Dienstag, 20. Juni 2017

Amnesty informiert: Besuch aus Guatemala


Anfang Mai waren zwei indigene Aktivist*innen aus Guatemala auf Einladung des Welthaus der Diözese zu Besuch in Linz.

Bei den Gästen handelte es sich um Rosario No’j Xoyon und Mariola Vicente Xiloj.
 
Rosario No’j Xoyon setzt sich in ihrem Verein MIRIAM besonders für Frauenrechte ein. Mariola Vicente Xiloj arbeitet für die Organisation Fundación Tierra Nuestra. Sie engagiert sich insbesondere für die die Verbesserung der Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung.
 
Am 10. Mai hatten wir die Möglichkeit gemeinsam mit Bettina Reiter vom Welthaus Linz mit ihnen ein Interview zu führen.
 
Das Interview hören Sie in unserer Sendung.
 
Neben diesem Interview bringen wir wie immer auch aktuelle Meldungen, Veranstaltungshinweise und mehr.
 
Gestaltung: Myriam Karlinger, Martin Walther, Sarah Walther, Moderation und Technik: Sarah Walther 
 

Sonntag, 18. Juni 2017

GewinnerInnen der Jahresumfragen-Preisauslosung 2013 # 4

Unglaublich. Die Hergabe der Preise des Jahresumfragen 2013[sic!]-Gewinnspiels macht Fortschritte!

So konnte S.B. ihren Überraschungsausflug genießen.

Zuerst ging es zum ausgiebigen Brunch mit anschließenden vogelkundlichen Beobachtungen und Schnupper-Golf-Stunde in das Anwesen eines bekannten Filmproduzenten.

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Danach ging es zu diesem Gebäude...

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..d.i. die"Sternwarte" im Stift Kremsmünster, Führung inklusive. Innenfotos nicht erlaubt.

Dafür aber in der Stiftskirche.

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Mittwoch, 17. Mai 2017

Amnesty informiert: Menschenrechtsmusik

Songs über und für Menschenrechte – ausgewählt von den Mitgliedern der Amnesty Gruppe 8 Linz..

Wir haben die Mitglieder der Gruppe 8 gefragt, welche Musikstücke sie besonders dazu motivieren, sich für Menschenrechte und eine gerechtere Welt einzusetzen. Die Stücke, die sie uns genannt haben, spielen wir diesmal in der Sendung.
 
Wie immer gibt es außerdem aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise.
 
Gestaltung und Moderation: Martin Walther, Sarah Walther Technik: Sarah Walther
 

Freitag, 28. April 2017

Mittwoch, 26. April 2017

Amnesty informiert: Erinnerung an die Mission Traiskirchen

Es wurde vor wenigen Wochen ein Buch veröffentlicht. Amnesty International und anderen NGOs wurden darin kritisiert. Es geht um das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen im Sommer 2015.
 
 Damals haben wir eine Sendung zu diesem Thema gemacht und wiederholen nun Ausschnitte daraus. Somit kann man sich ein Bild machen, was wir damals getan haben, und warum. 
 
 Dazu werden wir auch etwas Aktuelles sagen:  wir lesen ein kurzes Statement von AI-Generalsekretär Heinz Patzelt vor, sowie eines der Caritas. Dann haben wir noch – wie immer - aktuelle Meldungen zum Thema Menschenrechte.

Gestaltung und Moderation: Sarah Walther
  

Donnerstag, 13. April 2017

Ohren(ge)fälliges: Meine 25 bestgehörten Tracks des Jahres 2016, Platz 24

Träume, die sind natürlich etwas Zweischneidiges. Auf der einen Seite sind wir Träumer, weil wir unsere Wünsche, Vorstellungen, Visionen in uns und mit uns tragen. Weil wir uns die Wirklichkeit in unserem Kopf zurecht bauen, sie konstruieren, quasi erträumen, uns Ziele und schöne Anreize imaginieren. Andererseits gibt es die dunkle Seite der Traumwelt, wo wir mit unseren Ängste konfrontiert werden, wo ungeheuerliche Emotionen und Reaktionen lauern.

Diese beiden Reiche liegen nah beieinander. Sie grüßen sich über den Styx des Verdrängens hinweg, nicken sich unaufhörlich gegenseitig zu. Wenn dann die schönen Träume der Realität nicht standhalten, werden die Alpträume sicht- und fühlbar. Und manchmal vermeint man auch, dass es am besten wäre, es würde einen jemand zwicken, damit man aufwacht. Dabei ist es ja echt.

Stuart Staples von den Tindersticks will eigentlich nicht aufwachen. Wie er auf halber Strecke in "We Are Dreamers!" bekennt, will er gerne weiterträumen. Wir sind doch nur Träumer, deklamiert er, lasst uns das doch sein! Und dabei wird er auch noch von der famosen Stimme von Jehnny Beth (Savages) unterstützt.

Dabei rüttelt und schüttelt es am mentalen Gebilde, irgend etwas ist an der Tür, will hinein, raunt suggestive Botschaften. Der Träumer ist dafür empfänglich. Das ist bedrohlich, er wird sich dem stellen müssen.

"We Are Dreamers!" ist ein kleines Meisterwerk der dunkel-traumhaft-verwobenen Atmosphärik. Düsteres Trommeln, metallisches Ächzen im Gebälk, Gitarren, Streicher, zaghafte Bläser, dann blinken auch Keyboard-Tupfer in der Finsternis auf, bilden einen perlenden Bewusstseinsstrom. Die Gesangs-Harmonien von Staples und Jehnny Beth sind der glanzvolle Kern des Stückes, kunstvoll wachsende Nachtschattengewächse. Kein reiner Wohlklang, aber sinistrer Schönklang. Ein wenig Wagneresk vielleicht sogar.

Mit dieser Aufnahme kommen die Tindersticks einmal ganz nahe an ihre überragenden Live-Eindrücke heran.



Tindersticks - We are dreamers! from La Blogotheque on Vimeo.

Dienstag, 21. März 2017

Amnesty informiert: Zur Lage der Welt - der Amnesty-Jahresbericht 2017


Wie jedes Jahr gibt Amnesty International einen Jahresbericht heraus, in dem über die Menschenrechtssituation in fast allen Ländern der Welt berichtet wird.

 Außerdem stellen wir unsere neue Kampagne “Restart your Heart” vor.

Wir sprechen mit der neuen Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich Annemarie Schlack über diesen Bericht und geben ein paar Beispiele, was man darin lesen kann.
Die Kampagne “Restart your Heart” stellen wir ebenfalls vor, dazu haben wir ein ganz kurzes Interview geführt, diesmal etwas internationaler, mit Gauri van Gulik, sie ist Deputy Europe Director von Amnesty International.

Gestaltung und Moderation: Sarah Walther


Montag, 13. März 2017

Ohren(ge)fälliges: Meine 25 bestgehörten Tracks des Jahres 2016, Platz 25

Ein Vorwand.

Müsste ich weiterhin über meinen jeweiligen Monatsmeister einen Text abliefern, dann würde ich das nicht hinbekommen. Denn der Monatsmeister müsste in zeitlicher Nähe zum gemeisterten Monat stehen, sonst wird es ja ein wenig läppisch. Und, mit inneren Fristen und Vorgaben Blog schreiben, das kann ich nicht mehr. Es geht nur mehr aus dem Impuls heraus.

Und so habe ich mir jetzt 25 Texte vorgenommen und zwar für 12 Monate, weil sonst würde es ja läppisch, wenn 2018 die besten Tracks 2016 abgehandelt würden (ja, so wie bei den Jahresumfragen...ich will nicht daran erinnert werden). Eigentlich unlogisch, 25 Texte statt 12 und doch fühlt es sich entspannter an.

Gerne wäre ich, ich gebe es ja zu, hier mir Anthony Braxton und "Composition 323" (kein Link verfügbar, aber hört euch zum Beispiel das an) gestartet. Etwas, das so klingt, wie wenn irgend eine andere Musik in den Häcksler geworfen worden wäre und dann aus den Einzelteilen nach dem Zufallsprinzip wieder etwas ganz anderes kreiert worden wäre. Aber der Avantgarde-Jazzer hat es "nur" auf den 26. Platz des Jahresrankings 2016 geschafft.

Platz 25 gehört Masha Qrella mit "DJ" und das ist dann doch eher eine Antipode zum Braxton-Stück. Von den ersten, Gitarre-simulierenden, federnden Synthesizern-Klängen an geht es hinein in eine hüllende, strömende Songbahn. Auf ihrer textlichen Ebene treibt da jemand, die/der sich offenbar mit Musik beschäftigt, etwas ziellos durchs Leben und die Nacht, gibt vor, ein DJ zu sein und spielt doch immer nur dieselbe Scheibe.

Bei etwas (zu) pessimistischer Sichtweise könnte das ja eine traurig-schöne Metapher fürs Leben an sich sein, aber hier scheint es doch eher so, als würden spezifisch-persönliche Erfahrungen wiedererzählt. Und der Tonfall, der Stil, das ganze Gehabe, bewirken dann auch bei mir ganz persönlich die Resonanz, dass ich das auch zeitlich recht genau einordnen kann und dass das irgendwann knapp nach Beginn der zweiten Hälfte der Nullerjahre spielt.

Etwas planlos durch Lokale laufen und seinen Platz suchen, das passt an der Stelle in meine Gefühlschronik.

Da sehe ich das kühl-glimmende Blau der Clubbeleuchtung seine Frequenzen durch den Track schicken, merke die körperliche Präsenz der Menge um mich, spüre die späte Stunde, die nicht-unangenehme und doch irgendwie dröge Atmosphäre, in der nicht viel passiert, außer das Warten darauf, dass vielleicht doch.

Als hilfreich erweisen sich da die musikalischen Ingredienzien. Der unbeirrbare Disco-Beat, der den Körper, die lakonisch-melancholische Stimme, die den Geist und die Gefühlsebene in Bewegung setzt. Und die den Hintergrund-Raum füllenden Klänge, die sich zum Refrain hin zu Streicher-artigen Gefühlsausbrüchen aufschwingen.

So viel an erinnerte Welten kann ein Stück Musik evozieren. Und vielleicht mag es auch nur ein Zufall sein, eine Korrelation von Codes, aber ich glaube eher nicht.


Freitag, 10. März 2017

Zeit

Hiermit hätten wir geklärt, wie ein Mash-Up von Walt Disney und Salvador Dali aussieht.



Destino.

Danke an Jo Wilms.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Ohren(ge)fälliges: Meine 25 bestgehörten Tracks des Jahres 2016

Eigentlich sollte hier ein ziemlich langer Text über das Jahr 2016 stehen. Also, eigentlich darüber, wie das Jahr 2016 so gesehen und beschrieben worden ist - also als ziemlich übel.

Sowie darüber, dass das wegen der dem Jahr 2016 inhärenten Entwicklungen natürlich keine so ganz falsche und jedenfalls eine verständliche Sichtweise ist.

Aber, ich wollte schon auch ein bisschen differenzierend gegen die subjektivistischen Elemente in dem Lamento anschreiben. In dem ich zum Beispiel die sonderbare Überhobenheit anführen, sich in einem Atemzug über wirklich schlimme Dinge wie Krieg etc. und darüber zu beschweren, dass das Jahr der Welt einige Künstler entrissen hat, deren Werk man gut kennt. Um sich damit letztlich nur öffentlich darüber zu ärgern, dass man selber alt wird.

Oder, der gewisse Beigeschmack, wenn über Jahrzehnte profitierende Wohlstands-Europäer plötzlich die Welt in den allerdüstersten Farben malen, weil Krisen, die für hunderte Millionen andere Menschen schon immer real waren, plötzlich vor der eigenen Haustür anklopfen.

Das wollte ich alles, aber jetzt habe ich es doch nur ganz knapp und indirekt getan.

Und ja, dann war da ja auch noch so ein Gemeinplatz - "zumindest haben wir die Musik". Aber, naja, subjektiv betrachtet stimmt das ja.

Also, ab so fort hier in loser Abfolge meine nach der Top 25-Arithmetik bestgehörten Tracks 2016. Kein "Best of Alles", sondern einfach Stücke, die sich auf meinem MP3-Player so richtig ausgezahlt haben.

Fortsetzung folgt..

Dienstag, 21. Februar 2017

Amnesty informiert: Trump und die Menschenrechte. Die ersten Wochen.

Seit 20.1.2017 ist Donald Trump Präsident der USA. Bereits im Wahlkampf hat er viele Aussagen getätigt, die darauf hindeuteten, dass er Menschenrechte einschränken möchte. Diesen Worten hat er mittlerweile Taten folgen lassen. Wir fassen die Entwicklungen der ersten Wochen zusammen.

Zudem haben wir einen ausführlichen Block mit aktuellen Meldungen und Berichte aus unserer Linzer Amnesty-Gruppe.

Gestaltung: Martin Walther, Moderation: Martin Walther, Technik: Sarah Walther

Montag, 16. Januar 2017

Amnesty informiert: Menschenrechtserfolge 2016

Wir machen Mut, indem wir von Erfolgen für die Menschenrechte im Jahr 2016 berichten.