Montag, 2. Januar 2012

Das Winzer-Experiment # 7: Wiener Kaffee-Gugelhupf

Da die anlässlich des letzten Experiments ausgeloste "selbst gemachte Tomatensauce" bereits hier zur Anwendung kam, musste für das Silvestermenü 2011/2012 Neues bestimmt werden. Die Zufallswahl fiel auf ein traditionelles österreichisches Backwerk.

Dem ambitionierten Gugelhupfbäcker stellten sich jedoch eine Reihe von Hindernissen in den Weg.

Erstens war am Vorabend eine schon traditionelle Vor-Silvesterparty, bei der sich der Verfasser dieser Zeilen zwar sehr zivilisiert verhalten und beim Alkoholkonsum entsprechend seinem fortgeschrittenen Alter zurück gehalten hat, der aber dennoch seine Schatten warf (Danke für die Bowle, Stanzi).

Zweitens bin ich zwischendurch gegen einen Stuhl gelaufen, weswegen ich noch eineinhalb Tage danach stark in meiner Bewegung eingeschränkt war (kein ursächlicher Zusammenhang mit erstens).

Drittens ist es so, dass der Gugelhupf zwar nicht der König der Kuchen, aber doch so etwas wie ihr Bürgermeister und demgemäß für einen blutigen Back-Laien eine gewisse Herausforderung ist.


Am Anfang steht die Hefe (hier gemeinsam mit Mehl). Was wäre die menschliche Kultur ohne sie?





Dann kommen Mandeln und Rosinen dazu und das Ganze ins Rohr. Dieser Gugelhupf wollte leider etwas zu hoch hinaus.




Mit Zucker bestreut schaut er aber schon wieder recht apart aus. Nur die Mandeln wirken ein wenig, als hätte sie ein Panzer überfahren.



Geschmeckt hat das Endprodukt aber erstaunlicher Weise recht gugelhupfig. Und gut.

 Ein Augenschmaus hingegen die Vorspeise (von Sarah).



Nächstes Mal: Ente, mit Nudeln gefüllt und Biskottenkuchen.


1 Kommentar:

finette hat gesagt…

bin beeindruckt, da mir ein Germguglhupf immer als Inbegriff der hohen Backkunst erschien. Und nun hat den ein Backanfänger bezwungen. Der muss ein super Backrohr besitzen!