Mittwoch, 24. August 2016

Amnesty informiert: Rio im Jahr 2016 - Menschenrechte im Schatten der Spiel

Die Spiele von Rio sind gelaufen. Sie haben sich bemüht, eine Botschaft von Frieden und Verständigung zu vermitteln.

Doch hinter den Kulissen, dort wo die Staatsmacht in den Favelas auf deren Bewohner*innen trifft, erleben wir in Rio leider eine Epidemie der Gewalt.
 
2009, als Rio die Spiele erhielt, versprachen die Verantwortlichen eine sichere Stadt für alle. Was wurde aus diesem Versprechen?
 
In unserer Sendung (aufgenommen am 8.8.2016) gehen wir dieser Frage nach. Wir beschäftigen uns außerdem mit der Frage, wie sich die Olympischen Spiele insgesamt auf die Menschenrechtslage in Brasilien auswirken.
 
Wie immer haben wir auch aktuelle Meldungen – diesmal mit einem Schwerpunkt zur Situation in der Türkei – und Veranstaltungshinweise.
 
Gestaltung: Martin Walther, Moderation und Technik: Sarah Walther
 

Sonntag, 10. Juli 2016

Panem et Circenses, VI

Achja, der Vollständigkeit halber, das Finale:


Sonntag, 10.7.2016,  21 Uhr, Portugal - Frankreich
                                 Essen: Portugiesisch/Französisch/Fusion

Dienstag, 5. Juli 2016

Panem et circenses V

Halbfinal-Zeit.

Mittwoch, 6.7.2016,  21 Uhr, Portugal - Wales
                                 Essen: Portugiesisch

Donnerstag, 7.7.2016,  21 Uhr, Deutschland - Frankreich
                                      Essen: Elsässisch/Saarländisch

Samstag, 2. Juli 2016

Amnesty informiert: Auf Abruf einsatzbereit - Wie Amnesty Fakten ermittelt und Menschenrechtsverletzungen dokumentiert

Die Grundlage der Arbeit von Amnesty International bildet die Recherchearbeit. Nur wenn Menschenrechtsverletzungen aufgedeckt werden, kann die Öffentlichkeit davon erfahren..
Dazu müssen Amnesty-Researcher*innen Fakten erheben, überprüfen und analysieren. So kann der internationale Druck aufgebaut werden, den es braucht, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und eine positive Veränderung für die Betroffenen herbeizuführen.
 
Doch wie kommt Amnesty International an die Informationen? Nach welchen Prinzipien gehen Amnesty-Researcher*innen bei Fact Finding Missions vor? Wie kann sichergestellt werden, dass die Faktenermittlung präzise und unabhängig ist? Mit welchen Methoden arbeiten Researcher*innen zu „geschlossenen“ Ländern, zu denen Menschenrechtsorganisationen keinen Zutritt haben?
 
Darüber haben wir uns mit Dr. Andrea Strasser-Camagni unterhalten. Andrea Strasser-Camagni ist Menschen in Gefahr & Urgent Action-Netzwerk-Koordinatorin von Amnesty Österreich. Zuvor hat sie für Amnesty auch als Researcherin in Zentralasien gerbeitet.
 
Wie immer haben wir auch aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise.
 
 Gestaltung und Moderation: Martin Walther, Technik: Sarah Walther
 

Dienstag, 28. Juni 2016

Panem et Circenses, IV

Die Italiener und die Isländer haben unseren Planungen zuletzt einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Steigen einfach auf, obwohl wir ihr Essen wegen niedrigerer Quoten bereits gekocht und auch verspeist haben. Auf Wettquoten ist einfach kein Verlass mehr, siehe diese Abstimmung im Geteilten Königreich.

Donnerstag, 30.6.2016,  21 Uhr, Polen - Portugal
                                  Essen: Polnisch

Freitag, 1.7.2016,  21 Uhr, Wales - Belgien
                                 Essen: Belgisch

Samstag, 2.7.2016,  21 Uhr, Deutschland - Italien
                                 Essen: Deutsch

Sonntag, 3.7.2016, 21 Uhr, Frankreich - Island
                                 Essen: Französisch

Fortsetzung, wenn das Halbfinale feststeht (vielleicht, uns gehen die nicht-gekochten Nationen aus).

Samstag, 25. Juni 2016

Panem et circenses, III

Achja, es gab am Mittwoch Österreichisch. Und das völlig zu Recht.

Das Turnier geht natürlich weiter. Und das Essen auch.

Samstag, 25.6.2016, 15 Uhr, Schweiz - Polen
                                  18 Uhr, Wales - Nordirland,
                                  21 Uhr, Kroatien - Portugal
                                  Essen: Walisisch

Sonntag, 26.6.2016, 15 Uhr, Frankreich - Irland
                                 18 Uhr, Deutschland - Slowakei
                                 21 Uhr, Ungarn - Belgien
                                 Essen: Irisch

Montag, 27.6.2016, 18 Uhr, Italien - Spanien
                                 21 Uhr, England - Island
                                 Essen: Italienisch

Fortsetzung, wenn das Viertelfinale feststeht.

Samstag, 18. Juni 2016

Panem et Circenses, II

Neue Termine. Diesmal müssen wir hoffentlich auch keine Essensanfragen krankheitsbedingt ablehnen.

Sonntag, 19.6.2016, 21 Uhr, Frankreich - Schweiz sowie Rumänien - Albanien, Essen: Albanisch

Montag, 20.6.2016, 21 Uhr, Slowakei - England sowie Russland - Wales, Essen: Russisch

Dienstag, 21.6.2016, 18 Uhr, Nordirland - Deutschland sowie Ukraine - Polen,  Essen: Ukrainisch,     21 Uhr, Kroatien - Spanien sowie Tschechien - Türkei

Weitere Termine folgen, wenn wir wissen, wer in den anderen Gruppen am ehesten ausscheidet. Dann wissen wir auch, ob es am Mittwoch Österreichisch gibt..

Mittwoch, 8. Juni 2016

Panem et circenses

Es gibt ja Leute, die sagen, man soll sich von Zerstreuungen wie dem Konsum von kulinarisch zubereiteter Nahrung und Sport nicht von den wirklich wichtigen Dingen abhalten lassen.

Das trifft, weil es vielleicht irgendwie einen wahren Kern hat. Aber Leute, die so ein Credo zur Gänze leben, sind irgendwie auch ein wenig unheimlich.

Also, sehen wir es so: Essen muss man und es gibt nicht wahnsinnig viel Produktives, was man zugleich tun kann. Warum dann nicht auch dazu gleich ein Fußballspiel anschauen? Zum Beispiel eines von der anstehenden Fußballeuropameisterschaft.

Brot und Spiele gibt es bei uns wieder an folgenden Terminen und mit folgenden Nationalküchen:


10.6.2016, 21 Uhr, Frankreich - Rumänien, Essen: Rumänisch

11.6.2016, 18 Uhr, Wales - Slowakei, Essen: Slowakisch
                  21 Uhr,  England - Russland

14.6.2016, 18 Uhr, Österreich - Ungarn, Essen: Ungarisch
                  21 Uhr, Portugal - Island

15.6.2016, 18 Uhr Rumänien - Schweiz, Essen Schweizerisch
                  21 Uhr  Frankreich - Albanien

16.6.2016, 18 Uhr, Ukraine - Nordirland, Essen: Nordirisch
                  21 Uhr, Deutschland - Polen


Weitere Termine folgen..


PS:
Bei der geschätzt übernächsten EM gibt es dann vermutlich auch die Nationalküchen von San Marino, den Färöern und Andorra zu entdecken, weil dann konsequenter Weise jeder, wirklich jeder mitspielen darf. Das hat also wirklich was Gutes.
             

Sonntag, 22. Mai 2016

Amnesty informiert: Krieg im Jemen

Seit März 2015 beteiligt sich eine internationale Koalition unter Führung von Saudi-Arabien und mit Unterstützung der USA und von Großbritannien am blutigen Konflikt im Jemen. Dabei kommt es zu Kriegsverbrechen bzw. Menschenrechtsverletzungen.

Am 25. März 2015 hat Saudi-Arabien die ersten Luftangriffe auf Stellungen der Huthi-Milizen im Jemen geflogen. Seither sind in dem kriegerischen Konflikt im Jemen über 4000 Zivilpersonen getötet worden.

Amnesty International dokumentierte in zwei Berichten sowohl Luftangriffe der saudisch geführten Koalition auf Spitäler, Schulen, Märkte und Moscheen als auch rücksichtslose Angriffe auf die Zivilbevölkerung in den Städten Aden und Taizz durch Huthi-Milizen und deren Alliierte.
Wir bringen Details aus einem Amnesty-Bericht zu diesem im Vergleich mit Syrien oder dem Irak weniger beachteten Konflikt.

Zudem haben wir einen ausführlichen Block mit aktuellen Meldungen sowie Veranstaltungshinweise.

Gestaltung und Moderation: Martin Walther, Technik: Sarah Walther

Montag, 25. April 2016

Amnesty informiert: Kobaltminen im Kongo - die Ausbeutung hinter unseren Smartphones

Ein aktueller Amnesty-Bericht blickt auf die Zustände in den Kobaltminen der Demokratischen Republik Kongo, wo die Hälfte des weltweit gewonnen Kobalts gefördert wird. Und fragt nach der Verantwortung von Regierungen und Konzernen.

Kobalt ist eines jener Mineralien, die in Lithium-Ionen-Akkus enthalten sind, mit denen Smartphones, Tablets, Notebooks oder auch Elektroautos betrieben werden.

Rund die Hälfte des weltweit geförderten Kobalts kommt aus der Demokratischen Republik Kongo. Etwa 20 % davon stammt wiederum von selbständigen Minenarbeitern aus dem Süden des Landes. Amnesty hat sich gemeinsam mit African Resources Watch angesehen, unter welchen Bedingungen der Kobaltabbau in dieser Region vonstatten geht. Und musste feststellen, dass die Menschen unter lebensgefährlichen Bedingungen arbeiten. Sowie, dass Kinderarbeit verbreitet ist.

Wir berichten Details und informieren, welche Forderungen Amnesty an Regierungen und Unternehmen hat. Zudem haben wir mit Mag. Johannes Heiml, Experte des Konsumentenschutzes des AK Oberösterreich für Faires Konsumieren ein Interview geführt.

Gestaltung und Moderation: Martin Walther, Technik: Sarah Walther

Das Gruppe 8-Radioteam

Freitag, 15. April 2016

Umzug

Ich ziehe gerade um. Nicht im Netz, sondern im realen Leben. Daher ist es jetzt hier noch ruhiger als sonst.

Aber, das Blog gibt es irgendwie immer noch.