Samstag, 2. November 2013

Katzenfoto des Monats Oktober 2013

Hier gibt es eine problematische Entwicklung zu berichten: Unsere drei Katzen sind in dieser Rubrik nicht gleichmäßig vertreten.

Das dürfte aber nichts mit besonderen Vorlieben des Fotografen zu tun haben, sondern schlicht mit den unterschiedlichen Charakteren der Damen.

Felicitas, die ehemalige Straßenkatze und Mutter der anderen zwei, hat eine ziemlich fahrige, unruhige Wesensart. Nähert man sich ihr mit einer Kamera, fängt sie an sich zu bewegen, herum zu treten und sie maunzt einem in Gesicht. Wenn sie eines Menschen Gewahr wird, erwacht in ihr regelmäßig der Wunsch nach Bestätigung durch Streicheleinheiten. Außerdem zieht sie sich zum Schlafen gerne in entlegenere Winkel zurück, wo sie dann auch nicht fotografiert werden kann. Es ist ja nicht so, dass ich meine Katzen Paparazzi-mäßig verfolgen würde.

Mottenkugel, die Tochter mit dem schwarz-rot-weißen Fell, ist anders als die Mutter. Selbstbewusst durchstreift sie das Wohnareal, fordert uns dazu auf, mit ihr zu spielen (besonders das Apportieren von Gegenständen liegt ihr am Herzen) und legt sich auch gerne mitten in den Raum, um zufrieden die Welt um sich herum zu betrachten. Leider mag sie den Fotoapparat nicht besonders und verzieht ganz gerne die Miene, wenn man die Kamera auf sie richtet. Als Model bietet sie daher oft eine Gelegenheit, ist aber dann nicht so motiviert.

Pyjama, der Tigerkatze mit den langen Haaren und dem buschigen Schweif wiederum haben wir den Beinamen "Prinzessin" verpasst. Denn diese Katze schaut nicht nur vornehm aus, sondern blickt auch so stolz in die Gegend sowie in die Kamera, dass man meinen könnte, das Posieren wäre ihr ein besonderes Anliegen.

Das ist folglich die am stärksten vertretene Katze in dieser Rubrik. Dieses Monat ist das beste Foto aber immerhin eines von Mottenkugel geworden:

IMG_3923
 

Im November versuche ich dann, auch wieder einmal Felicitas einzufangen.

1 Kommentar:

Florian hat gesagt…

Na da bin ich aber beruhigt. Ich habe schon nächtelang gegrübelt, woran es liegen könnte, dass Felicitas so wenig fotografiert wird.