Mittwoch, 28. Juli 2010

Glückskatze

Dreifärbige Katzen nennt man "Glückskatzen" und ich weiß jetzt auch warum. Sie haben nämlich wirklich tendenziell mehr Glück als andere. Auch wenn es sich dabei um Glück im Unglück handeln sollte - Glück ist Glück.



Katze extern.


Zum Beispiel unsere neue Mitbewohnerin. Sie streunte eben noch halbverhungert durch die Höfe hinter unserer Wohnung. Jetzt ist sie bei uns, wo sie vor der Witterung geschützt ist, so viel zu fressen bekommt, wie sie möchte und gestreichelt wird, wenn sie danach verlangt. Sie macht auch keine Anstalten, hier wieder weg zu gehen. Und das ist sehr vernünftig von ihr.


Katze intern.


Die Katze ist nämlich in Wahrheit drei Katzen. Sie trägt zwei Welpen in sich, die in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken sollen. Als meine Freundin die Streunerin eingefangen und zum Tierarzt gebracht hat, damit sie geimpft, entwurmt und kastriert wird, haben wir das allerdings noch nicht gewusst. Jetzt wurde sie nur entwurmt und außerdem geröntgt (s. oben).

Für diese Katze ist es das größte Glück auf Erden, dass sie jetzt genug zu essen hat, Zuwendung erhält, ein wenig ausruhen und ihre Kinder an einem sicheren Ort zur Welt bringen kann. In diesem Sinne hat sie großes Glück gehabt.

Und, das Erstaunliche ist: Wir haben das mit ihr gemeinsam. Gut, dass sie uns das wieder einmal bewusst macht.

Kommentare:

Georg P. hat gesagt…

Süß. Das erinnert mich an eine andere Geschichte mit einem Igel in Cluj! :)

Halte uns auf dem Laufenden! Hoffentlich wird die Glückskatze auch wirklich glücklich in einer Wohnung. Gerade wenn sie vorher eine Streunerin war, ist das doch nicht so selbstverständlich, oder?

Steffi hat gesagt…

Bist du sicher, dass Katzenbabys oder Kätzchen auch Welpen genannt werden können?
LG Steffi

Sarah hat gesagt…

Ja, Katzenbabys sind Welpen, sagt der Fachmann.
Und "richtige" Streuner sind an sich glücklich über stabile Verhältnisse, wenn die mal monatelang gehungert und gefroren haben, sind die froh über nen Wohnugsplatz, ich habe gelesen, dass die dann oftmals nicht mal auf den Balkon wollen. Ich fürchte aber, unsere ist "leider" nur ein paar Wochen gestreunt.. aber wie auch immer, zwei Monate muss sie mal bei uns wohnen. Dann schauen wir weiter.

Und ja, ich habe ein Händchen für in Not geratene Tiere...