Freitag, 31. Oktober 2014

Das Halloween-Musikvideo-Special 2014

Alljährlich zu Halloween übermittelt mir Alex ein passendes Musikvideo. Dieses Jahr ist seine Wahl besonders großartig.

Kann man seinen Kindern zeigen, wenn sie fragen, was die Achtziger Jahre waren.


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Musikvideo des Monats September 2014

Musikvideos anschauen ist eine Zeit raubende Sache. Und daher sind alle meine Versuche, meinen Rückstand aufzuholen, um dieser Kategorie so etwas wie Aktualität abzutrotzen, bislang gescheitert. Wenn dann auch noch längere Auslandsaufenthalte dazu kommen, dann wird das ganz aussichtslos.

Ich habe also im September kaum Musikvideos gesehen und poste einfach das, was mir in Erinnerung geblieben ist. Ein Road Trip durch die Mongolei in eher körnigen Bildern ist, untermalt von Steve Gunn. Der hat schon im vorherigen Monat bewiesen, dass er Musik macht, die ob ihrer cineastisches Qualität für visuelle Behandlung sehr gut geeignet ist.


Dienstag, 28. Oktober 2014

Rückblog 2013 # 13: Jahresumfrage - Die Preisauslosung

Ohne große Vorrede. Die Lose sind gefallen.



Die GewinnerInnen werden wie immer verständigt, damit sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können.

Montag, 27. Oktober 2014

GewinnerInnen der Jahresumfrage 2012-Preisauslosung # 4

Und auch J.R. hat seinen Preis erhalten.

Bei dem Gegenstand in seinen Gewinnerhänden handelt es sich um eine Bücherstütze des Modells "Schulrelief" aus dem Rheinischen Landesmuseum Trier. Das passt, weil J.R. Bücher hat und Inneneinrichtung gebrauchen kann.



Bei der Gelegenheit kann ich verraten: sehr bald erfährt die Welt, wer die GewinnerInnen der Preisauslosung zur Jahresumfrage 2013 sind. Stay tuned. Die Spannung, die Spannung..

Sonntag, 26. Oktober 2014

Aktuelle Kamera # 20

Wenn ich meine Städtereisen der letzten Jahre reflektiere, stelle ich fest, dass es vor allem folgende Faktoren waren, die mir persönlich den Aufenthalt in der Erinnerung zu einem besonders schönen gemacht haben:

  • Die Witterung war angenehm, dh es hat zumindest gelegentlich die Sonne geschienen (Stockholm zu Allerheiligen war zB nicht so prickelnd).
  • Das Essen war gut.
  • Die Stadt vermochte in Bezug auf Attraktivität positiv zu überraschen, was besonders dann möglich war, wenn kein allzu dominantes, vorgefertigtes Bild vorhanden war.
  • Der Aufenthalt war informativ und hat neue Perspektiven eröffnet.

Letzte Woche war ich in Warschau. Da waren alle diese Faktoren restlos gegeben. Was es sonst noch über Warschau zu sagen gibt, möchte ich bewährtermaßen in meinem Stadt-ABC zusammen fassen. Das kommt auch sicher noch, braucht aber noch etwas Zeit, weil sich sonst momentan so viel tut hier. Und viele Bilder kommen auch noch.

Als Vorgeschmack eine neue "Aktuelle Kamera".

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Samstag, 25. Oktober 2014

Amnesty informiert: Amnesty-Gruppen im Porträt - die Gruppe Rohrbach

In unserer Reihe der Porträts von Amnesty-Gruppen in unserer Radiosendung “Amnesty informiert” stellen wir diesmal die Gruppe Rohrbach vor. Außerdem berichten wir über die Aktionswoche für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen und bringen aktuelle Meldungen.

Diese Ausgabe von “Amnesty informiert” macht einen Blick nach Innen. Konkret schauen wir nach Rohrbach, einer Stadt im nördlichen Oberösterreich. Dort gibt es seit vielen Jahrzehnten eine Gruppe von Amnesty-AktivistInnen, die sich in ihrer Freizeit den Menschenrechten widmen. Sie stellen sich und ihre Arbeit vor.

Außerdem berichten wir von unserer Aktionswoche für Flüchtlinge, die Anfang Oktober in Oberösterreich stattgefunden hat und die eben in Rohrbach ihren Auftakt hatte.

Abschließend bringen wir aktuelle Meldungen aus der Welt der Menschenrechte.

Gestaltung der Sendung: Sarah Berger, Bani Kastl

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Ohren(ge)fälliges: Monatsmeister des Monats September 2014

Chance The Rapper - Cocoa Butter Kisses (feat. Vic Mensa and Twista)

Chicago, Illinois
Gewonnene Ränge: + 5
s. Monatsmeister des Monats August.


Kollektiv Turmstrasse - Ordinary

Wismar, Deutschland
Gewonnene Ränge: +4

Eine besondere Qualität elektronischer Musik besteht darin, einen Strom zu schaffen, in dem sich der Hörer richtig gehend treiben lassen, in dem er sich ganz verlieren kann, aus dem er sich aber auch jederzeit wieder ausklinken kann, um sich bewusst mit den Feinheiten der Komposition auseinander zu setzen.

Im Idealfall gelingt das ohne große Aufdringlichkeit, durch das Anwenden des Prinzips der Repetivität im Verbund mit einem intensiven Klang und der Fähigkeit, im richtigen Moment wiederum geschickt Akzente zu setzen, um zu große Monotonie zu verhindern.

Bei "Ordinary" von Kollektiv Turmstrasse (benannt nach der Straße im mecklenburgischen Wismar, in der die beiden Protagonisten eine gemeinsame Wohngemeinschaft hatten) sind diese Ingredienzien stimmig. Ein wiegender Beat führt uns hinein in den mehr als zwölfminütigen Klangkosmos. Im Hintergrund hören wir zeitweilig eine weibliche Gesangsstimme, anfangs sehr fern, verhallt, verfremdet. Der Beat gewinnt an Nachdruck, das System nimmt Fahrt, nimmt Tempo auf. Verschiedene neue Synthie-Klangspuren fließen ein, unterspülen den Grundschlag. Da ist auch die Stimme wieder, beinahe vermeinen wir nun die Worte zu verstehen, kurzzeitig wird sie erstaunlicherweise durch das Mähen synthetischer Schafe begleitet. Zur Mitte des Tracks setzt der Beat kurz aus, ehe er umso prachtvoller zurück kehrt, mit der Anmutung einer asiatischen Klangfarbe. Dieses Intermezzo dauert jedoch nur kurz, schon kehrt die Gesangsstimme zurück, wir verstehen nun einzelne Wörter, die sich über eine zunehmend treibende, ja überschwängliche Klangwelt legen. Der Gesang endet, der Beat prescht weiter voran, um sich letztlich zu erschöpfen.

So kann man hier über zwölf Minuten in einer eigenen Welt zubringen, sich darin einrichten und doch immer wieder einmal einen Blick rundum werfen, um festzustellen, dass sich die Umgebung auf fantasievolle Weise verändert hat.

Kollektiv Turmstrasse - Ordinary (auf YouTube)




Mittwoch, 15. Oktober 2014

Trier

 

Die Geburtsurkunde liegt im Rheinischen Landesmuseum und ist ein Stück Holz. Anhand der Jahresringe lässt sich feststellen, dass der Baum, der das einmal war, im Jahr 17 v. Chr. gefällt worden ist. Weil er als Pfeiler einer römischem Brücke gedient hat und man davon ausgeht, dass zeitgleich mit der Brücke eine Stadt gegründet worden ist, kennt man das Gründungsjahr von Trier.

Die Legende freilich will wissen, dass Trier schon zweitausend Jahre zuvor von den Assyrern gegründet worden und daher älter als Rom sei, eine Behauptung, die auf einem Haus am Hauptmarkt kühn wiederholt wird:

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Das Rote Haus nächst dem Hauptmarkt mit der Inschrift: ANTE ROMAM TREVIRIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS. PERSTET ET AETERNA PACE FRVATVR. Amen. (1684)


Tatsache ist, dass die Römer bei ihrem Einmarsch im mittleren Moseltal zwischen Eifel und Hunsrück bereits kultivierte Flächen und Siedlungen der dort ansässigen keltischen Treverer vorfanden. Augusta Treverorum, die "Augustusstadt der Treverer" wurde hier an der Kreuzung bedeutender Handelswege und in guter aber noch sicherer Distanz zur militärisch besetzten Rheingrenze hochgezogen.

Die Römer schlugen mehrere Brücken über die Mosel, wie auch jene, die - in späteren Jahrhunderten mit Rundbögen versehen - heute noch steht und dem modernen Autoverkehr stand hält:


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Die Römerbrücke (ca. 150)

Ein Stück vom Moselufer entfernt errichteten die neuen Herren eine Planstadt mit quadratischem Grundriss, die sie beständig ausbauten und die immer mehr an Bedeutung gewann. Sie wurde mit allem ausgestattet, was eine römische Stadt aufzuweisen hatte: ein Forum mit repräsentativen Bauwerken, einen Circus, mehrere Thermenanlagen (von denen die Barbarathermen zu den größten des Römischen Reiches zählten) und ein Amphitheater:

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Amphitheater (ca. 100)


Das Amphitheater wurde Teil einer gewaltigen Stadtmauer von sechs Kilometer Länge, die mit mehreren Toren versehen war. Das nördliche Tor, das unter Mark Aurel und Commodus erbaut wurde, hat die Jahrtausende sowie diverse Um- und Rückbauten überdauert und ist heute als Porta Nigra (wegen der durch die Jahre angenommenen dunklen Farbe) das Wahrzeichen der Stadt:

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Porta Nigra (ca. 180, ursprünglich symmetrisch, im 11. Jahrhundert zu einer Doppelkirche umgebaut, auf Geheiß Napoleons in den jetzigen Zustand zurück geführt)

Vom Sitz des Statthalters der Provinz Gallia Belgica schwang sich Trier nach der Reichsreform Diokletians zum Sitz römischer Kaiser auf. Der Caesar Constantius Chlorus begann mit dem Bau der Badeanlagen, den so genannten "Kaiserthermen", die jedoch nie ganz fertig gestellt wurden und deren Reste im Mittelalter als Stadttor Verwendung fanden:

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Die Kaiserthermen (um 300, oberirdisch)
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Die Kaiserthermen (unterirdisch)

Sein Sohn Konstantin ("der Große") baute Trier weiter aus. Er errichtete eine riesige Palastaula, die man ebenfalls heute noch bewundern kann und der größte Einzelraum ist, der aus der Antike erhalten geblieben ist (67 x 27,5 x 33 Meter). Im Laufe der Geschichte wurde die Palastaula in den Sitz der Erzbischöfe von Trier integriert. Friedrich Wilhelm IV. von Preußen ließ sie schließlich 1846 bis 1854 in den spätantiken Zustand zurück versetzen und machte aus ihr eine evangelische Kirche, die "Konstantinsbasilika":

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Konstantinsbasilika, vormals Palastaula (um 300) 

Unter Konstantin und seinen Nachfolgern wurde Trier ein Zentrum des nunmehr dominierenden Christentums. Hieronymus, Martin von Tours oder Athanasius gaben sich hier die Klinke in die Hand, Ambrosius wurde hier geboren. Neben der Palastaula entstand ein riesiger sakraler Bezirk mit bis zu vier Kirchen. Der Trierer Dom und die Liebfrauenkirche gehen vermittels von vielen Jahrhunderten verschiedenster Bautätigkeiten und -stile auf diese Anlage zurück:

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Dom (links, ab 340), Liebfrauenkirche (rechts, um 1230)
Wegen des zunehmenden Druckes durch die germanischen Völker verlegten die römischen Herrscher ihre Sitze aber schon im 5. Jahrhundert weg von Trier, das schließlich von den Franken eingenommen und ihrem Reich eingegliedert wurde.

Eine gewisse Kontinuität zur alten Bedeutung blieb dadurch bestehen, dass in Trier weiterhin ein Erzbischof der römischen Kirche residierte. Im Mittelalter focht er eine lange Reihe von Auseinandersetzungen mit der Trierer Bürgerschaft sowie den in der Nähe der Römerbrücke bei den Barbarathermen sitzenden Herren de Ponte ("von der Brücke") um Macht und Einfluss in der Stadt aus. Rund um den Trierer Hauptmarkt entstand die mittelalterliche Stadt Trier:

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Hauptmarkt (vom Mittelalter aufwärts)

Im 13. Jahrhundert wurde der Erzbischof von Trier Kurfürst und damit einer der einflussreichsten Männer des Reiches. Die Trierer Kurfürsten bauten ihre Residenz um die Palastaula weiter aus, zunächst im Stile der Renaissance, in den 1750er Jahren erhielt der Südflügel dann eine beeindruckende Rokoko-Fassade:
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Kurfürstliches Palais, Rokoko-Fassade am Südflügel (ab 1756)

Nur wenige Jahrzehnte später war es aber mit dem Kurfürsten vorbei: 1794 besetzten die Truppen des revolutionären Frankreich Trier und machten aus der Residenz eine Kaserne. Auch die Preußen, die danach die Stadt eroberten, hatten kein Interesse daran, dem Erzbischof seinen weltlichen Herrschaftssitz zurück zu geben. Sie benutzten das Palais weiterhin als Kaserne. Heute gehört der gesamte Komplex einschließlich der Konstantinsbasilika dem Land Rheinland-Pfalz und beherbergt neben der Evangelischen Kirche in der Basilika (in die gerade eine neue Orgel eingebaut wird) den Verwaltungssitz des südlichen Rheinland-Pfalz.

Trier hat heute 106.000 Einwohner und wer die Gelegenheit hat, es zu besuchen, sollte das nicht verpassen. Hier gibt es Beeindruckendes quer durch die Epochen zu sehen. Zugleich ist Trier aber eine angenehme, gelassene Stadt zwischen Weinbergen, die sich zu Fuß problemlos erkunden lässt.

Achja, Karl Marx wurde in Trier geboren. Deshalb ist Trier die wohl einzige Stadt in (West-?)Deutschland, in der es noch eine Karl-Marx-Straße und sogar ein Karl-Marx-Viertel gibt. Das in seinem Geburtshaus untergebrachte Museum über sein Leben soll sehenswert sein. Beim nächsten Mal vielleicht.

MEHR BILDER.

Montag, 13. Oktober 2014

Im Kino # 29: Johannes Holzhausen - Das große Museum

Wienbesuch. Hotelzimmer im Botschaftsviertel in der Nähe des Belvedere. Die Türme der Karlskirche am Ende der Straße. Am Abend, wenn das beruflich bedingte Tagesprogramm beendet ist, Bilder der nächtlichen Stadt. Und Kino.

Das Gartenbaukino ist das ehrwürdige Premierenkino von Wien. Im Jahr 1919 auf dem damaligen Areal der Gartenbau-Gesellschaft entstanden und 1960 in heutiger Form errichtet, verfügt es über einen einzelnen großen Saal in Theater-Dimension, in dem aktuell 736 Personen Platz finden. Das Kino gehört mittlerweile der Viennale, die hier ihr Festival abhält.

Wie schon hier beschrieben, kann man sich im riesigen Saal des Gartenbaukinos schon etwas alleine vorkommen, wenn einmal gerade nicht der größte Andrang herrscht (damit habe ich nicht gesagt, dass das etwas Schlechtes wäre). Aber ganz so war es diesmal nicht. Schon bei der Ankunft vor dem Kinosaal strömen uns Heerscharen von 60+ - Menschen, angeführt von einer ehemaligen Bildungsministerin entgegen. Sie haben die Spätnachmittagsvorführung von "Das große Museum" von Johannes Holzhausen besucht. In der schon schütterer besuchten Abendvorführung wird uns die Ex-Ministerin auf der Leinwand wieder begegnen.

Auch so eine Wiener Institution, natürlich: das Kunsthistorische Museum. In "Das große Museum" erlaubt uns das selbige einen über mehrere Jahre geweiteten Blick hinter die Kulissen. Am Anfang des Films kommt gleich ein Schocker, den sich Ulrich Seidl nicht besser hätte ausdenken können (ich erwähne das auch, weil wir leider den Trailer für "Im Keller" gesehen haben): ein Mann mit einem Hammer drischt auf einen historischen Fußboden ein. Hier entsteht die neue Kunstkammer.

In der Folge entfalten sich mehrere dokumentarische Händlungsstränge: der Direktor des British Museum, auf englische Weise enthusiastisch, erhält eine Führung, die Organisation durchläuft einen Prozess mit sich in Kreisform aussprechenden MitarbeiterInnen, ein hochrangiger Angestellter wird in den verdienten Ruhestand versetzt, wobei er nicht so wirkt, als würde er sich von seiner Aufgabe trennen wollen. Außerdem lernen wir neue Berufe kennen, die es sich vielleicht noch zu verfolgen lohnen könnte, wie Mottensucher, Reparateur von historischem Spielzeug oder Hängungs-Expertin. 

Dazu natürlich jede Menge schöne Bilder von schönen Bildern. Sowie Kamerafahrten durch lange Gänge und über Parkettböden in Räumen, die mit kulturgeschichtlichem Material vollgestopft sind. Viel zu schauen für museo- oder artophile Zeitgenossen.

Am Ende hat man dann zwar nicht unbedingt das Gefühl, dass man da arbeiten möchte, aber hingehen und die, letztlich feierlich unter politischer Patronanz eröffnete, Kunstkammer besichtigten, möchte man schon. War wahrscheinlich so beabsichtigt.

Meine Bewertung: 2.5 aus 5

Sonntag, 5. Oktober 2014

Cover Oddity # 7

Das ist diese Vorgeschichte. Ryan Adams hat lange sehr darunter gelitten, dass auf seinen Konzerten immer wieder einzelne Konzertbesuchern "Summer of ´69" eingefordert haben. Es soll zum Hinauswerfen der selbigen aus dem Konzertsaal gekommen sein, ja zu geradezu tätlichen Übergriffen. Jetzt hat er aber anscheinend seinen Frieden mit dem Anderen (mit dem er auch noch den Geburtstag teilt) gemacht.



Freitag, 3. Oktober 2014

Game, Set, Beat

Schon einmal über den strukturellen Unterschied zwischen Herren- und Damen-Tennis nachgedacht? Ich schon.

Das Schöne ist, dass eine(r) jetzt gar nicht mehr darüber nachdenken muss. Man kann den nämlich jetzt hören, quasi.

Denn wegen Big Data, der Rechenkapazität eines großen Computerherstellers und der Mitwirkung des New Yorker Musikers und Labeleigners James Murphy haben sich gerade sämtliche Matches der US Open in elektronische Musik verwandelt.

Hier das Damen- versus das Herren-Endspiel:




Sicher, bei Klangfarbe und Sounddesign wurde da erheblich herumgeschraubt, um den Tracks Individualität einzuhauchen. Ein interessantes Projekt ist es trotzdem.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Inherent Vice - Der Film zum Filmbuch

Ich habe schon hier bemerkt, dass Thomas Pynchon mit "Inherent Vice" ein Filmdrehbuch geschrieben hat (nebenbei bemerkt, damals war ich offenbar noch motiviert genug, Literaturrezensionen zu verfassen!).

Und jetzt gibt es endlich den Film dazu. Und Paul Thomas Anderson hat ihn gemacht. Joaquin Phoenix spielt den Doc Sportello (eine, hm, interessante Wahl), außerdem wirken neben anderen Reese Whiterspoon, Josh Brolin, Benicio del Toro und Owen Wilson mit. Und Martin Short als dieser irre Dr. Blatnoyd! Ich schwöre, ich habe beim Lesen, als Dr. Blatnoyd aufgetaucht ist, Martin Short vor meinem inneren Auge gesehen, obwohl mir gar nicht mehr bewusst war, dass Martin Short überhaupt existiert.

Der Dezember kann kommen.