Samstag, 27. September 2014

Wien bei Nacht, Teil 1

Ich nenne es "Wien bei Nacht, Teil 1". Nicht, weil ich einen zweiten Teil in der Schublade hätte. Sondern, weil ich in Wien eigentlich noch weitere Kreise ziehen wollte und sich das dann doch nicht ausgegangen ist, weil sich zwischendurch ein Treffen mit einem schon lange nicht mehr gesehenen Freund ergeben hat. Aber die weiteren Kreise ziehe ich womöglich eines Tages noch.

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Die ganze Serie.

Donnerstag, 25. September 2014

"Closed Sea" am 2.10.2014 im Moviemento

Die Gruppe 8 Linz von Amnesty International lädt herzlich ein zur Filmvorführung:

“Closed Sea – Mare Chiuso”
Regie: Stefano Liberti, Andrea Segre
Produktionsland: Italien
Produktionsjahr: 2012
Länge: 62 min
Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Donnerstag 02. 10. 2014

18.30 Uhr
Moviemento

mit anschließender Diskussion

Freier Eintritt!

Am 03.10.2013 sank vor der Insel Lampedusa ein Boot mit ca. 545 Flüchtlingen aus Somalia und Eritrea. Es kam aus der libyschen Hafenstadt Misrata. Die italienische Küstenwache und einheimische Fischer retteten 155 Menschen. Ca. 390 Menschen ertranken. Es war nicht die erste und auch nicht die letzte Tragödie dieser Art.

Closed Sea enthüllt die Geschichte bedrohter MigrantInnen, die versuchten, während des Krieges in Libyen nach Europa zu entkommen. Als Resultat eines Abkommens zwischen Berlusconi und Gaddafi wurden sie nach Libyen zurück geschickt. Die ProtagonistInnen erzählen ihre Geschichte von ihrer Entscheidung zur Auswanderung, über die Flucht und die verfehlte Rettung zu ihrer anschließenden Inhaftierung, dem Verweilen in einem Flüchtlingslager und weiter bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Der Film lässt Zeuginnen zu Wort kommen und zeichnet anhand von Interviews, Handyaufnahmen und Mitschnitten der Verhandlungen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein eindringliches Bild von Hoffnung und Verzweiflung.

Sonntag, 21. September 2014

Musikvideo des Monats August 2014

August 2014 war ein Monat ohne überragendes (naja, "Time Between" kommt nahe heran), aber mit einigen sehr schönen Musikvideos. Und ich bin immer noch weit hinten. Aber ich gebe nicht auf.

1



Dir. Nick Bentgen

NY@N8.


2



Dir. TY

Im Einklang.


3



Dir. Champ Enswinger

Mythisch.


4



Dir. Ed Morris

Atem raubend.


5



Dir. John Lee & Peter Burr

Dieses eine Joy Division-Albumcover, zum Leben erwacht. Achtung: es blinkt.

Freitag, 19. September 2014

Mittwoch, 17. September 2014

Amnesty informiert: Am Rande der Festung - Menschenrechtsverletzungen an Europas Grenzen

Ein Bericht über die menschenrechtliche Situation an Europas Außengrenzen.

Vor einem Jahr ertranken vor Lampedusa ca 390 Menschen, als sie versuchten, zu uns zu flüchten.

Dieser Fall gelangte in die Medien, es wurde viel diskutiert, und auch ein wenig verändert.

Diese 390 Menschen sind nur ein Bruchteil der Leute, die jährlich beim Versuch, nach Europa zu gelangen, sterben.Was getan wird, was die EU macht und nicht macht, wie sie es macht und wie die direkt betroffenen Staaten handeln, davon berichtet der Amnesty Bericht "The Human Cost Of Fortress Europe".

Martin Walther hat ihn gelesen und fasst die wichtigsten Punkte in dieser Sendung zusammen.

Wir berichten außerdem von unserer kommenden Aktionswoche, mit der wir in Oberösterreich auf die Zustände an unseren Grenzen aufmerksam machen wollen. Link

Montag, 15. September 2014

Ohren(ge)fälliges: Monatsmeister des Monats August 2014

Chance The Rapper - Cocoa Butter Kisses (feat. Vic Mensa and Twista)

Chicago, Illinois
Gewonnene Ränge: + 8

Man muss sagen das ist bitter: da kommt der junge Rapper von der Straße, wo er sich aus spirituellen wie geschäftlichen Gründen mit verschiedensten Rauschmitteln beschäftigt, sowie mit seinen diversen Skills seinen Kumpels und den Frauen imponiert hat, wieder nach Hause. Und dann verweigert ihm die eigene Mutter die innige Umarmung inklusive den nach dem Kokos der Gesichtscreme duftenden Küssen. Ja, selbst die Oma will um ihrer Zuneigung Willen getäuscht sein: Augentropfen müssen strategisch eingesetzt werden, um verdächtige Erscheinungen zu beseitigen.

Es kommt nicht oft vor, dass ein Rapsong etwas derart Anrührendes an sich hat. Der die Zeilen verfasst hat, ist ein Shootingstar des Hip-Hop, der aus der Chicagoer South Side stammende Chance the Rapper. Mit 18 produzierte er sein erstes Mixtape, das er infolge einer wegen Cannabisvergehen ausgefassten 10-tägigen Schul-Suspendierung "10 Days" nannte und das sich via Internet Lawinen artig verbreitete. Das Nachfolgewerk (wieder ein Mixtape) heißt "Acid Rap", ist am 30. April 2013 erschienen und wurde von den Musikkritikern in seltener Eintracht in den Himmel gehoben. Dann ging alles sehr schnell. "Acid Rap" schaffte es dank illegaler Bootlegs in die Billboard-Top 100 der meistverkauften R´n´B/Hip Hop-Alben, obwohl es auf der Website von Chance The Rapper zum kostenlosen Download bereit stand (und noch steht). Und Mainstream-Megaseller wie Justin Bieber oder Skrillex verpflichteten den nunmehr 20-Jährigen als Mitwirkenden.

Etwas Reflexionsfähigkeit kann bei dieser steilen Entwicklung nicht schaden und die demonstriert der Künstler zumindest auf "Cocoa Butter Kisses". Hier sinniert er über den Verlust der Geborgenheit der eigenen Kindheit, ihrer Unschuld, über die schmerzhafte Entfremdung aus der eigenen Familie, die sein selbst gewählter, "erwachsener" Lebensstil mit sich bringt. Stellvertretend für die alten Zeiten werden da die Nickelodeon-Videokassetten nochmals besungen, Fernsehserien, Fertigpizzen, die den Geschmack der Kindheit ausgemacht haben.

Und im letzten Vers, den der arrivierte Chicagoer Rapper Twista in bekannter Highspeed-Manier darbietet (auch Vic Mensa ist zwischendurch mit von der Partie), dräut die Erkenntnis: Es ist das Zuhause, es ist familiäre Geborgenheit, die diesem Leben fehlt. Und alles nur "cause I´m stanking".

Chance The Rapper - Cocoa Butter Kisses (feat. Vic Mensa and Twista)

Samstag, 13. September 2014

On The Rund, Again

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Zwei Tage hat es geschüttet wie aus Kübeln. Da konnten wir nicht gehen. Zwei Tage haben wir dann aber doch noch Rundumadum-Wegstrecke unter und hinter uns gebracht. Am ersten von Essling nach Breitenlee nach Süssenbrunn nach Gerasdorf.  Und dann am zweiten von Gerasdorf über den Bisamberg nach Strebersdorf.

Wir haben die flache, unspannende, aber friedliche Ereignislosigkeit der Pfade von Essling nach Breitenlee meditativ in uns aufgenommen (s. Bild), haben festgestellt, dass Breitenlee ganz offiziell die hinterste Backe von Wien ist (es tut mir leid, aber dazu fällt mir gerade keine euphemistischere Analogie ein). Wir haben festgestellt, dass es in Süßenbrunn einen Wiener Golfclub gibt, wenn auch nur wenige Meter von der niederösterreichischen Grenze entfernt und ebenfalls nicht weit von einem Lokal namens "Paprika-Tarzan".

In Gerasdorf sind wir durch eine schaurige suburbane Endlosschleife von Einfamilienhäuser mit gepflegten Vorgärten, Zweit- und Drittautos vor und Sicherheitsfirma-Pickerl an der Tür gelaufen, bis uns der Marchlandkanal endlich von diesem Ort erlöst hat. Von dort ging es über den Bisamberg mit seinen Weinreben, Wiesen, Zieseln und Blicken auf das Dunst verhangene Wien durch eine lange Kellergasse hinunter nach Strebersdorf.

Das waren insgesamt gut 33 Kilometer. Und auch wenn es nicht durchgehend die aufregendsten Gegenden von Wien waren, die wir da durchschritten haben, so sind wir doch weiter gekommen, geographisch wie innerlich.

Und jetzt wartet bald der schönste Teil: der grüne Saum westlich der Donau und nördlich der Wien. Das lassen wir uns nicht entgehen. Auch wenn sich nächstes Jahr vieles ändert.

Donnerstag, 11. September 2014

Safe the Planet

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Learn English & Save Yourself





Diese Aufschrift wird vom Eigentümer dieses Kastens offenbar als bewahrungswürdiges Kulturgut angesehen, den sie erfreut die BewohnerInnen Hütteldorfs bereits seit Jahren.

Sonntag, 7. September 2014

GewinnerInnen der Jahresumfrage 2012-Preisauslosung # 3

In den letzten Tagen war der Winzer als Preisvergeber besonders fleißig.


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A.P. am Ausflug mit unbekanntem Ausgang in Freistadt (Brauhaus).



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A.W. mit etwas Musikalischem aus der Kategorie "Ohren(ge)fälliges" (Speedy Ortiz).

Nur noch eine Preisvergabe to go, dann wird wieder gelost.