir es hoffentlich auch endlich, den ersten Bezirk auf unserer Liste genauer in Augenschein zu nehmen.


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Hier fließt die Salzach in den Inn.


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Trübes Wetter, aber die Burg ist imposant (das ist  nur ein kleiner Teil davon).

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Blick auf Burghausen von der Burg. Drüben ist Österreich.

Sonntag, 2. September 2012

Cataholic

Oje. Wir haben es wieder nicht lassen können.

Wir haben schon wieder eine Katze im Versandhaus bestellt.


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Samstag, 1. September 2012

Komplizenschaft

Ab 2001 haben zahlreiche europäische Staaten die auf europäischem Grund und Boden ausgeführten kriminellen Aktivitäten des CIA im so genannten "Krieg gegen den Terror" toleriert oder sogar aktiv unterstützt. Es ist an der Zeit, dass diese Taten lückenlos aufgeklärt werden. Die Täter müssen ausgeforscht und die Opfer entschädigt werden.

Erschreckende Details und eine Amnesty-Petition, die noch bis Montag läuft, gibt es HIER.

Fordern wir die Wahrheit. Fordern wir Gerechtigkeit!