Welche speziellen Rechte haben Kinder, wie werden diese begründet und wie setzen die Staaten diese um?
Die Sendung beschäftigt sich mit diesen Fragen, allerdings ist es krankheitsbedingt eine Wiederholung. Trotzdem ist der Block "Aktuelles"- wie sein Name schon sagt, aktuell.
Sonntag, 23. August 2015
Montag, 10. August 2015
Amnesty informiert: Flüchtlingssterben im Mittelmeer
Die Sendung über das Flüchtlingssterben im Mittelmeer gibt einen groben Überblick über den Wahnsinn, der sich vor den Toren Europas abspielt, über eine Europäische Flüchtlingspolitik, die sowohl grausam als auch inhuman ist. Über die Gründe zur Flucht, die Operationen der EU, Bestimmungen des internationalen Seerechts und Auszüge aus dem aktuellen Amnesty Report „Lifves adrift: Refugees and migrants in peril in the Central Mediterranean“. Den Abschluss bildet ein Interview mit einem Asylwerber aus Syrien, der über sein Leben in der Heimat, Gründe seiner Flucht und seinem Leben hier in Österreich berichten wird.
Während wir damals noch erschrocken waren über das Unglück vom 11. Oktober 2013, bei dem über 200 MigrantInnen etwa 111 km vor Lampedusa ertranken und nur wenige gerettet wurden, wissen wir heute, dass diese menschliche Katastrophe immer größere Ausmaße annimmt, dass wir heute von Ertrunkenen in Zahlen sprechen, die sich jenseits unserer Vorstellungskraft befinden.
Gestaltung und Moderation: Claudia Ecker, Technik: Sarah Berger
Kriege und gewaltsame Auseinandersetzungen in Afrika, Dürre und Hungersnöte, der Terror der IS und der Boko Haram lassen immer mehr verzweifelte Menschen keinen anderen Ausweg mehr, als den riskanten Weg über das Mittelmeer nach Europa in alten Fischkuttern und löchrigen Schlauchboten zu wagen, und Tausende- ja Tausende - werden den ersehnten Kontinent Europa, der zumindest eines bietet, nämlich Sicherheit und Nahrung, niemals erreichen.
Gestaltung und Moderation: Claudia Ecker, Technik: Sarah Berger
Sonntag, 12. Juli 2015
In Concert # 52: Joan Baez, 4.7.2015, Domplatz, Linz
Joan Baez in Linz, neben der neugotischen Kulisse des Neuen Doms. Fast hätte ich geschrieben "im Schatten des Neuen Domes", aber das wäre - zumindest für die äußeren Bedingungen zu Anfang dieses Konzertes - etwas irreführend.
Sie möchte nicht über das Wetter reden, sagt Joan Baez zur Begrüßung - und tut es später dann doch. Da erfahren wir dann, dass die Probe wegen der großen Hitze ausfallen musste.
Merkt man aber nicht unbedingt. Gestartet ist Joan Baez mit dem von Steve Earle geschriebenen Song "God Is God", was ja auch zur Kulisse passt. Und von Anfang an ist sie da, die unverwechselbare, fast signalhafte Stimme von Joan Baez. Eine Stimme, die sich vielleicht in den ganz hohen Höhen nicht mehr ganz so einsetzen lässt wie einst, aber im normalen Betrieb nichts von ihrer Einzigartigkeit und ihrem speziellen Glanz verloren hat. Echte Aussetzer sucht man den Temperaturen zum Trotz vergebens.
Die Sängerin trägt kurze Jeans an und ein langes weißes Shirt. Begegnungen in amerikanischen Bio-Supermärkten fallen einem ein. Jedes prätentiöse und glamouröse Gehabe fehlt auf der Bühne. Eine Handvoll Musikerinnen unterstützen sie abwechselnd, die Gesamtarrangements bleiben aber, wenngleich deutlich schallend und wohl klingend, eher zurück genommen. Die Stimme, die Erzählung, soll immer den Mittelpunkt bilden. Joan Baez kennt ihr Publikum, sie weiß, welche Erwartungshaltungen bestehen - und erfüllt sie.
Sie berichtet von "Coffeehouses", in denen sie einmal angefangen hat. Im Publikum, das überwiegend - aber keineswegs ausschließlich - aus einer älteren Generation gebildet wird, wird gelacht und wissend genickt.
Tatsächlich, das gesamte Auftreten der Künstlerin vermittelt uns das Gefühl, Baez stehe auf einer kleinen, intimen Bühne und pflege einen intensiven Austausch mit einem Publikum, das sie kennt oder zumindest kennen lernen möchte. Sie arbeitet sich mit einer solchen Selbstverständlichkeit und gelassenen Ernsthaftigkeit durch das Liedgut wie sie es - so möchte man annehmen - immer getan hat.
Dabei steht aber - und auch das war ja eigentlich schon immer so - nicht so sehr die Person Joan Baez im Mittelpunkt, sondern das Liedgut, die Botschaften die es transportiert und die Gemeinschaft die es konstitutiert. So suchen wir an diesem Abend echte Eigenkompositionen von Baez fast vergeblich. Sicher, "Diamonds And Rust" wird früh gespielt und ist ein Höhepunkt des Abends. Aber davon abgesehen, dominiert neben Folkloristischem ("Swing Low, Sweet Chariot", "House of the Rising Sun") vor allem das Songwriterwerk anderer ("Me And Bobby McGee", "The Boxer", mehrere Songs von ihrem einstigen Protegé und Partner B.D.) .
Und das Protest- und Friedenspolitische natürlich. Joan Baez studiert gerne Songs in der jeweiligen Landessprache ein, auch das schafft Bindung zum Publikum. Und für den deutschsprachigen Raum hat sie sich diesmal den pathetischen "Die Waffen nieder" -Song "Wenn unsere Brüder kommen" von Konstantin Wecker ausgesucht. Höhepunkt des Abends ist aber nicht das etwas kuriose, aber gleichwohl unterhaltende, Wecker-Baez-Deutsch, sondern ein Gezi-Park-Protest-Song. Wenige Tage zuvor war die Künstlerin in Istanbul und von dort hat sie einen perkussionistischen, mitreißenden Track mitgebracht, der den Kampf um Frieden und Mitbestimmung von den alten Standards, die ihr Publikum erwartet hat, ins Hier und Jetzt katapultiert.
Hier zeigt sich uns am Deutlichsten, warum Joan Baez´ Auftritt trotz des doch sehr konsequenten (und massenpublikumsgängigen) Herunterdeklinierens von alten "Hits", Protestsong-Klassikern und Sechziger/Siebzigerjahre-Memorabilien (s. die angeführten Nummern oben) letztlich nicht in einem konsumistischen Nostalgiesentiment versumpft. Es steckt immer noch Haltung dahinter. Und die ist spür- und hörbar in der Art, wie sie immer noch Songs singt, die sie offenbar selbst schätzt und für geeignet erachtet, eine Verbindung zwischen den Menschen aufzubauen. Joan Baez erscheint einem dabei wie ein sanfter Sturm des friedlichen Protests, der vom "Marsch auf Washington" über die Bombennächte in Hanoi bis zum Gezi-Park beständig und unbeirrbar durch die Jahre zieht.
Den offiziellen Teil des Abends beschließt "Gracias a la Vida" von Violetta Parra. Jubel. Dann folgen die Zugaben. Jetzt wird es mir ein bisschen zu viel. "Sag mir, wo die Blumen sind", haben wird dann schon gehört, dann musste es auch noch "Imagine" sein. Ich fürchte mich vor "Blowin´ in the Wind" (nicht prinzipiell, aber in diesem Fall). Aber zum Glück bleibt es aus. Der Abschluss wirkt angesichts der doch schon erheblichen Hit-Dichte im Laufe des Konzertes ein wenig überladen, leise Erinnerungen an ein eher zwiespältiges Erlebnis in Wien werden wach.
Aber die schönen und zumeist auch sehr kurzweiligen Momente dieses Konzertes kann das nicht mehr umbringen. Eine Dissonanz gibt es freilich noch. Nachdem die MusikerInnen die Bühne verlassen haben, verabschiedet man uns mit der amerikanischen Hymne. Es handelt sich zwar mit einiger Wahrscheinlichkeit (die Musik geht dann auch für mich im allgemeinen Trubel unter) um die Version des Jimi Hendrix, die folglich ein Heiligtum des Protestsongs darstellt. Aber, das erwägen einige der um mich gruppierten "Friedensjünger" erst gar nicht. "Frechheit, jetzt die amerikanische Hymne zu spielen!" ereifern sich gleich mehrere Männer und Frauen rund um mich herum, ohne auch noch einen Moment länger zuzuhören.
Das ist ernüchternd. Wenn sich blinde Wut mit Gedankenlosigkeit paart, werden auch all die schönen Worte der Friedenslieder nichts nützen.
Sie möchte nicht über das Wetter reden, sagt Joan Baez zur Begrüßung - und tut es später dann doch. Da erfahren wir dann, dass die Probe wegen der großen Hitze ausfallen musste.
Merkt man aber nicht unbedingt. Gestartet ist Joan Baez mit dem von Steve Earle geschriebenen Song "God Is God", was ja auch zur Kulisse passt. Und von Anfang an ist sie da, die unverwechselbare, fast signalhafte Stimme von Joan Baez. Eine Stimme, die sich vielleicht in den ganz hohen Höhen nicht mehr ganz so einsetzen lässt wie einst, aber im normalen Betrieb nichts von ihrer Einzigartigkeit und ihrem speziellen Glanz verloren hat. Echte Aussetzer sucht man den Temperaturen zum Trotz vergebens.
Die Sängerin trägt kurze Jeans an und ein langes weißes Shirt. Begegnungen in amerikanischen Bio-Supermärkten fallen einem ein. Jedes prätentiöse und glamouröse Gehabe fehlt auf der Bühne. Eine Handvoll Musikerinnen unterstützen sie abwechselnd, die Gesamtarrangements bleiben aber, wenngleich deutlich schallend und wohl klingend, eher zurück genommen. Die Stimme, die Erzählung, soll immer den Mittelpunkt bilden. Joan Baez kennt ihr Publikum, sie weiß, welche Erwartungshaltungen bestehen - und erfüllt sie.
Sie berichtet von "Coffeehouses", in denen sie einmal angefangen hat. Im Publikum, das überwiegend - aber keineswegs ausschließlich - aus einer älteren Generation gebildet wird, wird gelacht und wissend genickt.
Tatsächlich, das gesamte Auftreten der Künstlerin vermittelt uns das Gefühl, Baez stehe auf einer kleinen, intimen Bühne und pflege einen intensiven Austausch mit einem Publikum, das sie kennt oder zumindest kennen lernen möchte. Sie arbeitet sich mit einer solchen Selbstverständlichkeit und gelassenen Ernsthaftigkeit durch das Liedgut wie sie es - so möchte man annehmen - immer getan hat.
Dabei steht aber - und auch das war ja eigentlich schon immer so - nicht so sehr die Person Joan Baez im Mittelpunkt, sondern das Liedgut, die Botschaften die es transportiert und die Gemeinschaft die es konstitutiert. So suchen wir an diesem Abend echte Eigenkompositionen von Baez fast vergeblich. Sicher, "Diamonds And Rust" wird früh gespielt und ist ein Höhepunkt des Abends. Aber davon abgesehen, dominiert neben Folkloristischem ("Swing Low, Sweet Chariot", "House of the Rising Sun") vor allem das Songwriterwerk anderer ("Me And Bobby McGee", "The Boxer", mehrere Songs von ihrem einstigen Protegé und Partner B.D.) .
Und das Protest- und Friedenspolitische natürlich. Joan Baez studiert gerne Songs in der jeweiligen Landessprache ein, auch das schafft Bindung zum Publikum. Und für den deutschsprachigen Raum hat sie sich diesmal den pathetischen "Die Waffen nieder" -Song "Wenn unsere Brüder kommen" von Konstantin Wecker ausgesucht. Höhepunkt des Abends ist aber nicht das etwas kuriose, aber gleichwohl unterhaltende, Wecker-Baez-Deutsch, sondern ein Gezi-Park-Protest-Song. Wenige Tage zuvor war die Künstlerin in Istanbul und von dort hat sie einen perkussionistischen, mitreißenden Track mitgebracht, der den Kampf um Frieden und Mitbestimmung von den alten Standards, die ihr Publikum erwartet hat, ins Hier und Jetzt katapultiert.
Hier zeigt sich uns am Deutlichsten, warum Joan Baez´ Auftritt trotz des doch sehr konsequenten (und massenpublikumsgängigen) Herunterdeklinierens von alten "Hits", Protestsong-Klassikern und Sechziger/Siebzigerjahre-Memorabilien (s. die angeführten Nummern oben) letztlich nicht in einem konsumistischen Nostalgiesentiment versumpft. Es steckt immer noch Haltung dahinter. Und die ist spür- und hörbar in der Art, wie sie immer noch Songs singt, die sie offenbar selbst schätzt und für geeignet erachtet, eine Verbindung zwischen den Menschen aufzubauen. Joan Baez erscheint einem dabei wie ein sanfter Sturm des friedlichen Protests, der vom "Marsch auf Washington" über die Bombennächte in Hanoi bis zum Gezi-Park beständig und unbeirrbar durch die Jahre zieht.
Den offiziellen Teil des Abends beschließt "Gracias a la Vida" von Violetta Parra. Jubel. Dann folgen die Zugaben. Jetzt wird es mir ein bisschen zu viel. "Sag mir, wo die Blumen sind", haben wird dann schon gehört, dann musste es auch noch "Imagine" sein. Ich fürchte mich vor "Blowin´ in the Wind" (nicht prinzipiell, aber in diesem Fall). Aber zum Glück bleibt es aus. Der Abschluss wirkt angesichts der doch schon erheblichen Hit-Dichte im Laufe des Konzertes ein wenig überladen, leise Erinnerungen an ein eher zwiespältiges Erlebnis in Wien werden wach.
Aber die schönen und zumeist auch sehr kurzweiligen Momente dieses Konzertes kann das nicht mehr umbringen. Eine Dissonanz gibt es freilich noch. Nachdem die MusikerInnen die Bühne verlassen haben, verabschiedet man uns mit der amerikanischen Hymne. Es handelt sich zwar mit einiger Wahrscheinlichkeit (die Musik geht dann auch für mich im allgemeinen Trubel unter) um die Version des Jimi Hendrix, die folglich ein Heiligtum des Protestsongs darstellt. Aber, das erwägen einige der um mich gruppierten "Friedensjünger" erst gar nicht. "Frechheit, jetzt die amerikanische Hymne zu spielen!" ereifern sich gleich mehrere Männer und Frauen rund um mich herum, ohne auch noch einen Moment länger zuzuhören.
Das ist ernüchternd. Wenn sich blinde Wut mit Gedankenlosigkeit paart, werden auch all die schönen Worte der Friedenslieder nichts nützen.
Montag, 6. Juli 2015
Katzen und Kinder
Es gibt dieses Gerücht, bei Katzen und Babies müsse man vorsichtig sein. Katzen seien leicht eifersüchtig und womöglich gewillt, sich auf das Neugeborene in gefährlicher Weise zu stürzen.
Ich weiß nicht, ob dieses Gerücht einen wahren Kern hat oder nicht. Wenn dann leitet es sich vermutlich aus einer verhältnismäßig verschwindend geringen Zahl von Einzelfällen ab. Katzen und Kinder treffen eben in sehr vielen Haushalten aufeinander. Aber ich habe das nicht recherchiert und bin kein Experte dafür.
Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten: Die Katzen haben zu unserem Baby vom ersten Tag an respektvollen Abstand gehalten. Am Anfang war eine gewisse Verunsicherung zu merken. Aber sehr bald haben sie gemerkt, dass wir sie genauso behandeln wie zuvor und so hat sich ihr völlig normaler kätzischer Tagesablauf wieder etabliert. In gewisser Weise ist das Baby dann ja auch interessant: man kann es beobachten wie einen weiteren unterhaltenden Hausgenossen.
Dabei zeigen sich anhand dieser Situation auch wieder die charakterlichen Unterschiede der Stubentiger-Individuen. Felicitas, die Liebesbedürftige, die früher alleine auf der Straße herum streunen musste, ist vor allem darauf bedacht, sich immer wieder selbst in Erinnerung zu rufen und Streicheleinheiten zu erhalten. Geschieht das, so ist das Kind nicht weiter relevant.
Mottenkugel, die Erkundungslustige, legt sich schon einmal nahe dem Baby hin. Letztlich sind aber andere Dinge (Schachteln, andere Katzen, Schachteln....) spannender.
Und Pyjama, die Vorsichtige, verhält sich vorsichtig.
Allen unseren Katzen ist gemein, dass sie, wenn sich das Baby heftiger rührt oder gar die Arme ausfährt, um nach ihnen zu langen, rasch verschwunden sind.
Für unsere kleine Tochter aber, kann es fast nichts Besseres geben, als die Katzen. Selbst im größten Grant vermag sie eine springende, sich putzende oder balgende Katze gar köstlich aufzuheitern.
Conclusio: Wenn man die Charaktere seiner Katzen kennt und damit umzugehen versteht, sowie natürlich auch bei der Beaufsichtigung seines Kindes Ruhe und gesunden Menschenverstand walten lässt, sind Katzen als Hausgenossen für Babies ein absoluter Gewinn. Und umgekehrt zumindest auch kein Problem.
Ich weiß nicht, ob dieses Gerücht einen wahren Kern hat oder nicht. Wenn dann leitet es sich vermutlich aus einer verhältnismäßig verschwindend geringen Zahl von Einzelfällen ab. Katzen und Kinder treffen eben in sehr vielen Haushalten aufeinander. Aber ich habe das nicht recherchiert und bin kein Experte dafür.
Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten: Die Katzen haben zu unserem Baby vom ersten Tag an respektvollen Abstand gehalten. Am Anfang war eine gewisse Verunsicherung zu merken. Aber sehr bald haben sie gemerkt, dass wir sie genauso behandeln wie zuvor und so hat sich ihr völlig normaler kätzischer Tagesablauf wieder etabliert. In gewisser Weise ist das Baby dann ja auch interessant: man kann es beobachten wie einen weiteren unterhaltenden Hausgenossen.
Dabei zeigen sich anhand dieser Situation auch wieder die charakterlichen Unterschiede der Stubentiger-Individuen. Felicitas, die Liebesbedürftige, die früher alleine auf der Straße herum streunen musste, ist vor allem darauf bedacht, sich immer wieder selbst in Erinnerung zu rufen und Streicheleinheiten zu erhalten. Geschieht das, so ist das Kind nicht weiter relevant.
Mottenkugel, die Erkundungslustige, legt sich schon einmal nahe dem Baby hin. Letztlich sind aber andere Dinge (Schachteln, andere Katzen, Schachteln....) spannender.
Und Pyjama, die Vorsichtige, verhält sich vorsichtig.
Allen unseren Katzen ist gemein, dass sie, wenn sich das Baby heftiger rührt oder gar die Arme ausfährt, um nach ihnen zu langen, rasch verschwunden sind.
Für unsere kleine Tochter aber, kann es fast nichts Besseres geben, als die Katzen. Selbst im größten Grant vermag sie eine springende, sich putzende oder balgende Katze gar köstlich aufzuheitern.
Conclusio: Wenn man die Charaktere seiner Katzen kennt und damit umzugehen versteht, sowie natürlich auch bei der Beaufsichtigung seines Kindes Ruhe und gesunden Menschenverstand walten lässt, sind Katzen als Hausgenossen für Babies ein absoluter Gewinn. Und umgekehrt zumindest auch kein Problem.
Donnerstag, 2. Juli 2015
Montag, 29. Juni 2015
Freitag, 26. Juni 2015
Im Kino # 31: Nathalie Borgers - Fang den Haider
A 2015
Die Gruppe ehemaliger Haider-Vertrauter teilt sich in zwei Lager. Jene, die wissen, wie man eine Internetsuchmaschine bedient und jene, die das offenbar nicht wissen. Gibt man nämlich "Nathalie Borgers" dort ein, erfährt man sogleich, mit welchem Streifen die Dokumentarfilmerin aus Belgien in Österreich bislang am meisten Aufsehen erregt hat.
"Kronen Zeitung, Tag für Tag ein Boulevardstück" (engl. "Citizen Krone") kam 2002 heraus und offenbarte einen tiefen Einblick in das innere Wirken und die äußere Wirkung der Auflagen stärksten Zeitung des Alpenlandes. Ein schauriges Panorama der österreichischen Seele wurde da aufgetan: Journalisten, die gezielt, ganz unverhohlen und mit mutwilligen Übertreibungen die Angst vor Flüchtlingsströmen schüren, Kirchenmänner, die zugleich die Blattlinie als "christlich" bezeichnen, höchste Repräsentanten des Staates, die vor der Zeitung und ihrem Herausgeber zu Kreuze kriechen, ein "Poet", der stolz sein Bücherregal präsentiert, in dem die gesammelten Reden Adolf Hitlers zu finden sind.
Der Trick, mit der Borgers diese erstaunlichen Einblicke zustande brachte, war so genial wie scheinbar einfach. Als ausländische Dokumentarfilmerin mit nettem französischem Akzent getarnt, gab sie sich scheinbar distanziert vom österreichischen Politzirkus, wirkte auf die Objekte ihrer Recherche arglos, harmlos-neugierig, fast naiv, was sie natürlich niemals war. Denn sie musste das Vertrauen gestandener medialer und politischer Profis gewinnen, nicht mit unerfahreneren, schlichteren Gemütern werken, wie es etwa der Kollege Ulrich Seidl tut. Das Ergebnis war so sensationell und erschütternd, dass die Kronen Zeitung in der Folge den Fernsehsender ARTE, der die Doku brachte, kurzerhand aus dem Fernsehprogramm strich und sich der ORF angeblich standhaft weigerte, den Film auszustrahlen.
Die Kronen Zeitung, so eine Kernthese von Nathalie Borgers damals, ist wesentlich mitverantwortlich für den Aufstieg Jörg Haiders und damit des Rechtspopulismus, der es gerade unter wütenden Protesten des restlichen Europas in Regierungsämter geschafft hatte (heute leider ein Zustand der "Normalität").
Von der "Kronen Zeitung" ist in Borgers´ neuem Werk "Fang den Haider" nicht mehr die Rede. Es geht um die ideologischen Wurzeln, die unterstützenden Netzwerke und die Systeme die Jörg Haider genutzt hat, um Macht zu erlangen und zu erhalten. Und um die Frage, warum er trotz des ökonomisch wie politisch toxischen Erbes, das er und seine blauen (und dann orangen) Getreuen hinterlassen haben, immer noch einen harten Kern von Verehrern besitzt.
Zuerst besuchen wir also die deutschnationalen Bauern Kärntens, die offenbar keine Suchmaschine benutzt haben und Nathalie Borgers freundlich in die Küche lassen. Überhaupt, die Filmemacherin muss sich Sorgen um ihren Cholesterinspiegel machen - allerorten wird sie gastfreundlich empfangen. Im Salzkammergut, der zweiten Heimat Haiders, bereitet Uschi Haubner eine Leibspeise des verstorbenen Bruders zu. Nathalie Borgers hat es offenbar wieder geschafft, ins Gespräch zu kommen. Auch die greise Mutter Haider plaudert entspannt über die Besatzungszeit.
Nicht alle Weggefährten Haiders sind freilich verfügbar. Viele stehen vor Gericht und haben keine Lust auf Interviews. Stefan Petzner hat offenbar gegoogelt und ist misstrauisch: "Nur, wenn das ein positiver Film wird und kein linker Film!" Das Interview kommt nicht zustande. Der ehemalige Haider-Sekretär Peter Westenthaler gibt hingegen gerne Auskunft - umgeben vom luxuriösen Ambiente eines Kärntner Hotels, in dem er bei seinen vielen Besuchen im Süden nächtigen durfte. Dies gehört zu den eindringlichsten Szenen.
Haider, den Privatmann, spart der Film weitgehend aus. Auch Jahre nach seinem Tod umgibt diesen eine Mauer des Schweigens. Im Mittelpunkt stehen seine Netzwerke, seine wechselnden politischen Allianzen und Loyalitäten. Seine Taktiken und Tricks (etwa die auf Steuerzahlerkosten errichtete Tankstelle mit angeblich libyschem Öl).
"Fang den Haider" schlägt keine vergleichbaren Wellen wie die "Kronen Zeitung"-Dokumentation, hat nicht annähernd deren entlarvende Brisanz. Altrechte Politveteranen sitzen hier in idyllischen Kärntner Landschaften, verarbeiten das Geschehene und werben um Verständnis. Kritische Stimmen klingen ebenfalls nachdenklich, scheinen in Reminiszenzen zu schwelgen. Scharfe politische Wortmeldungen finden nicht statt.
Blendet man das widerlich-provokative Anstreifen an der NS-Zeit aus, so wirkt das hier gezeichnete Bild des wendigen und stark Kärnten-bezogenen Lederhosen-Populismus Haiders angesichts der aggressiven Fratze, die der rechte Populismus heute im Europa der Krise erhebt, fast schon wieder niedlich. Aber das sind die Tücken der Nostalgie und es täuscht. Borgers macht kein Hehl aus ihrer Ansicht, dass im schönen Salzkammergut und in den beschaulichen Tälern Kärntens etwas angefangen hat, an dem Österreich und Europa heute schwer zu tragen hat.
Mit "Fang den Haider" ist ihr mit ihrer bewährten und kurzweiligen Vorgehensweise ein nicht uninteressantes zeithistorisches Dokument gelungen, ein Schlaglicht auf eine vergangene Phase des Rechtspopulismus, verkörpert durch seinen ersten Medienstar.
Meine Bewertung: 3 aus 5 Sternen
Die Gruppe ehemaliger Haider-Vertrauter teilt sich in zwei Lager. Jene, die wissen, wie man eine Internetsuchmaschine bedient und jene, die das offenbar nicht wissen. Gibt man nämlich "Nathalie Borgers" dort ein, erfährt man sogleich, mit welchem Streifen die Dokumentarfilmerin aus Belgien in Österreich bislang am meisten Aufsehen erregt hat.
"Kronen Zeitung, Tag für Tag ein Boulevardstück" (engl. "Citizen Krone") kam 2002 heraus und offenbarte einen tiefen Einblick in das innere Wirken und die äußere Wirkung der Auflagen stärksten Zeitung des Alpenlandes. Ein schauriges Panorama der österreichischen Seele wurde da aufgetan: Journalisten, die gezielt, ganz unverhohlen und mit mutwilligen Übertreibungen die Angst vor Flüchtlingsströmen schüren, Kirchenmänner, die zugleich die Blattlinie als "christlich" bezeichnen, höchste Repräsentanten des Staates, die vor der Zeitung und ihrem Herausgeber zu Kreuze kriechen, ein "Poet", der stolz sein Bücherregal präsentiert, in dem die gesammelten Reden Adolf Hitlers zu finden sind.
Der Trick, mit der Borgers diese erstaunlichen Einblicke zustande brachte, war so genial wie scheinbar einfach. Als ausländische Dokumentarfilmerin mit nettem französischem Akzent getarnt, gab sie sich scheinbar distanziert vom österreichischen Politzirkus, wirkte auf die Objekte ihrer Recherche arglos, harmlos-neugierig, fast naiv, was sie natürlich niemals war. Denn sie musste das Vertrauen gestandener medialer und politischer Profis gewinnen, nicht mit unerfahreneren, schlichteren Gemütern werken, wie es etwa der Kollege Ulrich Seidl tut. Das Ergebnis war so sensationell und erschütternd, dass die Kronen Zeitung in der Folge den Fernsehsender ARTE, der die Doku brachte, kurzerhand aus dem Fernsehprogramm strich und sich der ORF angeblich standhaft weigerte, den Film auszustrahlen.
Die Kronen Zeitung, so eine Kernthese von Nathalie Borgers damals, ist wesentlich mitverantwortlich für den Aufstieg Jörg Haiders und damit des Rechtspopulismus, der es gerade unter wütenden Protesten des restlichen Europas in Regierungsämter geschafft hatte (heute leider ein Zustand der "Normalität").
Von der "Kronen Zeitung" ist in Borgers´ neuem Werk "Fang den Haider" nicht mehr die Rede. Es geht um die ideologischen Wurzeln, die unterstützenden Netzwerke und die Systeme die Jörg Haider genutzt hat, um Macht zu erlangen und zu erhalten. Und um die Frage, warum er trotz des ökonomisch wie politisch toxischen Erbes, das er und seine blauen (und dann orangen) Getreuen hinterlassen haben, immer noch einen harten Kern von Verehrern besitzt.
Zuerst besuchen wir also die deutschnationalen Bauern Kärntens, die offenbar keine Suchmaschine benutzt haben und Nathalie Borgers freundlich in die Küche lassen. Überhaupt, die Filmemacherin muss sich Sorgen um ihren Cholesterinspiegel machen - allerorten wird sie gastfreundlich empfangen. Im Salzkammergut, der zweiten Heimat Haiders, bereitet Uschi Haubner eine Leibspeise des verstorbenen Bruders zu. Nathalie Borgers hat es offenbar wieder geschafft, ins Gespräch zu kommen. Auch die greise Mutter Haider plaudert entspannt über die Besatzungszeit.
Nicht alle Weggefährten Haiders sind freilich verfügbar. Viele stehen vor Gericht und haben keine Lust auf Interviews. Stefan Petzner hat offenbar gegoogelt und ist misstrauisch: "Nur, wenn das ein positiver Film wird und kein linker Film!" Das Interview kommt nicht zustande. Der ehemalige Haider-Sekretär Peter Westenthaler gibt hingegen gerne Auskunft - umgeben vom luxuriösen Ambiente eines Kärntner Hotels, in dem er bei seinen vielen Besuchen im Süden nächtigen durfte. Dies gehört zu den eindringlichsten Szenen.
Haider, den Privatmann, spart der Film weitgehend aus. Auch Jahre nach seinem Tod umgibt diesen eine Mauer des Schweigens. Im Mittelpunkt stehen seine Netzwerke, seine wechselnden politischen Allianzen und Loyalitäten. Seine Taktiken und Tricks (etwa die auf Steuerzahlerkosten errichtete Tankstelle mit angeblich libyschem Öl).
"Fang den Haider" schlägt keine vergleichbaren Wellen wie die "Kronen Zeitung"-Dokumentation, hat nicht annähernd deren entlarvende Brisanz. Altrechte Politveteranen sitzen hier in idyllischen Kärntner Landschaften, verarbeiten das Geschehene und werben um Verständnis. Kritische Stimmen klingen ebenfalls nachdenklich, scheinen in Reminiszenzen zu schwelgen. Scharfe politische Wortmeldungen finden nicht statt.
Blendet man das widerlich-provokative Anstreifen an der NS-Zeit aus, so wirkt das hier gezeichnete Bild des wendigen und stark Kärnten-bezogenen Lederhosen-Populismus Haiders angesichts der aggressiven Fratze, die der rechte Populismus heute im Europa der Krise erhebt, fast schon wieder niedlich. Aber das sind die Tücken der Nostalgie und es täuscht. Borgers macht kein Hehl aus ihrer Ansicht, dass im schönen Salzkammergut und in den beschaulichen Tälern Kärntens etwas angefangen hat, an dem Österreich und Europa heute schwer zu tragen hat.
Mit "Fang den Haider" ist ihr mit ihrer bewährten und kurzweiligen Vorgehensweise ein nicht uninteressantes zeithistorisches Dokument gelungen, ein Schlaglicht auf eine vergangene Phase des Rechtspopulismus, verkörpert durch seinen ersten Medienstar.
Meine Bewertung: 3 aus 5 Sternen
Dienstag, 23. Juni 2015
Sonntag, 21. Juni 2015
Ohren(ge)fälliges: Monatsmeister des Monats Mai 2015
Sleater-Kinney - Bury Our Friends
Olympia, Washington
Gewonnene Ränge: +4
Gestern war es wieder trist. Schafskälte, Regen. Wir stehen auf der Straße, versuchen Menschen zu animieren, unser Anliegen zu unterstützen. Sie eilen vorbei, keiner will irgendwo verweilen, es treibt sie nach Hause. Die, die kommen, sind fordernd. Was machen wir da, was soll das überhaupt. Zeitverschwendung, Geldverschwendung. Die Welt ist ja so schlecht und da können wir nichts dran ändern. Resignation, Fluchtgelüste. Einer will nach Bali auswandern. Macht das die Welt vielleicht besser? Keine Ahnung.
Ich höre freundlich geduldig zu und antworte konstruktiv. Es ist besser für mich, besser für die, besser für alle. Kritik ist ja etwas Gutes, auch wenn sie nicht zur Gänze zutreffen sollte. Sie schärft den Verstand, verbläst Illusionen, lässt bei wirklicher Auseinandersetzung Argumente und Klarheit wachsen. Wer sich dem versperrt, ist ärmer.
Das bedeutet auch, sich eben nicht hinreißen lassen zu geistloser Vereinfachung. Oder zu apathischer Geistlosigkeit. Eine Zielsetzung, die wiewohl auch einen Anspruch jeglicher Kunst bildet, die sich nicht darauf beschränken möchte, bloß unterhaltend zu sein.
Einen derartigen Anspruch darf man auch Sleater-Kinney ruhig unterstellen. Die Band kommt aus dem Riot Grrl- und Queercore-Milieu des US-amerikanischen Nordwestens. Feministische und linkspolitische Motive, eine kritische Grundhaltung spielen bei der Gestaltwerdung ihrer Texte und Musik seit jeher eine wichtige Rolle.
Dabei fuhrwerken Sleater-Kinney freilich zupackend und unverworren, eingängig und geradlinig und verarbeiten gekonnt die musikalische Ideenwelt des Punk, Post-Punk, Indie, Alt- und Stadionrock der letzten zwei Dekaden zu einem Gemisch, dem man sich schwer entziehen kann. Da funkeln die Parolen also in zündenden Gitarrenläufen und großen Refrains.
Wenn ich auch den tiefen Huldigungen der Band durch die Indierock-Presse (noch) nicht immer bedingungslos folgen kann, so muss ich doch feststellen: da ist, wenn nicht das absolute Gegenteil, so doch ein starkes Antidot gegen apathische Geistlosigkeit gegeben. "Exhume our idols, bury our friends!" schallt es uns in dem Song "Bury Our Friends" (Album: No Cities To Love, 2015) frenetisch entgegen. Und wir sind versucht, unmittelbar zurück zu geben: "Ja, verdammt!" - während unser Gehirn noch dabei ist, die Worte in eine für uns passende Botschaft zu decodieren.
Sleater-Kinney - Bury Our Friends (freier Download)
Olympia, Washington
Gewonnene Ränge: +4
Gestern war es wieder trist. Schafskälte, Regen. Wir stehen auf der Straße, versuchen Menschen zu animieren, unser Anliegen zu unterstützen. Sie eilen vorbei, keiner will irgendwo verweilen, es treibt sie nach Hause. Die, die kommen, sind fordernd. Was machen wir da, was soll das überhaupt. Zeitverschwendung, Geldverschwendung. Die Welt ist ja so schlecht und da können wir nichts dran ändern. Resignation, Fluchtgelüste. Einer will nach Bali auswandern. Macht das die Welt vielleicht besser? Keine Ahnung.
Ich höre freundlich geduldig zu und antworte konstruktiv. Es ist besser für mich, besser für die, besser für alle. Kritik ist ja etwas Gutes, auch wenn sie nicht zur Gänze zutreffen sollte. Sie schärft den Verstand, verbläst Illusionen, lässt bei wirklicher Auseinandersetzung Argumente und Klarheit wachsen. Wer sich dem versperrt, ist ärmer.
Das bedeutet auch, sich eben nicht hinreißen lassen zu geistloser Vereinfachung. Oder zu apathischer Geistlosigkeit. Eine Zielsetzung, die wiewohl auch einen Anspruch jeglicher Kunst bildet, die sich nicht darauf beschränken möchte, bloß unterhaltend zu sein.
Einen derartigen Anspruch darf man auch Sleater-Kinney ruhig unterstellen. Die Band kommt aus dem Riot Grrl- und Queercore-Milieu des US-amerikanischen Nordwestens. Feministische und linkspolitische Motive, eine kritische Grundhaltung spielen bei der Gestaltwerdung ihrer Texte und Musik seit jeher eine wichtige Rolle.
Dabei fuhrwerken Sleater-Kinney freilich zupackend und unverworren, eingängig und geradlinig und verarbeiten gekonnt die musikalische Ideenwelt des Punk, Post-Punk, Indie, Alt- und Stadionrock der letzten zwei Dekaden zu einem Gemisch, dem man sich schwer entziehen kann. Da funkeln die Parolen also in zündenden Gitarrenläufen und großen Refrains.
Wenn ich auch den tiefen Huldigungen der Band durch die Indierock-Presse (noch) nicht immer bedingungslos folgen kann, so muss ich doch feststellen: da ist, wenn nicht das absolute Gegenteil, so doch ein starkes Antidot gegen apathische Geistlosigkeit gegeben. "Exhume our idols, bury our friends!" schallt es uns in dem Song "Bury Our Friends" (Album: No Cities To Love, 2015) frenetisch entgegen. Und wir sind versucht, unmittelbar zurück zu geben: "Ja, verdammt!" - während unser Gehirn noch dabei ist, die Worte in eine für uns passende Botschaft zu decodieren.
Sleater-Kinney - Bury Our Friends (freier Download)
Mittwoch, 17. Juni 2015
Amnesty informiert: Lage der Menschenrechte 2014/15 - Interview mit Heinz Patzelt
Schon traditionell: Unsere alljährliche Sendung zum Amnesty-Jahresbericht.
Wie sieht es aus in der Welt, was gibt es Positives, was Negatives zu berichten? Im Gespräch Heinz Patzelt, der Generalsekretär von Amnesty International Österreich.
Wir reden über die Krisenherde der Welt und die resultierenden Flüchtlingsströme. Wie wirkt sich das menschenrechtlich aus, was können unsere Regierungen machen, um Menschenrechte auch weiter sicherzustellen?
Andere Themen sind Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht, Gleichberechtigung für Homosexuelle und die Situation in Österreichs Gefängnissen.
Gestaltung und Moderation: Sarah Berger
Wie sieht es aus in der Welt, was gibt es Positives, was Negatives zu berichten? Im Gespräch Heinz Patzelt, der Generalsekretär von Amnesty International Österreich.
Wir reden über die Krisenherde der Welt und die resultierenden Flüchtlingsströme. Wie wirkt sich das menschenrechtlich aus, was können unsere Regierungen machen, um Menschenrechte auch weiter sicherzustellen?
Andere Themen sind Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht, Gleichberechtigung für Homosexuelle und die Situation in Österreichs Gefängnissen.
Gestaltung und Moderation: Sarah Berger
Samstag, 13. Juni 2015
Schutz und Schirm
Gerade jetzt, wo in der Praxis der österreichischen Flüchtlingspolitik allerorten Mutlosigkeit und Zynismus, manchmal an der Grenze zum Amtsmissbrauch, herrscht, ist es wichtig, Zeichen zu setzen.
Der European Umbrella March ist eine Gelegenheit dazu.
Die Teilnahme an der Linzer Ausgabe mit Regenschirmen, Reden und Musik kann ich wärmstens empfehlen.
PS: Den Umbrella March gibt es auch in Wien.
Der European Umbrella March ist eine Gelegenheit dazu.
Die Teilnahme an der Linzer Ausgabe mit Regenschirmen, Reden und Musik kann ich wärmstens empfehlen.
PS: Den Umbrella March gibt es auch in Wien.
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Halloween-Special 2025
Es scheint wir Hexerei. Einmal im Jahr öffnet dieses Blog seine Grabplatte und gibt Zeichen von sich. Das Video zum Fest kommt diesmal aus ...
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Es gibt tatsächlich Dinge, die weiß sogar das Internet (und damit auch die NSA) nicht. Das ist ja irgendwie tröstlich. Etwa, warum der Pálff...
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Meine Freundin findet das Video lustig. Mir tun die Schafe leid, die hier zum Gaudium der Werber und Nerds instrumentalisiert werden. Das li...





