Super.
Dank an Sarah.
Montag, 7. Mai 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
Aserbaidschan
Wer meint, der österreichische Song-Contest-Beitrag sei das Schlimmste, das sich in Aserbaidschan dieser Tage so zuträgt (und - zugegeben - der legt die Latte in dieser Beziehung schon sehr hoch), der möge sich auf den folgenden Seiten informieren.
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Samstag, 5. Mai 2012
Erzfeinde # 4
Ich will nicht missverstanden werden. Ich werfe diesen Menschen nichts vor, ich bin ihnen auch nicht böse, darf es auch nicht sein. Dennoch, sie versetzen mich in alle möglichen, Grauen erregende Zustände.
Das Setting ist meist idyllisch. Eine alte Burg, ein pittoresker Felsen, eine romantische Festungsanlage. Und dann kommen sie: die Lebensmüden. Sie klettern auf die äußersten Zinnen, erklimmen vorstehende Firste, nähern sich bis auf wenige Zentimeter den tiefsten Abgründen. Fast so, als ob sie vor hätten, gleich die Arme auszubreiten, sich ab zu stoßen und davon zu fliegen. Nur: Sie können gar nicht fliegen, würden hinunter fallen wie ein Stein und unten, schmählich zerschellt, zugrunde gehen!
Mein Verstand sagt mir, dass es durchaus nachvollziehbar ist, dass einer, der ein gesundes Vertrauen in seinen Gleichgewichtssinn hat und im nüchternen Zustand auf einer geraden Linie gehen kann, auch ruhigen Mutes an einem solchen Abgrund stehen kann. Aber, mein Magen dreht sich trotzdem um, wenn ich das mit ansehen muss. Dabei ist es gar nicht Höhe die mir Angst macht - von mir aus kann es so hoch werden, wir nur möglich. Es ist die Tatsache, dass irgend jemand oder irgend etwas hinunter fallen könnte. Und, wenn ich das Gefühl bekomme, jemand möchte das provozieren, weckt das irgendwie den Zorn.
Zum Glück habe ich jetzt etwas entdeckt, das mir als Konfrontationstherapie dienen wird. Und der Vorteil dabei: der Nervenkitzel ist da, aber zugleich die feste Überzeugung, dass nichts hinunter gefallen ist.
Das Setting ist meist idyllisch. Eine alte Burg, ein pittoresker Felsen, eine romantische Festungsanlage. Und dann kommen sie: die Lebensmüden. Sie klettern auf die äußersten Zinnen, erklimmen vorstehende Firste, nähern sich bis auf wenige Zentimeter den tiefsten Abgründen. Fast so, als ob sie vor hätten, gleich die Arme auszubreiten, sich ab zu stoßen und davon zu fliegen. Nur: Sie können gar nicht fliegen, würden hinunter fallen wie ein Stein und unten, schmählich zerschellt, zugrunde gehen!
Mein Verstand sagt mir, dass es durchaus nachvollziehbar ist, dass einer, der ein gesundes Vertrauen in seinen Gleichgewichtssinn hat und im nüchternen Zustand auf einer geraden Linie gehen kann, auch ruhigen Mutes an einem solchen Abgrund stehen kann. Aber, mein Magen dreht sich trotzdem um, wenn ich das mit ansehen muss. Dabei ist es gar nicht Höhe die mir Angst macht - von mir aus kann es so hoch werden, wir nur möglich. Es ist die Tatsache, dass irgend jemand oder irgend etwas hinunter fallen könnte. Und, wenn ich das Gefühl bekomme, jemand möchte das provozieren, weckt das irgendwie den Zorn.
Zum Glück habe ich jetzt etwas entdeckt, das mir als Konfrontationstherapie dienen wird. Und der Vorteil dabei: der Nervenkitzel ist da, aber zugleich die feste Überzeugung, dass nichts hinunter gefallen ist.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Im Kino # 14: Andrea Arnold - Wuthering Heights
UK 2011
Und erneut eine Brontë-Schwestern-Romanverfilmung. Nach Jane Eyre von Charlotte Brontë in der filmischen Verarbeitung von Cary Fukunaga nun die Sturmhöhen von Emily Brontë, umgesetzt von Andrea Arnold.
Gleich zu Beginn fällt auf, dass wiederum die Landschaft, die die Charaktere umgebende, raue Natur des westlichen Yorkshire, in der auch die Brontë-Schwestern gelebt haben, eine dominierende Rolle spielt. Angesichts der Bilder meine ich zu verstehen, warum man hier Schriftstellerin und/oder depressiv werden muss. Eine Tristesse aus schlammigen Pfützen, pfeifenden Winden, unbarmherzig hereinbrechenden Regengüssen ist das, faulendes Obst liegt auf einem kargen Moor. Während allerdings die Szenerie in "Jane Eyre" eher Mittel zur Illustration war, ist sie in "Wuthering Heights" nicht nur entschiedenes Stilmittel, sondern wird auch immer wieder für forciertes metaphorisches Wechselspiel mit der Handlung herangezogen.
Bei letzterer handelt es sich um eine gekürzte Variante des literarischen Werkes von Emily Brontë . Während das gleichnamige Buch Generationen übergreifend psychologische Zusammenhänge sichtbar macht, beschränkt sich der Film "Wuthering Heights" im Wesentlichen auf die Abbildung der unglücklichen Liebesgeschichte von Heathcliff und Catherine, der beiden Hauptfiguren. Die Regisseurin Andrea Arnold hat sich dabei für die (männliche) Sichtweise aus der Perspektive des Heathcliff entschieden, die weniger spannende Variante, wie ich meine. Sie zeigt uns eine Dialog arme und kalte Welt, in der nicht nur in der umgebenden Natur, sondern ebenso bei den Menschen Mitleidlosigkeit vorherrschend ist. So detailliert hierbei der Blick durch die (wirklich gut eingesetzte) Kamera auch ist, so distanziert bleibt er zugleich auf der Gefühlsebene. Die Dinge geschehen im düsteren Moor von "Wuthering Heights" mehr aus einem schwer nachvollziehbaren Verhängnis heraus, als das sie zum echten Mitleiden mit den Charakteren anregen würden.
"Wuthering Heights" ist ein Film, dem man streckenweise durchaus gebannt folgen kann. Mit zunehmender Dauer beginnt er aber an der ihm eigenen Manier wie auch seinem eigenen künstlerischen Anspruch zu kränkeln. Die stetig wieder kehrenden Verwendung der Yorkshire-Landschaft in ihren meist deprimierendsten Ausprägungen als Abspielfläche für Metaphern wirkt gewollt-bedeutungsschwanger, zugleich aber reichlich wenig subtil und wird einem schließlich zur Monotonie. Auch gelingt keine wirklich spannungsvolle Entwicklung der handelnden Charaktere. Eine Wendung, ein Bruch, ein filmischer Einfall, der dem Ganzen eine andere Richtung geben könnte, bleibt aus.
So bleibt "Wuthering Heights" von Andrea Arnold eine solide gemachte, aber mir letztlich seelenlos anmutende Adaption der bedeutenden Vorlage.
Meine Bewertung: 2 aus 5 Sternen.
Und erneut eine Brontë-Schwestern-Romanverfilmung. Nach Jane Eyre von Charlotte Brontë in der filmischen Verarbeitung von Cary Fukunaga nun die Sturmhöhen von Emily Brontë, umgesetzt von Andrea Arnold.
Gleich zu Beginn fällt auf, dass wiederum die Landschaft, die die Charaktere umgebende, raue Natur des westlichen Yorkshire, in der auch die Brontë-Schwestern gelebt haben, eine dominierende Rolle spielt. Angesichts der Bilder meine ich zu verstehen, warum man hier Schriftstellerin und/oder depressiv werden muss. Eine Tristesse aus schlammigen Pfützen, pfeifenden Winden, unbarmherzig hereinbrechenden Regengüssen ist das, faulendes Obst liegt auf einem kargen Moor. Während allerdings die Szenerie in "Jane Eyre" eher Mittel zur Illustration war, ist sie in "Wuthering Heights" nicht nur entschiedenes Stilmittel, sondern wird auch immer wieder für forciertes metaphorisches Wechselspiel mit der Handlung herangezogen.
Bei letzterer handelt es sich um eine gekürzte Variante des literarischen Werkes von Emily Brontë . Während das gleichnamige Buch Generationen übergreifend psychologische Zusammenhänge sichtbar macht, beschränkt sich der Film "Wuthering Heights" im Wesentlichen auf die Abbildung der unglücklichen Liebesgeschichte von Heathcliff und Catherine, der beiden Hauptfiguren. Die Regisseurin Andrea Arnold hat sich dabei für die (männliche) Sichtweise aus der Perspektive des Heathcliff entschieden, die weniger spannende Variante, wie ich meine. Sie zeigt uns eine Dialog arme und kalte Welt, in der nicht nur in der umgebenden Natur, sondern ebenso bei den Menschen Mitleidlosigkeit vorherrschend ist. So detailliert hierbei der Blick durch die (wirklich gut eingesetzte) Kamera auch ist, so distanziert bleibt er zugleich auf der Gefühlsebene. Die Dinge geschehen im düsteren Moor von "Wuthering Heights" mehr aus einem schwer nachvollziehbaren Verhängnis heraus, als das sie zum echten Mitleiden mit den Charakteren anregen würden.
"Wuthering Heights" ist ein Film, dem man streckenweise durchaus gebannt folgen kann. Mit zunehmender Dauer beginnt er aber an der ihm eigenen Manier wie auch seinem eigenen künstlerischen Anspruch zu kränkeln. Die stetig wieder kehrenden Verwendung der Yorkshire-Landschaft in ihren meist deprimierendsten Ausprägungen als Abspielfläche für Metaphern wirkt gewollt-bedeutungsschwanger, zugleich aber reichlich wenig subtil und wird einem schließlich zur Monotonie. Auch gelingt keine wirklich spannungsvolle Entwicklung der handelnden Charaktere. Eine Wendung, ein Bruch, ein filmischer Einfall, der dem Ganzen eine andere Richtung geben könnte, bleibt aus.
So bleibt "Wuthering Heights" von Andrea Arnold eine solide gemachte, aber mir letztlich seelenlos anmutende Adaption der bedeutenden Vorlage.
Meine Bewertung: 2 aus 5 Sternen.
Mittwoch, 2. Mai 2012
E-Mail-Archäologie # 1
Es ist gespenstisch, in alten Mails zu wühlen. Was einem daraus entgegen blickt, kann das eigene Antlitz sein, das aber erschreckend anders ist, als man sich selbst in Erinnerung hat, respektive haben möchte.
Ich wusste zB nicht, dass ich einmal DIKTATOR war. Beim Lesen dieses Mails, dass ich 2004 selbst geschrieben habe, steigt mir heute der kalte Angstschweiß auf die Stirn. Ich möchte sofort die Hacken zusammen schlagen und die Küche zusammen räumen.
Zu meiner Verteidigung muss gesagt werden, dass es dort wirklich FÜRCHTERLICH ausgesehen hat und uns die Heimverwaltung im Nacken gesessen ist.
Falls es noch Zeitzeugen dieses Systems gibt, die das hier lesen, möchte ich mich dennoch hiermit in aller Form entschuldigen (gegendert hab ich auch nicht..).
Ich wusste zB nicht, dass ich einmal DIKTATOR war. Beim Lesen dieses Mails, dass ich 2004 selbst geschrieben habe, steigt mir heute der kalte Angstschweiß auf die Stirn. Ich möchte sofort die Hacken zusammen schlagen und die Küche zusammen räumen.
Zu meiner Verteidigung muss gesagt werden, dass es dort wirklich FÜRCHTERLICH ausgesehen hat und uns die Heimverwaltung im Nacken gesessen ist.
Falls es noch Zeitzeugen dieses Systems gibt, die das hier lesen, möchte ich mich dennoch hiermit in aller Form entschuldigen (gegendert hab ich auch nicht..).
Montag, 30. April 2012
Durchs Land
Oberösterreich hat 11.982 Quadratkilometer und ist damit flächenmäßig Österreichs viert größtes Bundesland. Seine vier Viertel, die sich in ihrer kulturellen, historischen und sozialen Identität durchaus erheblich von einander unterscheiden, stecken voller verborgener Schätze und Sehenswürdigkeiten. Manches haben wir schon im Vorbeifahren erkundet, aber eine systematische Beforschung der terra incognita Austria Superior steht noch aus. Seit Jahren nehmen wir uns schon vor, das Land Bezirk für Bezirk zu explorieren.
Dieses Frühjahr ist es soweit, wir gehen es jetzt definitiv an. Gut, dass wir bis jetzt zugewartet haben, denn das Alphabet führt uns zuallererst in den Bezirk Braunau. Und da findet doch tatsächlich gerade die gemeinsame Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung statt. Ein perfekter Einstieg für die Erkundung eines Landes, das durch die Sprache und Kultur bairischer MigrantInnen maßgeblich geprägt wurde.
Am Wochenende habe wir einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten des Entdeckens bekommen. Tief im Südosten (und doch keine Ewigkeit von Linz - ein Vorzug der ausgewogenen Landesform) haben wir dank Julias Geburtstagseinladung das Warscheneck-Gebiet samt Gleinker See und Pießling-Urspung, der größten Karstquelle Oberösterreichs, kennen gelernt.
Jetzt haben wir Lust auf mehr. Ich werde berichten.
Welche verborgenen Dinge birgt das Zuhause der OberösterreicherInnen?
Samstag, 28. April 2012
Freitag, 27. April 2012
Mittwoch, 25. April 2012
Montag, 23. April 2012
Alles für die Katz
Eine Wohnung so einzurichten, dass die den Ansprüchen der Felidae wirklich genügt, ist kein geringes Unterfangen.
Nachdem Sarah heute nicht da ist, kann ich einmal in Ruhe eine Bestandsaufnahme machen, was alles getan wurde, um den Bedürfnissen unserer zugelaufenen Zimmertiger entgegen zu kommen.
Nachdem Sarah heute nicht da ist, kann ich einmal in Ruhe eine Bestandsaufnahme machen, was alles getan wurde, um den Bedürfnissen unserer zugelaufenen Zimmertiger entgegen zu kommen.
| Katzenbalkon |
| Katzensteig |
| Katzenlokus de luxe |
| Katzengrasplantage (derzeit abgeweidet) |
| Katzentränke |
| Katzenaufstiegshilfe |
| Katzenlandeplattform |
| Katzenthron |
| Cathattan |
| Katzenschachtel und -spielzeugversteck |
Samstag, 21. April 2012
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