Sonntag, 11. November 2012

Anstatt eines Alphabets

Ein Gastbeitrag von Sarah.

Der beste Mann der Welt war in Mailand, und daher will er auf diesem, seinem Blog einen Bericht darüber verfassen.

Wie immer wählt er dazu die ebenso originelle wie beliebte Form seines Städte- ABCs. Leider halten ihn diverse Umstände (die auch ich mitverschulde) ab, diesem ABC die notwendige Zeit zu widmen..daher braucht er einen Aufschub, um in gewohnter Qualität seinen Blogeintrag zu vervollständigen.
Und damit das Blog in der Zeit nicht verwaist, beschreibe halt einfach ich, wie ich denke, dass sein Urlaub war.

Wie Sarah glaubt, dass der Winzer und seine fröhlichen Freunde Wolfi und Florian ihre Zeit in der wunderschönen Stadt Mailand verbracht haben.

Viel zu früh und überpünktlich trafen sich die Drei am Flughafen Wien- Schwechat, wo sie ihr Wiedersehensritual abgehalten haben: sich erstmals in gewohnt sarkastischer Weise über irgendwelche halbwegs tagesaktuellen Ereignisse lustig zu machen.
Dann flogen sie nach Mailand. Trotz des typisch männlichen Problems (ja, ein bissi Vorurteile müssen sein) sich in ungewohnten Umgebungen zwischen vielen Leuten nur schwer zurecht zu finden, schafften sie es vom Flughafen in ihr Quartier, letztendlich wesentlich problemfreier, als es der Winzer befürchtet hat.

Während sie in Mailand waren, haben sie sich natürlich viel angeschaut. Weil alle Drei so furchtbar höflich sind, klug außerdem (ja, sind sie, kann man nicht bestreiten) haben sie sich alle wichtigen, „wertvollen“ Sehenswürdigkeiten angesehen, schon alleine, um gegenüber den jeweils anderen nicht zugeben zu müssen, dass das X-te Museum vielleicht nicht so spannend ist. Aber letztendlich war doch alles irgendwie spannend. Den Fotos nach zu urteilen, sind sie auch sehr gerne im Kreis gegangen.
Ja, dann waren sie auch noch irgendwo außerhalb (den Ort hab ich vergessen, die Fotos waren sehr schön) und bei einem Fußballspiel, zu dem sie zu spät gekommen sind, wegen irgendeiner lustigen Begebenheit, die ich mir auch nicht gemerkt habe. Aber obwohl es allen drei unter normalen Umständen fürchterlich unangenehm wäre, irgendwohin zu spät zu kommen, hat sie dieser Vorfall eher amüsiert. Dem Fußballspiel haben sie sicher mit angemessener Ernsthaftigkeit beigewohnt. Zumindest streckenweise.

Irgendwann waren sie vermutlich auch nett essen, auch wenn sie die Abende hauptsächlich im Quartier zugebracht haben und sich über das italienische Fernsehen lustig gemacht haben.

Am letzten Tag waren sie wieder zu früh am Flughafen, und hier kann ich wieder was beisteuern, was ich mit Sicherheit weiß: Ihr Flieger war überbucht. Nur noch ein Platzt frei! Den Platz bekam Wolfi, und die anderen beiden flogen zwei Stunden später. Und zwar genau die Strecke, die im beigefügten Bild aufgezeichnet wurde, weil die besorgte Freundin des Winzers, wann immer er fliegt, irrationale Ängste entwickelt, die sie dazu zwingen, andauernd Flugdaten zu kontrollieren. Dabei ist Fliegen doch viel sicherer als alles andere. Komische Sarah.

osm
www.openstreetmap.org

Kommentare:

Florian hat gesagt…

Der fröhliche Freund Florian zeigt sich begeistert ob dieses netten Berichts. Allerdings bleibt eins zu sagen: Sind wir denn wirklich so berechenbar ? Freaky.

Sarah hat gesagt…

wah... die drei Fs fallen mir erst jetzt auf. Irgendwer muss unbedingt Wolfis und Florians Namen im Bericht vertauschen, ich steh auf Alliterationen!